Oscar Almgren


Oscar Almgren (* 9. November 1869 in Stockholm; † 13. Mai 1945 in Uppsala) war ein schwedischer Prähistoriker. Sein bereits 1897 erschienenes Werk über die Fibelformen in Nordeuropa gilt noch heute als maßgebend.

Leben

1886 begann er ein Studium der Sprachwissenschaften sowie der nordischen und klassischen Archäologie. Er war der Sohn eines Textilfabrikanten und arbeitete zunächst am Historischen Museum in Stockholm. Anschließend wechselte er auf einen Lehrstuhl an die Universität Uppsala. Almgren begann 1918 zu erblinden, blieb dem Lehrbetrieb aber erhalten. 1919 wurde er korrespondierendes Mitglied der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte.

Werk

  • Studien über nordeuropäische Fibelformen der ersten nachchristlichen Jahrhunderte. Stockholm 1897. 2., erg. Auflage Leipzig 1923. Nachdruck Bonn 1973.
  • Kung Björns hög och andra fornlämningar vid Håga på föranstaltande af Prins Gustav Adolf undersökta 1902–03. Stockholm 1905.
  • Zur Bedeutung des Markomannenreiches. Mannus 1913.
  • Die ältere Eisenzeit Gotlands : nach den in Statens Historiska Museum, Stockholm aufbewahrten Funden und Ausgrabungsberichten dargestellt. mit Birger Nerman. Stockholm 1914. 2. Auflage 1923.
  • Svenska folkets äldsta öden : ett par inledningskapitel till vår historia. Uppsala 1920.
  • Hällristningar och kultbruk : bidrag till belysning av de nordiska bronsåldersristningarnas innebörd. Stockholm 1926–27.
  • Nordische Felszeichnungen als religiöse Urkunden. Frankfurt am Main 1934.
  • Sveriges fasta fornlämningar från hednatiden. Uppsala 1934.

Literatur


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