Charlotte von Ferré vorgestellt durch den Heiligen Licinius. Fenster in der Eponyme Kirche von La Chapelle-Janson (Ille-et-Vilaine).

Licinius (* um 540; † an einem 1. November um 610) (frz. Saint Lézin), deutsch auch Lezin, war Graf von Anjou von 587 bis etwa 592, danach war er Bischof von Angers von 592 bis etwa 610.

Leben

Nach anderen Quellen wurde Licinius bereits um 585 Bischof von Angers. Er soll mit Bertrand von Le Mans befreundet gewesen sein. Papst Gregor „der Große“ bat Licinius um Hilfe bei der Mission in England. In Angers baute er das Johannes dem Täufer geweihte, später nach ihm benannte Kloster.

Wirkung

Er gilt als Heiliger der orthodoxen und der katholischen Kirche. Sein Feiertag in der orthodoxen Kirche ist der 13. Februar,[1] [2] in der katholischen Kirche wird sein Gedenktag am 1. November begangen.

Magnobod von Angers ließ Licinius’ Reliquien in das von ihm gegründete Kloster in Angers überführen.

Literatur

  • Licinius von Angers. In: Walter Kasper (Hrsg.): Lexikon für Theologie und Kirche. 3., völlig neu bearb. Auflage. Band 6. Herder, Freiburg im Breisgau 1997.

Weblinks

  • Joachim Schäfer: Licinius von Angers. In: Ökumenisches Heiligenlexikon. Abgerufen am 31. August 2015.

Einzelnachweise