Theseus und Sinis, attisch-rotfigurige Kylix des Elpinikos-Malers, 490-480 v. Chr., Staatliche Antikensammlungen (Inv. 8771)

Sinis ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:ISO15924:97: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Gestalt der griechischen Mythologie. Er war ein berüchtigter Straßenräuber, der am Rande der Straße über die Landenge von Korinth unglücklichen Wanderern auflauerte. Er wurde von Theseus besiegt.

Mythos

Sinis war ein Sohn des Prokrustes und der Sylea und der Vater der Perigune, obgleich laut Plutarch Henioche, die Tochter des Pittheus, mit dem Kanethos als Vater seine Mutter war.[1]

Er erhielt den Beinamen Pityokamptes ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)). Wenn er eines Wanderers habhaft werden konnte, bog er mit seinen riesenstarken Händen zwei einander gegenüberstehende Fichten herunter, zwischen die er seinen Gefangenen band, um diesen von den zurückschnellenden Bäumen zerreißen zu lassen.

Theseus tötete Sinis schließlich auf dieselbe Weise, als dieser ihn auf seiner Reise nach Athen zu überfallen versuchte.

Quellen

Literatur

  • Emil Wörner: Sinis. In: Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Band 4, Leipzig 1915, Sp. 921–934 (Digitalisat).

Weblinks

Commons: Sinis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Plutarch, Theseus 25,4 f.