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Denkmal memphitischer Theologie


Denkmal memphitischer Theologie (Schabaka-Stein)
unframed
Material Grüne Brekzie
Maße H. 92 cm;B. 137,5 cm;
Herkunft vermutlich Memphis
Zeit Dritte Zwischenzeit zur Zeit Schabakas (716-706 v. Chr.)
Ort London, British Museum, EA 498 (einst 135)

Beim Denkmal memphitischer Theologie (auch Schabaka-Stein) handelt es sich um eine schwarze Platte aus grüner Brekzie mit einer altägyptischen Inschrift, die sich heute im British Museum befindet, wo sie unter der Inventarnummer EA 498 geführt wird. Nach eigenen Angaben fand der kuschitische Pharao Schabaka im Ptah-Tempel von Memphis einen wurmzerfressenen Papyrus, dessen Inhalt er auf die Platte meißeln ließ, damit er für die Ewigkeit bestehe. Die Inschrift ist die wichtigste Quelle der memphitischen Theologie, den in Memphis entwickelten Schöpfungsmythos der ägyptischen Mythologie. Im Zentrum dieser Schöpfungsgeschichte steht der Gott Ptah, der die Welt mittels Herz und Zunge (das heißt Erkenntnis und Sprache) schuf. Sie ist die früheste bekannte Theologie, die auf dem Prinzip des Logos beruht, der Schöpfung durch das Wort und die Rede und erinnert damit an den Beginn des Johannesevangeliums. Weiterhin thematisiert die Inschrift den Mythos von Horus und Seth, der als mythische Darstellung der Reichseinigung Ägyptens angesehen wird.

Der Text bereitet der Forschung noch immer große Probleme. Durch die Verwendung als Mühlenstein wurde der Mittelteil der Inschrift abgerieben und ist nicht mehr lesbar. Die Datierung des Urtextes, von dem Schabaka die Inschrift kopieren ließ, schwankt um über 2000 Jahre. Frühe Bearbeiter gingen von einer Entstehungszeit im Alten Reich oder noch früher aus, in jüngerer Zeit wird eher von der Ramessidenzeit oder dem Beginn der dritten Zwischenzeit ausgegangen. Nach anderer Auffassung handelt es sich um eine Schöpfung von Schabaka selbst, der Fundbericht des wurmzerfressenen Papyrus ist demnach eine Auffindungs-Legende mit der Absicht, dem Inhalt als "Werk der Vorfahren" größeres Gewicht zu verleihen.

Herkunft und Beschreibung

Die Inschrift ist auf einem rechteckigen, 92 x 137,5 cm großen Block aus schwarzem Hartgestein eingemeißelt. Häufig wird das Gestein als Granit, manchmal auch als Basalt bezeichnet. Auf Anfragen beim British Museum erhielt Benedikt Rothöhler die Antwort, dass es sich um ein konglomerat-artiges Gestein handelt, das üblicherweise mineralogisch als "Grüne Brekzie" bezeichnet wird und im Wadi Hammamat abgebaut wurde.[1]

Die genaue Herkunft ist unbekannt, vermutlich stammt der Block aus dem Tempel des Ptah in Memphis. 1805 schenkte ihn George John 2nd Earl of Spencer dem British Museum, wo er unter der Inventarnummer EA 498 geführt wird.

Die Inschrift besteht aus zwei horizontalen Zeilen und darunter 62 vertikalen Kolumnen. Durch die Verwendung als Mühlstein wurde der Mittelteil der Inschrift stark abgerieben und ist von Kolumne 24 bis 47 bis auf vereinzelte Zeichenreste nicht mehr lesbar. Der inhaltliche Zusammenhang zwischen dem linken und rechten Teil bleibt damit trotz partieller Berührungspunkte unklar. Weitere Zerstörungen sind die Tilgungen des Geburtsnamens Schabakas und des Namens des Gottes Seth, die Psammetich II. bereits im Alten Ägypten durchführen ließ.[2]

Datierung

Der kuschitische Pharao Schabaka, der die Inschrift angeblich von einem wurmzerfressenen Papyrus kopieren ließ.

Der Kolophon präsentiert die Inschrift als eine neu angelegte Abschrift eines von Würmern zerfressenen Papyrus, den Schabaka im Ptah-Tempel in Memphis fand:

„Seine Majestät (Schabaka) schrieb diesen Text aus dem Tempel seines Vaters Ptah-südlich-seiner-Mauer neu ab. Und zwar hatte Seine Majestät ihn als Werk der Vorfahren und von Würmern zerfressen vorgefunden, und weil man ihn von Anfang bis Ende nicht mehr verstand, schrieb [Seine Majestät (o.ä.) ihn] von neuem und noch besser als zuvor ab, damit sein Name verewigt werde und seine Denkmäler im Tempel seines Vaters Ptah-südlich-seiner-Mauer so lange wie die Ewigkeit bestehen. Gemacht vom Sohn des Re [Schabaka] für seinen Vater Ptah-Tatenen – möge er handeln, indem ihm ewiges Leben geschenkt ist.“

Denkmal Memphitischer Theologie[3]

Die Datierung der Kopie in die Zeit Schabakas ist unbestritten, jene des Textes, den Schabaka als „Werk der Vorfahren“ bezeichnete, ist bis heute heftig umstritten.[2] James H. Breasted vermutete die Entstehungszeit im Neuen Reich oder kurz davor.[4] Für Adolf Erman ist der Text zu einer Zeit entstanden, als Memphis im Alten Reich zur Hauptstadt wurde.[5] Noch früher datierte ihn Kurt Sethe, nämlich in die 1. Dynastie, wobei gewisse Teile noch in der vorgeschichtlichen Zeit entstanden sein sollten. Lange Zeit hielt man an dieser Datierung fest und das Denkmal memphitischer Theologie wurde dadurch als Quelle für Religion, Literatur und Geistesleben des Alten Reiches herangezogen. Die Frühdatierung wurde vor allem aus sprachlichen und inhaltlichen Argumenten vorgenommen, unübersehbare Merkmale später Sprache wurde dem kuschitischen Kopisten angelastet.[6]

Einen ganz anderen Datierungsansatz nahm Friedrich Junge 1973 vor. Er hält den Text für eine originäre Schöpfung der 25. Dynastie, indem er in der Sprache archaisierende Tendenzen erkennt, die sich nicht wesentlich von neo-mittelägyptischen Texten der 25. und 26. Dynastie unterscheiden. Die sprachlichen Elemente, die als Kriterien für ein hohes Alter herangezogen wurden, sind seiner Meinung nach bezeichnend für archaisierende Tendenzen oder Einflüsse des Neuägyptischen, was typisch für den Archaismus der Spätzeit ist.[7] Der Fundbericht des wurmzerfressenen Papyrus ist demnach eine Auffindungslegende mit der Absicht, dem Inhalt als "Werk der Vorfahren" größeres Gewicht zu verleihen. Junges These hatte sich in der Folge im Großen und Ganzen als Lehrmeinung durchgesetzt, wenn auch H. A. Schlögel und Jan Assmann eine mögliche Entstehung in der Ramessidenzeit vorschlugen.[8][9]

Benedikt Rothöhler kam zum Schluss, dass eine Datierung aufgrund inhaltlicher und sprachlicher Argumente letzten Endes nicht möglich ist. Gerade für religiöse Texte war es im Alten Ägypten keineswegs die Regel, dass sie zu einem bestimmten Zeitpunkt von einem Autor verfasst wurden, sondern dass sie sich über einen längeren Zeitraum hinweg "entwickelten", bis eine deutlich eigenständiger Text entstand. Außerdem wurden die Texte häufig aus Elementen älterer Texte zusammengestellt, wodurch sie häufig in der Sprache eher auf diese Ursprünge verwiesen, als auf die Endredaktion.[10] So lassen sich die archaischen beziehungsweise archaisierenden Ausdrücke als Versuch eines spätzeitlichen Autors auffassen, einen Text in einem älteren Ägyptisch zu verfassen, oder aber als Versuch eines spätzeitlichen Kopisten, einen schwer verständlichen altägyptischen Text wiederzugeben.[11] Damit ist eine genaue Datierung des "Urtextes" nicht möglich. Am wahrscheinlichsten hält er eine Entstehungszeit gegen Ende der dritten Zwischenzeit (23. oder 24. Dynastie), also vielleicht etwas mehr als 50 Jahre vor der Kopie durch Schabaka.[12]

