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FUNDFUNDORTALTERENTDECKERDATUM
juveniles CraniumPerning, Java, Indonesienca. 1.400.000 JahreJ. Duyfjes13. Feb. 1936
VERÖFFENTLICHUNG
G. H. R. von Koenigswald: Fossil hominds from the lower Pleistocene of Java. In: Reports of the 18th session, International Geological Congress, Great Britain, 1948, part IX. London 1950, S. 59-61

Das Fundstück mit der Bezeichnung Perning 1, besser bekannt als Mojokerto-Kind, wurde 1936 von einem Geologenteam unter Leitung von J. Duyfjes in einem Dorf namens Kephuklagen in der Nähe der Stadt Perning entdeckt, die nördlich von Mojokerto in der Provinz Ost-Java liegt.

Nach dem 2 Weltkrieg machte sich G. H. R. von Koenigswald daran, den Fund in den "Proceedings of the Royal Dutch Academy of Sciences" wissenschaftlich zu beschreiben und nannte ihn Homo modjokertensis. Zunächst hatte er den Fund Pithecanthropus modjokertensis nennen wollen, doch E. Dubois war dagegen, weil es nach seiner Auffassung nur einen Pithecanthropus gäbe, nämlich seinen Pithecanthropus erectus aus Trinil.

Der Anthropologie/Schädel'>Schädel des Mojokerto-Kindes wurde in einem Antiklinorium freigelegt, das in einem Zusammenhang mit der Fauna steht, die von Koenigswald als Jetis-Fauna bezeichnet hatte (nach einem Verwaltungsdistrikt der Stadt Yogyakarta). Eine Datierung von G. H. Curtis nach der Kalium-Argon-Methode, die eine hohe Messabweichung aufwies, ergab ein Alter von 1,91 Millionen Jahren. Eine spätere Datierung von G. H. Curtis und C. Swisher nach der Argon-Argon-Methode ergab 1,81 Millionen Jahre, welche jedoch nicht allgemein anerkannt wird, da sie als zu früh für Java erscheint. Das Kind war - je nach Bestimmungsmethode - 2 bis 6 Jahre alt, als es starb.

Von Koenigswald war davon überzeugt, dass Perning 1 kein Homo sapiens oder Australopithecus war. Er bezeichnete ihn als Pithecanthropus modjokertensis, als eine zwar andere, aber mit dem Pithecanthropus robustus aus einer ähnlichen Formation in Sangiran (S4) durchaus vergleichbare Spezies. Weidenreich, der von der Untersuchung des Abhusses ausging, weil er der Ansicht war, dass das Original während des Pazifischen Krieges oder Revolution abhanden gekommen sei, prägte den Artnamen Pithecantrhopus robustus.

Der Schädel hat eine längliche Form und weist weder ausgeprägte Überaugenwülste noch eine Hinterkopfwulst auf. Das Gesicht ist - abgesehen von den Rändern der Augenhöhlen (Margines supraorbitales) und dem oberen Teil der Augenhöhlen - nicht erhalten.

Die Achse der Orbitalpyramide (oder Conus) macht wie bei anderen Exemplaren des Homo erectus etwa ein Drittel der Schädellänge aus. Die Gelenkpfannen des Kiefers (Fossae mandibulares) sind bereits ausgebildet und weisen typische Merkmale eines Homo erectus auf. Ähnliches gilt für die allgemeine Form des Schädels. Die Basis ist teilweise erhalten und lässt einen dünnen Rand des Hinterhauptlochs erkennen.


Fossil | Homo | Homo heidelbergensis
Arago XXI - Homo heidelbergensis
Die eindrucksvolle Kalksteinhöhle Arago liegt hoch über dem Fluss Verdouble in den Pyrenäen.
Fossil | Homo | Homo heidelbergensis
Atapuerca 4, 5 - Homo heidelbergensis
Ein Glücksfall der besonderen Art trug sich im Norden Spaniens zu.
Paläoökologie | Fossil | Homo | Homo erectus
Bilzingsleben - Homo erectus bilzingslebensis
Am Rande des Thüringer Beckens, nahe der kleinen Ortschaft Bilzingsleben im Kreis Sömmerda, befindet sich eine einzigartige archäologische Grabungsstelle.
Fossil | Homo | Homo sapiens
Combe Capelle - Homo sapiens
Combe Capelle (deutsch: Bergkapelle) ist ein Abri mit mehreren paläolithischen Kulturschichten im Tal der Couze, 38 km südöstlich von Bergerac im französischen Département Dordogne.
Paläoanthropologie | Anatomie | Fossil
Die Fossilien
Als Darwin 1859 seine gewagten Überlegungen zum Ursprung des Menschen veröffentlichte, kannte man noch keine Fossilien, die für einen allmählichen Übergang von einem schimpansenähnlichen Vorfahren zum heutigen Menschen gesprochen hätten.
Fossil | Australopithecus
DIK1-1 »Dikika Baby« - Australopithecus afarensis
Das drei Millionen Jahre alte Skelett eines dreijährigen Kindes (ein Mädchen) liefert ein hervorragendes Hilfsmittel, um die körperliche Entwicklung eines menschlichen Vorfahren zu verstehen, der, wie es scheint, zwar aufrecht ging aber noch die Fähigkeit besaß, auf Bäume zu klettern.
Fossil | Hominine
Kenyanthropus platyops - KNM-WT 40000
Justus Erus und Meave Leakey fanden 1999 in Lomekwi an der Westseite des Turkanasees in Kenia diese außergewöhnlichen Fossilien.
Fossil | Homo
KNM-ER 1813 - Homo habilis
Von einem früheren Fund (KNM-ER 1470) bei Koobi Fora wusste man, dass dort vor zwei Millionen Jahren eine Art von Homo mit relativ großem Gehirn, großem Gesicht und großen Zähnen gelebt hatte.
Fossil | Australopithecus
KP 29281 - Australopithecus anamensis
Bis 1994 war Australopithecus afarensis die älteste bis dahin entdeckte hominine Spezies.
Fossil | Homo
LB1 - »Hobbit« - Homo floresiensis
Die Gattung Mensch hat Zuwachs bekommen: Homo floresiensis war nur gut einen Meter groß und lebte vor 18.
Fossil | Australopithecus
LH 4 - Typusexemplar - Australopithecus afarensis
Vielleicht war Louis Leakeys vorgefasste Ansicht über das Wesen des "wahren Menschen" der Grund, warum er den linken unteren Eckzahn eines Homininen nicht erkannte, der 1935 in Laetoli zusammen mit zahlreichen anderen Wirbeltierfossilien aus dem Pliozän gefunden wurde.
Fossil | Australopithecus
Lucy - AL 288-1 - Australopithecus afarensis
Lucy war ein kleiner weiblicher Australopithecus afarensis, der vor mehr als drei Millionen Jahren an einem prähistorischen See bei Hadar im heutigen Äthiopien lebte.
Fossil | Australopithecus
OH5 »Zinjanthropus«, »Nussknacker Mensch« - Australopithecus boisei
OH 5 ist das Typusexemplar der Spezies Australopithecus boisei und wurde 1959 von Mary Leakey entdeckt - genau hundert Jahre nach Darwins „Entstehung der Arten“.
Fossil | Hominine
Sahelanthropus tchadensis - TM 266-01-060-1 »Toumaï«
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Fossil | Neandertaler
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Fossil | Australopithecus
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Taxonomie | Hominine | Feuer | Homo heidelbergensis
Homo heidelbergensis
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Hominine | Homo
Kenyanthropus platyops
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