Erdgeschichte - Perm

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Während des Perm entsteht der Superkontinent Pangäa, und auf der Südhalbkugel finden wir ausgedehnte Vereisungen. Mitteleuropa liegt fast am Äquator in einem heißen Wüstenklima. Weltweit starke Meeresüberflutungen mit wiederholten Eindampfungen. Hier entstehen die mächtigen Salzablagerungen auf der Erde. Am Ende des Perms sterben zahlreiche Tiergruppen aus.

Geologie

Zur Zeit des Perms vereinigen sich zum ersten und einzigen Mal alle Kontinente der Erde zu einem einzigen, riesigen Kontinent genannt Pangäa. Obwohl das Klima im Perm allgemein kühler ist als heute, liegt Mitteleuropa in dieser Zeit fast am Äquator. Im Gegensatz dazu werden weite Teile der Südhalbkugel von riesigen Eismassen bedeckt (Afrika, Indien, Südamerika, Australien). Eine Erwärmung führt im Ober-Perm teilweise zur Abschmelzung der Gletscher und läßt den Meeresspiegel ansteigen. Durch trockeneres Klima entstehen in Nordamerika und Mitteleuropa Wüsten.

Der Beginn des Perms in Mitteleuropa ist durch das Ende der Kohlebildungen und das Auftreten roter Sedimentfarben gekennzeichnet (Rotliegendes). Der rote Abtragungs-Schutt des Varistischen Gebirges wird in langgestreckten grabenartigen Senken abgelagert. Die zahlreich ausbrechenden Vulkane zeugen vom Ende der Varistischen Gebirgsbildung. Durch helle Sedimentfarben ist das Ober-Perm gekennzeichnet (Zechstein). In einem Binnenmeer werden Dolomite und Kalke abgelagert. Seine Verbindung zum offenen arktischen Weltmeer wird mehrfach unterbrochen. Dadurch werden in heißem Wüstenklima durch Verdunstung bis zu 1000 Meter mächtige Salzablagerungen ausgefällt.

Leben im Perm

Bereits seit dem Karbon wandelt sich die Tier- und Pflanzenwelt des Erdaltertums in die des Erdmittelalters um, bei den Pflanzen etwas früher als bei den Tieren. Im Zechstein gewinnt die für das Erdmittelalter kennzeichnende Flora der Nacktsamer (Gymnospermen) die Überhand. Schon zu Beginn des Perms müssen in Mitteleuropa erste Nadelwälder existiert haben und die großen Pflanzengruppen, die im Karbon für die Kohlebildung sorgten, sind zu relativ unwichtigen und meist kleinwüchsigen Rest-Arten reduziert.

In den Seen des unterpermischen Festlandes leben Stachelhaie (Acanthodier), Süßwasserhaie (Xenacanthiden) und altertümliche Knochenfische (Palaeonisciden). An den Seeufern verdrängen die schon im Karbon entstandenen Reptilien mehr und mehr die Panzerlurche (Stegocephalen). Am Ende des Perms und somit am Ende des Erdaltertums wird die Tierwelt, insbesondere die des Meeres, von einem Massensterben betroffen, dem nach Schätzungen etwa 75-90% der Arten zum Opfer fallen. Viele Tiergruppen verlöschen nun endgültig, wie etwa die Trilobiten und einzelligen Fusulinen oder werden von modernen Verwandten abgelöst wie z. B. die rugosen Korallen von den Hexakorallen und die Alt-Ammoniten von den Ceratiten.

Leben im Perm

Bereits seit dem Karbon wandelt sich die Tier- und Pflanzenwelt des Erdaltertums in die des Erdmittelalters um, bei den Pflanzen etwas früher als bei den Tieren. Im Zechstein gewinnt die für das Erdmittelalter kennzeichnende Flora der Nacktsamer (Gymnospermen) die Überhand. Schon zu Beginn des Perms müssen in Mitteleuropa erste Nadelwälder existiert haben und die großen Pflanzengruppen, die im Karbon für die Kohlebildung sorgten, sind zu relativ unwichtigen und meist kleinwüchsigen Rest-Arten reduziert.

In den Seen des unterpermischen Festlandes leben Stachelhaie (Acanthodier), Süßwasserhaie (Xenacanthiden) und altertümliche Knochenfische (Palaeonisciden). An den Seeufern verdrängen die schon im Karbon entstandenen Reptilien mehr und mehr die Panzerlurche (Stegocephalen). Am Ende des Perms und somit am Ende des Erdaltertums wird die Tierwelt, insbesondere die des Meeres, von einem Massensterben betroffen, dem nach Schätzungen etwa 75-90% der Arten zum Opfer fallen. Viele Tiergruppen verlöschen nun endgültig, wie etwa die Trilobiten und einzelligen Fusulinen oder werden von modernen Verwandten abgelöst wie z. B. die rugosen Korallen von den Hexakorallen und die Alt-Ammoniten von den Ceratiten.


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