Leserichtung

Die Hieroglyphen der Inschrift blicken nach rechts, was normalerweise eine Leserichtung von rechts nach links impliziert, wie es allgemein üblich ist. Demnach müsste die Inschrift mit der Kolumne ganz rechts beginnen. Allerdings ist die Leserichtung umstritten. James H. Breasted und die nachfolgenden Bearbeiter gingen mehrheitlich von einer retrograden (rechtsläufigen) Leserichtung aus, wonach der Text auf der linken Seite der horizontalen Kolumnen beginnt. Die Hieroglyphen blicken nach dieser Lesung zum Textende hin, wie man es unter anderem von den Totenbuchpapyri her kennt.[13] Darüber hinaus sind retrograde Texte aus dem Alten Ägypten aber selten.[14] Breasteds Annahme von einer retrograden Lesung beruht darauf, dass an einigen Stellen eindeutig eine Wortgruppe vom Ende einer Kolumne am Anfang der rechts benachbarten Kolumne fortfährt.[15]

Für Benedikt Rothöhler sprechen verschiedene Hinweise gegen eine retrograde Lesung. Er geht davon aus, dass die "verschobenen Kolumnenenden" auf einen antiken Abschreibfehler zurückgehen. Der Kopist hat demnach den Text bei der Abschrift von einem Original mit längeren Kolumnen auf die Abschrift mit kürzeren Kolumnen von links nach rechts fließend umbrochen: Dass die Schreiber häufig "automatisch" und ohne den Inhalt näher zu erfassen arbeiteten, und dass daher die "verschobenen Kolumnen-Enden" nicht zwingend mit der Leserichtung des Originals übereinstimmen müssen, lässt sich durch viele eindeutige Beispiele [...] belegen.[16] Auch inhaltliche Probleme und die Untersuchung der spätägyptischen Schöpfungsvorstellungen haben für ihn gezeigt, dass verschiedene Hinweise gegen eine retrograde Lesung sprechen. Die nicht-retrograde Lesung ist demnach einfacher, mit weniger Voraussetzungen behaftet und inhaltlich plausibler.[17] Trotz dieser Hinweise hält Jan Assmann an der retrograden Lesung (von links nach rechts) fest.[18]

Inhalt

Der Schabaka-Stein in epigraphischer Abschrift von Breasted

Das Kolophon gibt die Titulatur des Königs Schabaka an. Als Anlass der Überlieferung nennt es, dass Schabaka einen wurmzerfressenen Papyrus im Tempel seines Vaters Ptah-südlich-seiner-Mauer in Memphis fand, den er von neuem abschreiben ließ, um ihn für die Ewigkeit zu erhalten.

Lesung von links nach rechts

Die folgende Inhaltsangabe richtet sich nach der Leserichtung von links nach rechts (retrograd), wie sie Breasted, Junker und weitere aufgefasst haben und nach der jüngsten Übersetzung nach dieser Auffassung von Carsten Peust und Heike Sternberg-el Hotabi.

Der linke Teil wird von Junker als „politische Lehre von Memphis“ tituliert. Die einleitenden Worte nennen Ptah als denjenigen, der die bedeutsamen Namen dieser (Dinge oder Götter) erdacht hat, Ober- und Unterägypten vereinigt hat, als nsw und bjt erschienen ist und sich selbst erzeugt hat. Atum ist es aber, der die Götterneunheit geboren hat. Er beendet den Streit zwischen den Göttern Horus und Seth, indem er Seth zum oberägyptischen und Horus zum unterägyptischen König macht. Beide sind damit zufrieden. Geb missfällt nun aber, dass Horus' und Seths Anteile gleich groß sind, da er in Horus den rechtmäßigen Erben sieht, und beantragt, dass ihm ganz Ägypten zugesprochen wird. Geb proklamiert darauf vor der Neunheit Horus zum König, der nun mit Memphis als Hauptstadt allein über ganz Ägypten regiert: Horus erschien in Memphis, dort wo sich die beiden Länder vereinigen, als König, der die beiden Länder vereinigt. Anschließend wird über das Begräbnis des Osiris in Memphis berichtet und dass er dort von Isis aus dem Wasser gezogen worden ist.[19]

Nach dem zerstörten Mittelteil wird in der rechten Hälfte, die Junker als „Götterlehre von Memphis“ bezeichnet, die Schöpfung der Welt durch Ptah geschildert. Aus unbekannten Gründen werden die acht Erscheinungsformen des Ptah aufgezählt, die zu Herz und Zunge in der Gestalt des Atum geworden sind. Ptah erschafft die Welt mittels der Schöpfungsprinzipien „Herz und Zunge“ (das heißt Erkenntnis und Sprache):

„Durch es (das Herz) ist Horus, und durch sie (die Zunge) ist Thot aus Ptah hervorgegangen. So entstand die Vorherrschaft von Herz und Zunge über [alle anderen] Glieder, und sie zeigt, dass er (Ptah) an der Spitze jedes Leibes und jedes Mundes aller Götter, aller Menschen, [aller] Tiere und aller Würmer steht, die leben, wobei er alles denkt und befiehlt, was er will. So wurden alle Götter geboren, und seine Götterneunheit war komplett. Und aus dem, was das Herz erdacht und die Zunge befohlen hat, sind auch alle heiligen Texte entstanden.“

Denkmal memphitischer Theologie[20]

Am Ende wird noch einmal der Osirismythos aufgegriffen. Horus befiehlt Isis und Nephthys Osiris aus dem Wasser zu fischen. Nach der Bergung tritt Osiris durch die geheimen Tore in die Herrlichkeit des Herrn der Ewigkeit ein, auf den Spuren dessen, der am Horizont aufgeht, auf den Wegen des Re im Hohen Thron. Er verbindet sich mit dem Hofstaat des Totenreiches und gesellt sich zu den Göttern des „Tatenen, des Ptah, des Herrn der Jahre“. Anschließend wird von der Bestattung des Osiris in Memphis berichtet, und dass Horus nun König von ganz Ägypten ist.[21]

Lesung von rechts nach links

Benedikt Rothöler entschied sich aus verschiedenen Gründen für eine Lesung von rechts nach links (nicht-prograd) und interpretierte den Ablauf der Inschrift folgendermaßen:

Nach einem einführenden Lob des Ptah wird erläutert, dass Ptahs Stadt Memphis auch der Begräbnisort des Osiris ist, die folgende Geschichte vom „aus dem Wasser ziehen“ ist die nähere Erläuterung dazu. Als die Götter und „ihre Kas“ anlässlich der Trauerfeierlichkeiten im Memphis versammelt sind, erschafft Ptah für sie die Kultbilder. Auf dieser Grundlage richtet Ptah die Welt als Kulttopographie ein: Tempel für die Kultbilder, Städte für die Tempel, Gaue zur Versorgung des Kultes, etc. Ptahs Schöpfertaten werden mit denen des Atum verglichen. Als Reaktion seiner Schöpfertaten folgt zu seiner Ehre die Litanei seiner Erscheinungsformen.

Am Beginn des linken Teils wird gerade noch einmal mit etwas verändertem Wortlaut rekapituliert, wie Osiris aus dem Wasser gezogen wurde. Danach erhält er ein Grab in Memphis. An diesem Ort werden dann Horus und Seth versammelt und verbrüdert, beide sind zufrieden. Geb proklamiert Horus als Erben. Die Zuständigkeiten werden verteilt: Horus in Oberägypten und Seth in Unterägypten. Damit ist die gewünschte Endsituation erreicht, die Neunheit und die beiden Königsgötter sind zufrieden. Als Resümee wird nochmals auf die Schöpfer Atum und Ptah verwiesen, Letzterer ist als Herr von Memphis auch der eigentliche König beider Länder.[22]

Die Schöpfungslehre

Die memphitische Theologie erweitert den Stammbaum der Neunheit von Heliopolis um den Gott Ptah-Tatenen.

