Junghuhns Werke


Dieser Artikel behandelt die aus dem Hauptartikel ausgelagerten Werke Franz Wilhelm Junghuhns. Für die Person selbst siehe den Personenartikel Franz Wilhelm Junghuhn.

Hauptwerke

Topographische und naturwissenschaftliche Reisen durch Java

Titelblatt von Franz Wilhelm Junghuhn: Topographische und naturwissenschaftliche Reisen durch Java. Verlag E. Baensch, Magdeburg 1845
Titelblatt des Atlas von Franz Wilhelm Junghuhn: Topographischer und naturwissenschaftlicher Atlas zur Reise durch Java. Verlag E. Baensch, Magdeburg 1845

Topographische und naturwissenschaftliche Reisen durch Java. Von Dr. Friedrich [falsch; richtig: Franz] Junghuhn,[1] Mitglied der Kaiserl. Leopold.=Carol. Akademie der Naturforscher. Für die Kaiserl. Leopold.=Carol. Akademie der Naturforscher zum Druck befördert und bevorwortet durch Dr. C. G. Nees von Esenbeck, Präsidenten der Akademie. Mit einem aus 38 Tafeln und zwei Höhenkarten bestehenden Atlasse. Magdeburg, 1845. Verlag von Emil Baensch. In Rotterdam bei A. Baedeker. In Amsterdam bei J. Müller. X, 518 S., ein nicht nummeriertes Blatt (Druckfehler und Verbesserungen). 8°.

Zu diesem Buch gehört ein Tafelband:

Topographischer und naturwissenschaftlicher Atlas zur Reise durch Java. Von Dr. Fr. Junghuhn. ... [weitere Titelei wie vor]. Enthaltend: 38 lithographirte Tafeln und 2 Höhen-Karten. Magdeburg, 1845. Verlag von Emil Baensch. 5 nicht nummerierte Blätter [1 Blatt Titel und 4 Blatt „Erklärungen der Tafeln des Atlasses zu Junghuhn’s Reisen durch Java.“, 3–spaltig], 38 lithographische Tafeln (darunter sieben Ansichten) und 2 mehrfach gefaltete lithographische Höhenkarten (mit einem Längsprofil und drei Querprofilen der Insel Java). Quer-Folio.[2]

Zur Veröffentlichung:

Dank seiner täglichen Aufzeichnungen ist es Junghuhn neben seinem Dienst als Militärarzt gelungen, das Manuskript dieses Werkes in wenigen Wochen zu erarbeiten. Am 11. November 1839, dem letzten in seinem Reisebericht genannten Datum, hielt er sich noch in den Bergen Westjavas auf und stieg vom Gipfel des über 3000 Meter hohen Vulkans Pangrango herab.[3] Anfang Januar 1840 wurde er in Batavia zum Chirurgus II. Klasse ernannt, Anfang März begann er mit der Erforschung des Diëng-Plateaus. Nur wenige Monate später, noch vor seiner Abreise nach Sumatra, lag das Manuskript mit allen Zeichnungen und Skizzen der Kaiserl. Leopoldinisch-Carolinischen Akademie der Naturforscher in Breslau vor.[4] Da die Dauer des Transports nach Deutschland um diese Zeit etwa drei Monate betragen hat, musste Junghuhn das Manuskript noch vor seiner Reise zum Diëng-Plateau, bis spätestens Ende Februar 1840, fertiggestellt haben.

Es ist die erste große Arbeit des später so berühmten, zu dieser Zeit aber noch wenig bekannten Forschers. Jahrelang musste nach einem Verleger gesucht werden. Nur unter der Bedingung, die Zeichnungen Junghuhns auf den wissenschaftlich notwendigen Umfang zu reduzieren, erklärte sich der Magdeburger Verleger Emil Baensch bereit, in einfachster Form dieses Werk zu veröffentlichen. Die hierdurch entstandene relativ dürftige Ausstattung steht in keinem Verhältnis zum inhaltlichen Wert.