Zunächst entsteht aus Ptah die Achtheit von Hermopolis, die den präexistenten Urzustand personifizieren. Damit geht Ptah sogar der Präexistenz noch voraus. Als wichtige Grundlage diente der memphitischen Schöpfungslehre die Lehre der Neunheit von Heliopolis. In dieser ältesten altägyptischen Schöpfungslehre tritt der Gott Atum als Schöpfungsgott in Erscheinung. Aus ihm heraus entstehen durch Trennung die göttlichen zwei Geschlechter Schu und Tefnut, von denen die Herrschaft von einer Göttergeneration zur nächsten übergeht, bis in der fünften Generation Horus die Herrschaft übernimmt und sich in jedem regierenden Pharao verkörpert. Die memphitische Schöpfungslehre versucht die heliopolitanische zu überbieten, indem sie diese ergänzt und den Stammbaum erweitert: Sie setzt „Ptah-Tatenen“ vor Atum als erste Schöpfer- beziehungsweise Herrschergeneration.[23]

Ptah erschafft die Welt mittels der Prinzipien von Herz und Zunge (das heißt Erkenntnis und Sprache). Das Denkmal memphitischer Theologie ist die ausgeklügeltste altägyptische Darstellung einer Schöpfung durch das Wort. Es erinnert an den Beginn des Johannesevenagliums (1,1–18 EU):

Im Anfang (ἀρχή) war das Wort (λόγος)
und das Wort war bei Gott,
und das Wort war Gott.
Im Anfang war es bei Gott.
Alles ist durch das Wort geworden
und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.:

Im Unterschied zur biblischen Darstellung spielt in der memphitischen Theologie das Herz ebenfalls eine bedeutende Rolle, als planendes Element der Schöpfung, und zum anderen auch die Schrift, die Hieroglyphen, die die Form der Dinge wiedergeben, die das Herz ersinnt. Das Herz denkt sich die Dinge aus, die Zunge vokalisiert sie und die Hieroglyphenschrift bringt sie in die sichtbare Form. Ptah, der Gott der Künstler und Handwerker, ist für die Gestaltung der Dinge verantwortlich. Thot, der Gott der Zunge, und daher auch der Gott der Hieroglyphenschrift, realisiert die Gedanken des Herzens in gesprochener und geschriebener Gestalt.[24]

M. Görg geht davon aus, dass "die Wort-Theologie der Ptah-Verehrer" in griechisch-römischer Zeit von der memphitischen Theologie stammt, womit durchaus Berührungspunkte zum Johannesevangelium bestanden haben könnten. Insbesondere die Stadt Alexandria war Überschneidungsfeld griechischer, ägyptischer und jüdischer Traditionen. So taucht bei Philon von Alexandria ein theologisch überladener Logosbegriff auf, dieser ist jedoch mit theologischen Fragestellungen befrachtet, deren Rezeption im Urchristentum nicht belegt ist.[25]

Die Gesamtheit der Schöpfung wird als „alle Dinge und alle Hieroglyphen“ bezeichnet. Jan Assmann sieht in dieser Zweiteilung der Schöpfung Ähnlichkeiten zur Philosophie Platons, in der zwischen einer Sphäre der Urbilder (Ideen) und einer Welt unendlich reproduzierter Abbilder unterschieden wird: Zwischen Ding und Schriftzeichen besteht im ägyptischen „hieroglyphischen“ Denken eine ähnliche Relation wie zwischen Ding und Begriff im griechischen. Indem Ptah die Urbilder der Dinge konzipierte, erfand er zugleich mit ihnen auch die Schrift, die Thot nur aufzuzeichnen braucht, so wie er als Zunge die Gedanken des Herzens nur aussprechen muss.[26]

Das Zusammenwirken von Ptah, der die Dinge konzipiert und Thot, der sie aufzeichnet, weist gewisse Ähnlichkeiten mit dem Zusammenspiel von Gott und Adam im Paradies auf, wie in der Genesis beschrieben wird:

„Gott, der Herr, formte aus dem Ackerboden alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels und führte sie dem Menschen zu, um zu sehen, wie er sie benennen würde. Und wie der Mensch jedes lebendige Wesen benannte, so sollte es heißen. Der Mensch gab Namen allem Vieh, den Vögeln des Himmels und allen Tieren des Feldes.“

1. Moses 2,19-20[27]

Adams Benennung der Dinge entspricht der Verknüpfung von Dingen und Worten, wie sie Thot vornimmt, und da es sich um eine Schöpfung durch das Wort handelt, „lesen“ Adam und Thot den Dingen ab, was sie aussprechen bzw. niederschreiben.[28]

Interpretationen

Kurt Sethe sah in der Inschrift Ähnlichkeiten mit dem „Dramatischen Ramesseumspapyrus“, den er bearbeitete. Der „Dramatische Ramesseumspapyrus“ enthält das Ritual für eine Kultzeremonie, das Sethe als Thronbesteigungsritus deutete. Die einzelnen Szenen der mythischen Handlungen werden dabei mit der Osirissage gleichgesetzt, so dass die Kulthandlung als Spiegelbild des mythischen Vorgangs erscheint.[29] Demnach handelt es sich beim Denkmal memphitischer Theologie ebenfalls um einen Text, der in dramatischer Form den Osiris- und Horusmythos behandelte, mehr oder weniger mit den mittelalterlichen Mysterienspielen vergleichbar. Die Wechselreden hielt er für Anweisungen für die Protagonisten der Götterrollen bei der szenischen Aufführung. Die meisten nachfolgenden Bearbeiter schlossen sich dieser Auffassung an.[30]

Für Jan Assmann stellt das Denkmal einen Rückgriff auf die Vergangenheit dar. Dabei verherrlicht der Text die Stadt Memphis: „Offensichtlich gehört er zu dem politischen Programm der Äthiopenkönige, Memphis nicht nur architektonisch, sondern vor allem geistig und religiös wieder aufzubauen und zur Hauptstadt eines Ägypten zu machen, das sich als Wiedergeburt des Alten Reiches versteht.“[31] Ein Bezug zur Zeit des Schabaka liegt nahe. Vor Schabakas Zeit war das Reich in verschiedene libysche Fürstentümer geteilt. Obwohl sein Vorgänger Pije einen Feldzug nach Ägypten unternahm, war es diesem noch nicht darauf angekommen, Ägypten wiederzuvereinen. Diesen Schritt unternahm erst Schabaka. Er versuchte die klassische pharaonische Monarchie zu erneuern. Gerade die Denkmäler in der Umgebung von Memphis zeugten von den Glanzzeiten der früheren Pharaonen, daher das Bestreben, an memphitische Traditionen anzuknüpfen.[32]

Im Mythos von Horus und Seth sieht Jan Assmann so etwas wie den Mythos der „Reichseinigung“. Die Auseinandersetzung zwischen Horus und Seth wird als Rechtsstreit ausgetragen, die Entscheidung liegt letztlich bei Geb. Insgesamt verläuft der Prozess in drei Phasen: Der Streit, die Schlichtung durch Teilung und der Frieden durch Vereinigung. Mit der Vereinigung kommt es zur Versöhnung: Seth wird überwunden, aber nicht ausgegrenzt, sondern integriert.[33] Bei der Thronbesteigung wird die Vereinigung jedes mal aufs neue rituell durchgeführt. Damit greift der Text auf einen sehr alten Mythos zurück, der von der Wende Ägyptens zur politischen Einheit erzählt.

„Der Text lässt sich sehr gut als mythische Figuration einer geschichtlichen Situation verstehen, in der eine Periode zweier rivalisierender Teilreiche durch die Stiftung einer umgreifenden Einheit beendet wird, in der sich die eine Partei als siegreich erwiesen hat, aber großer Wert darauf gelegt wird, die unterlegene Partei zu integrieren. Horus steht natürlich für das Horuskönigtum von Hierakonpolis und Seth für das Königtum von Naqada. Naqada/Ombos ist ja die Heimat dieses Gottes, er ist dort seit Urzeiten zu Hause.“

Jan Assmann[34]

Literatur

  • Hartwig Altenmüller: Artikel Denkmal memphitischer Theologie. In: Wolfgang Helck, Eberhard Otto (Hrsg.): Lexikon der Ägyptologie, Band I, Wiesbaden 1975, Sp. 1065-1069.
  • Jan Assmann: Ägypten. Eine Sinngeschichte. München 1996, S. 55-59 und 382-396.
  • Jan Assmann: Rezeption und Auslegung in Ägypten. Das "Denkmal memphitischer Theologie" als Auslegung der heliopolitanischen Kosmogonie. In: Reinhard Gregor Kratz, Thomas Krüger (Hgg.): Rezeption und Auslegung im Alten Testament und in seinem Umfeld. Freiburg (Schweiz), Göttingen, 1997 (Orbis biblicus et orientalis 153), S. 125-138.
  • Horst Beinlich: Bemerkungen zum Schabaka-Stein. In: Göttinger Miszellen (GM) 122, 1991, S. 15-20.
  • James H. Breasted: The Philosophy of a Memphite Priest. In: Zeitschrift für Ägyptische Sprache und Altertumskunde 39, 1901, S. 39-54 (online)
  • Adolf Erman: Ein Denkmal memphitischer Theologie. In: Sitzungsberichte der Königlich preussischen Akademie der Wissenschaften 43, 1911, S. 916-950. (online)
  • J. Gwyn Griffiths: The Origins of Osiris and his Cult. Leiden 1980, S. 107-113.
  • E. Iversen: Egyptian and Hermetic Doctrine. Kopenhagen 1984
  • Friedrich Junge: Zur Fehldatierung des sog. Denkmals memphitischer Theologie oder Der Beitrag der ägyptischen Theologie zur Geistesgeschichte der Spätzeit. In: Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts. Abteilung Kairo. (MDAIK) 29, 1973, S. 195-204
  • Hermann Junker: Die Götterlehre von Memphis. In: Abhandlungen der Preußischen Akademie der Wissenschaften, 1939, Phil.-hist. Kl. No. 23, Berlin 1940.
  • Hermann Junker: Die politische Lehre von Memphis. In: Abhandlungen der Preußischen Akademie der Wissenschaften, 1941, Phil.-hist. Kl. No. 6, Berlin 1941.
  • Miriam Lichtheim: Ancient Egyptian Literature. Volume I: The Old and Middle Kingdoms. Berkley 1973, S. 51-57
  • Carsten Peust, Heike Sternberg-el Hotabi: Das “Denkmal Memphitischer Theologie”. In: Texte aus der Umwelt des Alten Testaments, Ergänzungslieferung (TUAT EL), Gütersloh 2001
  • Benedikt Rothöhler: Neue Gedanken zum Denkmal memphitischer Theologie. (Vorgelegt am 21. 9. 2004 als Dissertation an der Philosophischen Fakultät der Universität Heidelberg) (Online)
  • Kurt Sethe: Dramatische Texte zu altägyptischen Mysterienspielen. Das “Denkmal memphitischer Theologie”, der Schabakostein des Britischen Museums. In: Untersuchungen zur Geschichte und Altertumskunde Ägyptens Bd. X,1, Leipzig 1928.
  • J. Yoyotte: Le martelage des noms royaux Éthiopiens par Psammétique II. In: Revue d'Égyptologie (RdÉ) 8, 1951, S. 251 ff.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Benedikt Rothöhler: Neue Gedanken zum Denkmal memphitischer Theologie S. 11, Auf Anfrage bei Dr. Andrew Middleton vom British Museum.
  2. 2,0 2,1 Carsten Peust, Heike Sternberg-el Hotabi: Das “Denkmal Memphitischer Theologie”. S. 166.
  3. Carsten Peust, Heike Sternberg-el Hotabi: Das “Denkmal Memphitischer Theologie”. S. 170.
  4. James H. Breasted: The Philosophy of a Memphite Priest. In: Zeitschrift für Ägyptische Sprache und Altertumskunde 39, 1901, S. 43
  5. Adolf Erman: Ein Denkmal memphitischer Theologie. In: Sitzungsberichte der Königlich preussischen Akademie der Wissenschaften 43, 1911, S. 924.
  6. Carsten Peust, Heike Sternberg-el Hotabi: Das “Denkmal Memphitischer Theologie”. S. 167.
  7. Friedrich Junge: Zur Fehldatierung des sog. Denkmals memphitischer Theologie oder Der Beitrag der ägyptischen Theologie zur Geistesgeschichte der Spätzeit. S. 198.
  8. H. A. Schlögel: Der Gott Tatenen (= Orbis biblicus et orientalis. [OBO] Bd. 29). Freiburg (Schweiz) 1980, S. 110-117.
  9. Jan Assmann: Ägypten. Eine Sinngeschichte. S. 392.
  10. Benedikt Rothöhler: Neue Gedanken zum Denkmal memphitischer Theologie S. 184.
  11. Benedikt Rothöhler: Neue Gedanken zum Denkmal memphitischer Theologie S. 187.
  12. Benedikt Rothöhler: Neue Gedanken zum Denkmal memphitischer Theologie S. 202.
  13. Carsten Peust, Heike Sternberg-el Hotabi: Das “Denkmal Memphitischer Theologie”. S. 166ff. und James H. Breasted: The Philosophy of a Memphite Priest. In: Zeitschrift für Ägyptische Sprache und Altertumskunde. Bd. 39, 1901, S. 39ff.
  14. Benedikt Rothöhler: Neue Gedanken zum Denkmal memphitischer Theologie. S. 207.
  15. Benedikt Rothöhler: Neue Gedanken zum Denkmal memphitischer Theologie. S. 11.
  16. Benedikt Rothöhler: Neue Gedanken zum Denkmal memphitischer Theologie. S. 12.
  17. Benedikt Rothöhler: Neue Gedanken zum Denkmal memphitischer Theologie. S. 203ff.
  18. Benedikt Rothöhler: Neue Gedanken zum Denkmal memphitischer Theologie. S. 12, Anm. 19.
  19. Carsten Peust, Heike Sternberg-el Hotabi: Das “Denkmal Memphitischer Theologie”. S. 171.
  20. Carsten Peust, Heike Sternberg-el Hotabi: Das “Denkmal Memphitischer Theologie”. S. 173.
  21. Carsten Peust, Heike Sternberg-el Hotabi: Das “Denkmal Memphitischer Theologie”. S. 168 ff.
  22. Benedikt Rothöhler: Neue Gedanken zum Denkmal memphitischer Theologie. S. 16.
  23. Assmann: Ägypten. Eine Sinngeschichte. S. 383ff.
  24. Assmann: Ägypten. Eine Sinngeschichte. S. 387ff.
  25. Gerhard Müller (Hrsg.): Theologische Realenzyklopädie, Band 36. Berlin 2004, S. 308.
  26. Assmann: Ägypten. Eine Sinngeschichte. S. 391.
  27. Genesis 2,19 EU
  28. Assmann: Ägypten. Eine Sinngeschichte. S. 392.
  29. Hans Wilhelm Haussig (Hrsg.): Wörterbuch der Mythologie. Band 1: Götter und Mythen im Vorderen Orient. 1990, S. 322 mit Verweis auf Kurt Sethe: Dramatische Texte zu altägyptischen Mysterienspielen. In: Untersuchungen zur Geschichte und Altertumskunde Ägyptens. (UGAÄ) Bd. 10, Leipzig 1928.
  30. Peust, Sternberg-el Hotabi: Denkmal Memphitischer Theologie. In: TUAT, EL, S. 169 mit Verweis auf Kurt Sethe: Der Dramatische Ramesseumpapyrus. Ein Spiel zur Thronbesteigung des Königs. In: Untersuchungen zur Geschichte und Altertumskunde Ägyptens. Bd. 10. Leipzig 1928, S. 83ff.
  31. Assmann: Ägypten. Eine Sinngeschichte. S. 382.
  32. Assmann: Ägypten. Eine Sinngeschichte. S. 386.
  33. Assmann: Ägypten. Eine Sinngeschichte. S. 56f.
  34. Assmann: Ägypten. Eine Sinngeschichte. S. 57.

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07.04.2021
Erbgut der frühesten Europäer
Alte Genome werfen neues Licht auf die frühesten Europäer und ihre Beziehungen zu den Neandertalern.
07.04.2021
Bisher ältestes Genom moderner Menschen rekonstruiert
Team zweier Max-Planck-Institute und der Universität Tübingen datiert fossilen Schädel aus Tschechien anhand von eingekreuzten Neandertalergenen. Alter von mehr als 45.000 Jahren bestimmt.

29.03.2021
Menschenaffen erfinden das Rad immer wieder neu
Menschenaffen geben ihre Verhaltensweisen nicht an die nächste Generation weiter. Forschungsteam der Universität Tübingen weist nach, dass Menschenaffen ihre Verhaltensmuster in jeder Generation neu erlernen müssen.
26.03.2021
Das Hirnareal, mit dem wir die Welt interpretieren
Sprache, Einfühlungsvermögen, Aufmerksamkeit – so unterschiedlich diese Fähigkeiten auch sein mögen, eine Hirnregion ist eingebunden in all diese Prozesse: Der Lobus parietalis inferior, kurz IPL.
19.03.2021
Knie und Hüfte – Muskeluntersuchungen bei Dinosauriern und ihren Verwandten
Eine neue Studie erlaubt Einblicke in die Entwicklung der Beinmuskeln von Dinosauriern.
22.03.2021
Neue Beweise: Neandertaler begruben ihre Toten
Wurden Verstorbene von Neandertalern bestattet oder handelt es sich dabei um eine Praktik, die nur unserer Spezies eigen ist Es gibt neue Hinweise für die Bestattungshypothese, doch einige Wissenschaftler bleiben skeptisch.
01.03.2021
Neue Studie über die Sprechfähigkeit der Neandertaler
Neandertaler - die engsten Verwandten des heutigen Menschen - besaßen die Fähigkeit, modern-menschliche Sprache hervorzubringen und zu verstehen.
24.02.2021
Fossile Homininen-Hand könnte evolutionäre Geheimnisse lüften
Ein 4,4 Millionen Jahre altes Skelett könnte zeigen, wann Vormenschen begannen aufrecht zu gehen, so eine neue Studie von Forschern der Texas A M Universität.
03.03.2021
Werkzeugkulturen von Neandertalern und modernen Menschen existierten über 100.000 Jahre nebeneinander
Untersuchungen von Forschenden haben ergeben, dass eine der frühesten Steinwerkzeugkulturen wahrscheinlich Zehntausende von Jahren länger bestand als bisher angenommen. Gemein ist die Werkzeugtradition, die als Acheuleen bekannt ist.
04.03.2021
Ursprung des europäischen Haushundes im Südwesten Deutschlands vermutet
Ein Team der Universität Tübingen hat gemeinsam mit internationalen Forschenden die Anfänge der Domestizierung von Wölfen in Europa untersucht.
23.02.2021
Wie sind Hunde nach Amerika gekommen
Forscher analysierten das mitochondriale Genom des Hundes und kamen zu dem Schluss, dass das Tier zu einer Linie von Hunden gehörte, deren Entwicklungsgeschichte bereits vor 16.700 Jahren von der der sibirischen Hunde abwich.
17.02.2021
Neandertaler-Gene und Covid-19 Verläufe
Letztes Jahr entdeckten Forscher, dass wir den wichtigsten genetischen Risikofaktor für einen schweren Verlauf der Krankheit Covid-19 vom Neandertaler geerbt haben.
28.01.2021
Als Flüsse durch eine grüne Sahara flossen
Große Teile der heutigen Sahara-Wüste waren vor Tausenden von Jahren grün.
28.01.2021
Beweglicher Daumen ebnete den Weg zur menschlichen Kultur
Präzise Greifen und grazilere Werkzeuge herstellen: Vor rund zwei Millionen Jahren verschaffte ihre bessere Feinmotorik den ersten Menschen einen evolutionären Vorteil
22.01.2021
Befreundete Schimpansen kämpfen gemeinsam gegen Rivalen
Menschen kooperieren in großen Gruppen miteinander, um Territorien zu verteidigen oder Krieg zu führen.
20.01.2021
Über 18.000 Funde: Forschungsgrabung in Untermaßfeld abgeschlossen
Seit vier Jahrzehnten wird in der thüringischen Wirbeltierfundstelle Untermaßfeld regelmäßig ausgegraben.
18.01.2021
Was das Genom des Lungenfischs über die Landeroberung der Wirbeltiere verrät
Das vollständig sequenzierte Genom des Australischen Lungenfisches ist das größte sequenzierte Tiergenom.
19.01.2021
Alte DNA gibt Aufschluss über die Besiedlung der Marianeninseln
Im Vergleich zur Erstbesiedlung Polynesiens hat die Besiedlung der Marianen im Westpazifik vor etwa 3.500 Jahren bisher nur wenig Beachtung gefunden.
19.01.2021
Asiatische Gewürze erreichten den Mittelmeerraum vor mehr als 3000 Jahren
Der LMU-Archäologe Philipp Stockhammer fand Hinweise über asiatische Gewürze wie Kurkuma und Früchte wie die Banane im Mittelmeerraum schon viel früher als bislang gedacht.

09.12.2020
Fossilien zeigen Folgen der Ozeanerwärmung auf
Forschende aus Berlin und Großbritannien haben die ökologischen Auswirkungen einer raschen und ungewöhnlich intensiven Phase der Klimaerwärmung während der Jurazeit vor etwa 182 Millionen Jahren auf die Meeresfauna erforscht.
03.12.2020
Das älteste “Ortsnamenschild” der Welt
Wissenschaftler der Universität Bonn haben zusammen mit dem Ägyptischen Antikenministerium das älteste Ortsnamenschild der Welt entschlüsselt.
02.12.2020
Der Popa-Langur: ein neu entdeckter Affe aus Asien
Erbgutanalysen, unter anderem an hundert Jahre altem Museumsexemplar, erlauben Einblick in die Evolutionsgeschichte der Haubenlanguren.
02.12.2020
Treue Paare im Regenwald
Rote Springaffen verzichten auf Seitensprünge.
02.12.2020
Manche mögen‘s heiß: Globale Erwärmung als Motor für Evolution der Langhalssaurier
Ein internationales Paläontologen-Team findet Belege für einen raschen Klimawandel vor 180 Millionen Jahren als Ursache für die Ausbreitung der weithin bekannten Langhalssaurier (Sauropoden).
02.11.2020
Neanderthaler-Mütter stillten nach fünf bis sechs Monaten ab
Als Grund für das Aussterben der Neanderthaler vermuten einige Forscher, dass die damaligen Mütter ihre Säuglinge lange stillten und die Säuglinge so nicht früh genug vielfältige Nährstoffe für eine Höherentwicklung des Gehirns erhielten.
30.10.2020
Populationsgeschichte der Hunde deckt sich nur teilweise mit der des Menschen
Wissenschaftler haben die Genome von bis zu 10.900 Jahre alten Hunden untersucht. Sie zeigen, dass die Populationsgeschichte der prähistorischen Hunde sich nur teilweise mit der des Menschen deckt.
29.10.2020
Denisovaner-DNA im Erbgut früher Ostasiaten
Forschende haben das Genom des ältesten menschlichen Fossils, das bis jetzt in der Mongolei gefunden wurde, analysiert: Die 34.000 Jahre alte Frau hatte rund 25 Prozent ihrer DNA von Westeurasiern geerbt.
22.10.2020
Bissspuren und ausgefallene Zähne bringen Licht ins Fressverhalten von Dinosauriern
Forscherteam der Universität Tübingen untersucht 160 Millionen Jahre alten Fressplatz im Nordwesten Chinas.
21.10.2020
Kognitive Bausteine der Sprache existierten schon vor 40 Millionen Jahren
Nicht nur Menschen, sondern auch Affen und Menschenaffen erkennen Regeln in komplexen sprachlichen Konstruktionen.
20.10.2020
Mehr noch als Fleisch und Milch
Stabile Isotopendaten von Menschen- und Tierknochen zeigen eine sehr effektive Nutzung des vielfältigen Nahrungsangebots im nördlichen Kaukasus und den vorgelagerten Steppen durch bronzezeitliche Viehhalter im heutigen Süden Russlands.
16.10.2020
Madagaskar: Mensch und Klima verursachten Massenaussterben
Die gesamte endemische Megafauna Madagaskars und der östlich davon gelegenen Inselkette der Maskarenen, zu der Mauritius und Rodrigues zählen, wurde im vergangenen Jahrtausend ausgerottet.
16.10.2020
Chemische Evolution - Am Anfang war der Zucker
Der Ursprung allen Lebens liegt in organischen Molekülen.
14.10.2020
Der moderne Mensch kam auf Umwegen nach Europa
Klimatische Bedingungen leiteten die geographische Ausbreitung von Homo sapiens in der Levante vor 43.000 Jahren.
12.10.2020
Reiter wetteiferten vor 3000 Jahren um die ältesten Lederbälle Eurasiens
Wissenschaftler haben in Gräbern von Reitern in Nordwest-China die ältesten Bälle Eurasiens untersucht.
08.10.2020
Forscher rekonstruieren Käfer aus der Kreidezeit
Ein internationales Forscherteam hat vier neu gefundene Exemplare der fossilen Käfer Mysteriomorphidae mithilfe der Computertomographie untersucht und weitestgehend rekonstruieren können.

Datum Bild Autoren Titel der Abeit
25.09.2020 Mathew Stewart, Richard Clark-Wilson, Paul S. Breeze, Klint Janulis, Ian Candy, Simon J. Armitage, David B. Ryves, Julien Louys, Mathieu Duval, Gilbert J. Price, Patrick Cuthbertson, Marco A. Bernal, Nick A. Drake, Abdullah M. Alsharekh, Badr Zahrani, Abdulaziz Al-Omari, Patrick Roberts, Huw S. Groucutt, Michael D. Petraglia. Vor 120.000 Jahren: Älteste sicher datierte Nachweise von Menschen auf der arabischen Halbinsel
DOI: 10.1126/science.abe8476
25.09.2020 Martin Petr, Mateja Hajdinjak, Qiaomei Fu, Elena Essel, Hélène Rougier, Isabelle Crevecoeur, Patrick Semal, Liubov V. Golovanova, Vladimir B. Doronichev, Carles Lalueza-Fox, Marco de la Rasilla, Antonio Rosas, Michael V. Shunkov, Maxim B. Kozlikin, Anatoli P. Derevianko, Benjamin Vernot, Matthias Meyer, Janet Kelso Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
DOI: 10.1101/2020.03.09.983445
21.09.2020 Philomena Konstantinidis Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
DOI:
21.09.2020 Catherine Crockford, Liran Samuni, Linda Vigilant, Roman M. Wittig Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
DOI: 10.1126/sciadv.aaz5746
21.09.2020 Wang H, Matzke-Karasz R, Horne DJ, Zhao X, Cao M, Zhang H, Wang B Älteste Spermien der Welt
DOI: 10.1098/rspb.2020.1661
17.09.2020 Ammie K. Kalan et al. Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
DOI: 10.1038/s41467-020-18176-3
15.09.2020 Adriano Orsingher, Silvia Amicone, Jens Kamlah, Hélène Sader & Christoph Berthold Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
DOI: 10.15184/aqy.2020.4
09.09.2020 Andrea Picin et al. Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
DOI: 10.1038/s41598-020-71504-x
09.09.2020 Hai Cheng, Haiwei Zhang, Christoph Spötl, Jonathan Baker, Ashish Sinha, Hanying Li, Miguel Bartolomé, Ana Moreno, Gayatri Kathayat, Jingyao Zhao, Xiyu Dong, Youwei Li, Youfeng Ning, Xue Jia, Baoyun Zong, Yassine Ait Brahim, Carlos Pérez-Mejías, Yanjun Cai, Valdir F. Novello, Francisco W. Cruz, Jeffrey P. Severinghaus, Zhisheng An, R. Lawrence Edwards Das letzte Zucken der Eiszeit
DOI: 10.1073/pnas.2007869117
03.09.2020 J. Burger et al. Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
DOI: 10.1016/j.cub.2020.08.033
03.09.2020 Rupert Gebhard & Rüdiger Krause Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
DOI:
03.09.2020 Pedro A. López-García, Denisse L. Argote & Michael C. Thrun Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
DOI: 10.1109/ACCESS.2020.3016244
26.08.2020 Dragana Filipović, John Meadows, Marta Dal Corso, Wiebke Kirleis et al. Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
DOI: 10.1038/s41598-020-70495-z
26.08.2020 Davide Delpian, Thorsten Uthmeier Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
DOI: 10.1371/journal.pone.0236548
17.08.2020 Paula J Reimer, William E N Austin, Edouard Bard, Alex Bayliss et al. Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
DOI: 10.1017/RDC.2020.41
06.08.2020 Spiekman Stephan N.F. et al. Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
DOI: 10.1016/j.cub.2020.07.025
06.08.2020 Gerald Mayr, Thomas Lechner, Madelaine Böhme Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
DOI: 10.1007/s10336-020-01799-0
04.08.2020 Schüßler, D., Blanco, M.B., Salmona, J., Poelstra, J., Andriambeloson, J.B., Miller, A., Randrianambinina, B., Rasolofoson, D.W., Mantilla-Contreras, J., Chikhi, L., Louis, E.E. Jr., Yoder, A.D., Radespiel, U. Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
DOI: 10.1002/ajp.23180
31.07.2020 Felix J. Augustin & Andreas T. Matzke & Michael W. Maisch & Juliane K. Hinz & Hans-Ulrich Pfretzschner Bisher älteste Bissspuren von Säugetieren auf Dinosaurierknochen entdeckt
DOI: 10.1007/s00114-020-01688-9
30.07.2020 Shaddai Heidgen, Elena Marinova, Raiko Krauß, Oliver Nelle, Martin Ebner, Tanja Märkle, Tatiana Miranda, Jörg Bofinger, Stefan Klingler, Annett Junginger Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
DOI: 10.1016/j.quaint.2020.05.038
30.07.2020 Mayr, G., P. D. Gingerich, and T. Smith 55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
DOI: 10.1080/02724634.2020.1769116
25.07.2020 Sandra A. Heldstab, Karin Isler, Caroline Schuppli, Carel P. van Schaik Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
DOI: 10.1126/sciadv.abb4685
25.07.2020 Hugo Zeberg, Michael Dannemann, Kristoffer Sahlholm, Kristin Tsuo, Tomislav Maricic, Victor Wiebe, Wulf Hevers, Hugh P.C. Robinson, Janet Kelso and Svante Pääbo Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
DOI: 10.1016/j.cub.2020.06.045
20.07.2020 Nicholas J. Conard, Maria Malina Werkzeug-Satz aus Elfenbein
DOI:
16.07.2020 Díez Díaz et al. Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
DOI: 10.3389/feart.2020.00160
14.07.2020 Magdalena Krajcarz, Maciej T. Krajcarz, Mateusz Baca, Chris Baumann, Wim Van Neer, Danijela Popović, Magdalena Sudoł-Procyk, Bartosz Wach, Jarosław Wilczyński, Michał Wojenka, Hervé Bocherens Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
DOI: 10.1073/pnas.1918884117
14.07.2020 Karapunar, B., Werner, W., Fürsich, F. T. & Nützel, A. Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
DOI: 10.1127/pala/2020/0098
09.07.2020 Haruda A. et al. Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
DOI: 10.1038/s41598-020-67798-6
07.07.2020 Columbu Andrea, Chiarini Veronica, Spötl Christoph, Benazzi Stefano, Hellstrom John, Cheng Hai and De Waele Jo Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
DOI: 10.1038/s41559-020-1243-1
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
DOI: 10.1073/pnas.2004944117
17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
DOI: 10.1093/molbev/msaa119
20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
DOI:
12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z
23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
DOI: 10.1073/pnas.1914330117
21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
DOI: 10.1038/s41559-020-1139-0
09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41586-020-2162-7
27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
DOI: 10.1126/science.aaz7943
03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
DOI:
25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1918047117
25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
DOI:
18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
DOI: 10.1073/pnas.1911744117
18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
DOI:
05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
DOI: 10.1371/journal.pone.0227984
28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
DOI: 10.1371/journal.pone.0226690
06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
DOI: 10.1038/s41586-019-1863-2
29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
DOI: 10.1016/j.anbehav.2019.10.001
25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
DOI: 10.1126/science.aay2214
07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1731-0
02.11.2019 Dickson JH, Oeggl KD, Kofler W, Hofbauer WK, Porley R, Rothero GP, et al. Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
DOI: 10.1371/journal.pone.0223752
23.10.2019 Regen, A., Naak, W., Wettengl, S., Fröhle, S., Floss, H. Neue Kunst aus der Eiszeit
DOI:
16.10.2019 José Luis Alatorre Warren, Marcia S. Ponce de León, William D. Hopkins, and Christoph P. E. Zollikofer Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
DOI: 10.1073/pnas.1905071116
15.10.2019 Tobias Uhlig et al. Im Kampf verloren
DOI: 10.15184/aqy.2019.137
15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
DOI:
11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
DOI: 10.1126/science.aax6219
30.09.2019 Hofmann R, Müller J, Shatilo L, Videiko M, Ohlrau R, Rud V, Burdo N, Dal Corso M, Dreibrodt S, Kirleis W Zentralismus in den ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas: Kollaps erklärbar
DOI: 10.1371/journal.pone.0222243
14.09.2019 Liza R. Moscovice, Martin Surbeck, Barbara Fruth, Gottfried Hohmann, Adrian Jaeggi, Tobias Deschner Dank Sex mehr Kooperation
DOI: 10.1016/j.yhbeh.2019.104581
13.09.2019 D. Berger, J. S. Soles, A. R. Giumlia-Mair, G. Brügmann, E. Galili, N. Lockhoff, E. Pernicka Das Rätsel des bronzezeitlichen Zinns
DOI: 10.1371/journal.pone.0218326
12.09.2019 Marie L. Manguette, Andrew M. Robbins, Thomas Breuer, Emma J. Stokes, Richard J. Parnell, Martha M. Robbins Weggehen oder dableiben
DOI: 10.1007/s00265-019-2727-3
09.09.2019 Hofman-Kamińska E., Bocherens H., Drucker G.D., Fyfe R.M. Gumiński W., Makowiecki D., Pacher M., Piličiauskienė G., Samojlik T., Woodbridge J., Kowalczyk R. Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
DOI: 10.1111/gcb.14733
06.09.2019 Narasimhan et al. Indoeuropäische Sprachen stammen aus der Steppe
DOI: 10.1126/science.aat7487
29.08.2019 Yohannes Haile-Selassie, Stephanie M. Melillo, Antonino Vazzana, Stefano Benazzi, Timothy M. Ryan Ein Gesicht für Lucys Ahnen
DOI: 10.1038/s41586-019-1513-8
22.08.2019 Kantapon Suraprasit, Sutee Jongautchariyakul, Chotima Yamee, Cherdchan Pothichaiya, and Hervé Bocherens Savannenkorridor in der Eiszeit förderte die Ausbreitung großer Säugetiere in Südostasien
DOI: 10.1016/j.quascirev.2019.105861
21.08.2019 Patrick Schmidt, Matthias Blessing, Maxime Rageot, Radu Iovita, Johannes Pfleging, Klaus G. Nickel, Ludovic Righetti, Claudio Tennie Pech für den Neandertaler
DOI: 10.1073/pnas.1911137116
15.08.2019 Joscha Gretzinger et al. Menschen mitverantwortlich für das Aussterben der Höhlenbären
DOI: 10.1038/s41598-019-47073-z
08.08.2019 Ossendorf G. et al. Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung
DOI: 10.1126/science.aaw8942
08.08.2019 Adam van Casteren, Edward Wright, Kornelius Kupczik, Martha Robbins Gorillas als Nussknacker
DOI: 10.1002/ajpa.23911
02.08.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Simone D. Ban, Karline R. L. Janmaat Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
DOI: 10.1038/s41598-019-47247-9
25.07.2019 Nicholas J. Conard, Maria Malina Neue Einblicke in die Nutzung von Ocker in der Altsteinzeit
DOI:
24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
DOI: 10.1098/rspb.2019.0934
24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
DOI: 10.1098/rspb.2019.0715
15.07.2019 Renaud Joannes-Boyau, Justin W. Adams, Christine Austin, Manish Arora, Ian Moffat, Andy I. R. Herries,Matthew P. Tonge, Stefano Benazzi, Alistair R. Evans, Ottmar Kullmer, Stephen Wroe, Anthony Dosseto & Luca Fiorenza Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
DOI: 10.1038/s41586-019-1370-5
11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
DOI: 10.1038/s41586-019-1376-z
04.07.2019 Kranioti EF, Grigorescu D, Harvati K 30.000 Jahre alter Mord geklärt / Frühester moderner Europäer war Opfer einer Gewalttat
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11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
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14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
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19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
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06.10.2016 Christopher Krupenye, Fumihiro Kano, Satoshi Hirata, Josep Call, Michael Tomasello Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
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20.09.2016 Laura Defranceschi Ötzi - Ein heimtückischer Mord und Kontakte nach Mittelitalien
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26.07.2016 Nicholas J. Conard, Maria Malina Menschen nutzten schon vor 40.000 Jahren spezielles Werkzeug zur Seilherstellung
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17.06.2016 Julia Gresky, Elena Batieva, Alexandra Kitova, Alexey Kalmykov, Andrey Belinskiy, Sabine Reinhold and Nataliya Berezina Deutsch-russisches Team entdeckt 6.000 Jahre alte Schädel mit chirurgischen Schädeleröffnungen
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08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
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02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
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31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
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25.05.2016 Marlen Fröhlich, Paul Kuchenbuch, Gudrun Müller, Barbara Fruth, Takeshi Furuichi, Roman M. Wittig, Simone Pika Menschenaffen kommunizieren kooperativ
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29.04.2016 Sireen El Zaatari, Frederick E. Grine, Peter S. Ungar, and Jean-Jacques Hublin Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien
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20.03.2016 Felix M. Key, Qiaomei Fu, Frédéric Romagné, Michael Lachmann and Aida M. Andrés Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
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14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
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17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
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29.01.2016 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Utz Böhner, Britt M. Starkovich, Christopher E. Miller, Brigitte Urban, Thijs Van Kolfschoten Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
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14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
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06.01.2016 Bocherens, H. et al. King Kong war unflexibel
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25.11.2015 Eleni Panagopoulou, Vangelis Tourloukis, Nicholas Thompson, Athanassios Athanassiou, Georgia Tsartsidou, George E. Konidaris, Domenico Giusti, Panagiotis Karkanas & Katerina Harvati Altsteinzeitlicher Schlachtplatz für Elefanten in Griechenland entdeckt
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26.06.2015 Qiaomei Fu, Mateja Hajdinjak, Oana Teodora Moldovan, Silviu Constantin, Swapan Mallick, Pontus Skoglund, Nick Patterson, Iosif Lazaridis, Birgit Nickel, Bence Viola, Kay Prüfer, Matthias Meyer, Janet Kelso, David Reich, Svante Pääbo Frühe Europäer haben sich mit Neandertalern vermischt
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23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
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08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
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22.05.2015 Sonia Harmand, Jason E. Lewis, Craig S. Feibel, Christopher J. Lepre, Sandrine Prat, Arnaud Lenoble, Xavier Boës, Rhonda L. Quinn, Michel Brenet, Adrian Arroyo, Nicholas Taylor, Sophie Clément, Guillaume Daver, Jean-Philip Brugal, Louise Leakey, Richard A. Mortlock, James D. Wright, Sammy Lokorodi, Christopher Kirwa, Dennis V. Kent, Hélène Roche Bislang älteste Steinwerkzeuge gefunden
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14.05.2015 N. E. Holton, L. L. Bonner, J. E. Scott, S. D. Marshall, R. G. Franciscus, T. E. Southard Warum moderne Menschen ein Kinn haben
DOI: 10.1111/joa.12307
05.04.2015 Darryl E. Granger, Ryan J. Gibbon, Kathleen Kuman, Ronald J. Clarke, Laurent Bruxelles, Marc W. Caffee Neue Methode datiert altes Skelett vor Lucy - Little Foot ist 3,67 Millionen Jahre alt
DOI: 10.1038/nature14268
27.03.2015 Will, M., Stock, J.T. Körpergröße war schon immer individuell
DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.02.009
06.03.2015 Brian Villmoare, William H. Kimbel, Chalachew Seyoum, Christopher J. Campisano, Erin Dimaggio, John Rowan, David R. Braun, J. Ramon Arrowsmith, Kaye E. Reed Ein 2,8 Millionen Jahre alter Unterkiefer wirft neues Licht auf früheste Menschen
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04.03.2015 Spoor F, Gunz P, Neubauer S, Stelzer S, Scott N, Kwekason A, Dean MC Digitale Wiedergeburt des Homo habilis
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18.02.2015 Keilschrift: Tontafeln am Computer rekonstruiert
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05.02.2015 Stuart K. Watson, Simon W. Townsend, Anne M. Schel, Claudia Wilke, Emma K. Wallace, Leveda Cheng, Victoria West and Katie E. Slocombe Schimpansen lernen «Nahrungsrufe»
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29.01.2015 Hershkovitz, I., Marder, O., Ayalon, A., Boaretto, E., Caracuta, V., Alex, B., Frumkin, A., Goder-Goldberger, M., Gunz, P., Holloway, R., Latimer, B., Lavi, R., Matthews, A., Sloan, V., Bar-Yosef Mayer, D., Berna, F., Bar-Oz, G., May, H., Hans, M., Weber, G.W., Barzilai, O. Fossiler Schädel verbindet Kontinente
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27.01.2015 Marco Samadelli et al. Neue Tätowierung auf Ötzis Körper entdeckt
DOI: 10.1016/j.culher.2014.12.005
23.01.2015 Matthew M. Skinner, Nicholas B. Stephens, Zewdi J. Tsegai, Alexandra C. Foote, N. Huynh Nguyen, Thomas Gross, Dieter H. Pahr, Jean-Jacques Hublin, Tracy L. Kivell Australopithecus africanus - Kräftige Hände zum präzisen Zupacken
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16.12.2014 Dorothee G. Drucker, Carole Vercoutere, Laurent Chiotti, Roland Nespoulet, Laurent Crepin, Nicholas J. Conard, Susanne C. Münzel, Thomas Higham, Johannes van der Plicht, Martina Laznickova-Galetova, Herve Bocherens Jäger drängten Mammuts schon vor 30.000 Jahren zurück
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12.12.2014 G. M. Smith Mammut als Nahrungsergänzung bei Neandertalern
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08.12.2014 L. Moreau, B. Odar, T. Higham, A. Horvat, D. Pirkmajer, P. Turk Mitteleuropa wohl keine Kontaktzone von Neandertalern und modernen Menschen
DOI: 10.1016/j.jhevol.2014.09.007
24.11.2014 Hervé Bocherens, Dorothée G. Drucker, Mietje Germonpré, Martina Láznicková-Galetová, Yuichi I. Naito, Christoph Wissing, Jaroslav Bruzek, Martin Oliva Mammut für die Menschen, Rentier für die Hunde
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08.11.2014 F. Moseler Energieeffizienz vor 16.000 Jahren
DOI:
24.10.2014 Kurt Rademaker, Gregory Hodgins, Katherine Moore, Sonia Zarrillo, Christopher Miller, Gordon R. M. Bromley, Peter Leach, David A. Reid, Willy Yépez Álvarez, Daniel H. Sandweiss Höchste Siedlungsplätze eiszeitlicher Menschen in den peruanischen Anden entdeckt
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23.10.2014 Qiaomei Fu, Heng Li, Priya Moorjani et al. Erbgut des bisher ältesten modernen Menschen entschlüsselt
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23.09.2014 Philip R. Nigst, Paul Haesaerts, Freddy Damblon, Christa Frank-Fellner, Carolina Mallol, Bence Viola, Michael Götzinger, Laura Niven, Gerhard Trnka, and Jean-Jacques Hublin Frühe Besiedlung Zentraleuropas durch moderne Menschen
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06.09.2014 J. Rodriguez-Vidal, F. d'Errico, F. Giles Pacheco, R. Blasco, J. Rosell, R. P. Jennings, A. Queffelec, G. Finlayson, D. A. Fa, J. M. Gutierrez Lopez, J. S. Carrion, J. J. Negro, S. Finlayson, L. M. Caceres, M. A. Bernal, S. Fernandez Jimenez, C. Finlayson Erste Felsgravur von Neandertalern auf Gibraltar gefunden
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25.07.2014 Xiu-Jie Wu, Isabelle Crevecoeur, Wu Liu, Song Xing, and Erik Trinkaus Neandertaler Merkmal bei frühem menschlichen Schädel entdeckt
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24.07.2014 Frank Maixner, Anton Thomma, Giovanna Cipollini, Stefanie Widder, Thomas Rattei, Albert Zink Ötzis „nichtmenschliche“ DNA analysiert
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03.06.2014 Ulrike Beck, Mayke Wagner, Xiao Li, Desmond Durkin-Meisterernst, Pavel E. Tarasov Reiter in den Steppen Eurasiens erfinden vor 3.200 Jahren die Hose
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23.05.2014 J. C. Chatters, D. J. Kennett, Y. Asmerom, B. M. Kemp, V. Polyak, A. N. Blank, P. A. Beddows, E. Reinhardt, J. Arroyo-Cabrales, D. A. Bolnick, R. S. Malhi, B. J. Culleton, P. L. Erreguerena, D. Rissolo, S. Morell-Hart, T. W. Stafford Ältestes vollständige und genetisch intakte menschliche Skelett der Neuen Welt
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22.04.2014 Hugo Reyes-Centeno, Silvia Ghirotto, Florent Détroit, Dominique Grimaud-Hervé, Guido Barbujani, Katerina Harvati Homo sapiens zog früher aus Afrika aus als gedacht
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03.04.2014 Serangeli, J., T. van Kolfschoten, Nicholas J. Conard Säbelzahnkatze am Fundort der Schöninger Speere entdeckt
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01.04.2014 Ekaterina E. Khrameeva, Katarzyna Bozek, Liu He, Zheng Yan, Xi Jiang, Yuning Wei, Kun Tang, Mikhail S. Gelfand, Kay Prufer, Janet Kelso, Svante Paabo, Patrick Giavalisco, Michael Lachmann and Philipp Khaitovich Der Neandertaler steckt in unseren Genen
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03.03.2014 Ruggero D’Anastasio, Stephen Wroe, Claudio Tuniz, Lucia Mancini, Deneb T. Cesana, Diego Dreossi, Mayoorendra Ravichandiran, Marie Attard, William C. H. Parr, Anne Agur, Luigi Capasso Neandertaler konnten definitiv sprechen
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03.03.2014 J. F. Hoffecker, S. A. Elias, D. H. O´Rourke 10.000 Jahre auf der Bering-Landbrücke
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12.12.2013 Laurent Marivaux, Anusha Ramdarshan, El Mabrouk Essid, Wissem Marzougui, Hayet Khayati Ammar, Renaud Lebrun, Bernard Marandat, Gilles Merzeraud, Rodolphe Tabuce, Monique Vianey-Liaud Ein neues Fossil bringt die Evolution der Feuchtnasenaffen durcheinander
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05.12.2013 Matthias Meyer, Qiaomei Fu, Ayinuer Aximu-Petri, Isabelle Glocke, Birgit Nickel, Juan-Luis Arsuaga, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell and Svante Pääbo Älteste menschliche DNA entziffert
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18.10.2013 David Lordkipanidze, Marcia S. Ponce de León, Ann Margvelashvili, Yoel Rak, G. Philip Rightmire, Abesalom Vekua, and Christoph P.E. Zollikofer Einzigartiger Schädelfund widerlegt frühmenschliche Artenvielfalt
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29.07.2013 Gabrielle A. Russo, Liza J. Shapiro Ausgestorbener Menschenaffe Oreopithecus war kein Zweibeiner
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10.06.2013 Xijun Ni, Daniel L. Gebo, Marian Dagosto, Jin Meng, Paul Tafforeau, John J. Flynn, K. Christopher Beard Archicebus achilles - ein 55 Millionen Jahre alter Primat
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29.06.2010 Vormenschenfund: „Lucys Großvater“ ging schon aufrecht
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02.10.2009 Wissenschaftsjournal Science Lang ersehnte Veröffentlichung: Neues vom Ardipithecus ramidus
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