Aus dem Vorwort im Textband geht hervor, dass die Originale der Tafeln des Atlasbandes der Leopoldinisch-Carolinischen Akademie in koloriertem Zustand übergeben wurden. Wenn auch aus der damaligen Sicht eine einfache Ausstattung für eine weitere Verbreitung notwendig war, so ist es aus heutiger Sicht dennoch zu bedauern, dass a) die Akademie, auf Drängen des Verlegers, nur eine Auswahl von Junghuhns Zeichnungen veröffentlichen ließ und b) der Verleger das Kostenrisiko für eine farbige Wiedergabe nicht übernehmen wollte und die Tafeln nur in einfachem Schwarzdruck veröffentlicht hat. Das gilt auch für die hier wiedergegebenen handkolorierten Tafeln, zu denen noch vier weitere Ansichten des Vulkans Merapi gehören; bibliographisch sind sie nur in den wissenschaftlichen Sammlungen der Humboldt-Universität in Berlin nachweisbar.

Zum Inhalt:

Mit Junghuhns Besuch des Laacher Sees zu Beginn dieses Buches endet das 1909 von Max C. P. Schmidt veröffentlichte Manuskript „Flucht nach Afrika“. Nahtlos reiht sich sein Aufenthalt in den Niederlanden an, gefolgt von seiner Seefahrt nach Ostindien, seiner Ankunft und seinen Erlebnissen in Batavia und seinen ersten Exkursionen in Mitteljava.

160 Seiten nimmt dieser erste Teil des Buches ein. Danach ist das Werk in drei Hauptabschnitte geteilt:

Reise durch die westlichen Provinzen Java's. Unternommen von Dr. E. A. Fritze, Chef der Medizinal-Angelegenheiten sämmtlicher Niederländisch-Ostindischen Kolonien, und Dr. Fr. Junghuhn. Nebst einem Anhange chemischer Analysen von A. Waitz.“ (S. 161–268),

Reise durch die östlichen Provinzen Java's. Mit einem meteorologischen Journal und vier Höhenprofilen der Insel, von Dr. A. Fritze und Dr. F. Junghuhn.“ (S. 269–411) und

Streifzüge durch die Waldgebirge G. Panggerango, Manellawangie und Gedé. Unternommen im Jahre 1839 von Dr. Fr. Junghuhn. Nebst einem Anhange, enthaltend ein meteorologisches Journal und Compaßrichtungen.“ (S. 412–518).

Schon in der Schilderung der dreieinhalbmonatigen Seefahrt an Bord des Dreimasters „Jacob Cats“ von Harderwyk nach Batavia offenbart sich uns Junghuhn als glänzender Beobachter der Naturerscheinungen des Wassers und des Himmelsgewölbes. Beim Passieren der Sunda-Straße richtete er seine Blicke voller Sehnsucht und Begeisterung auf die üppige tropische Natur der Westküste Javas: „Unauslöschlich wird mir der Eindruck sein, den mir der Anblick aller dieser Ländermassen gewährte, die, mit den herrlichsten Reizen der Natur geschmückt, sich nach einer so langen Seereise auf ein Mal darstellten. Man kann sein Entzücken nicht verbergen, man besteht ganz aus Hoffnung und schwellender Erwartung.“[5] Historisch interessant ist seine ausführliche Beschreibung des alten Batavia, von dessen einstigem Glanz in der von Grachten durchzogenen Unterstadt nur verfallene und überwucherte Ruinen geblieben waren. Eine Fahrt von Weltevreden, dem heutigen Menteng, zum 12 Kilometer entfernten Landungsplatz von Batavia gestaltete sich zu einem stundenlangen Abenteuer, nachdem die Räder der Pferdekutsche bis zu den Achsen in den Schlamm gesunken waren.

Die Beschreibungen der Umgebungen von Jogjakarta, des Kegelkarstgebietes Gunung Séwu an der Südküste Javas[6] und der zweimaligen Besteigung des tätigen Vulkans Merapi wurden an Gründlichkeit und Anschaulichkeit bis heute nicht wieder erreicht. „Sein Blick greift mit letzter Schärfe die Hang- und Kraterformen ab, hält jede Einzelheit des Pflanzenbestandes fest, die leisesten Veränderungen im Landschaftsbild, die ständig wechselnden Aussichten. Seine Eindrücke übergibt Junghuhn frisch und allabendlich seinem Tagebuch.“[7] In Begleitung Dr. Fritzes besuchte Junghuhn die Wijnkoopsbaai an der Südküste Javas, erstieg und vermaß 17 Vulkane dieser Insel und untersuchte auch Erscheinungen vulkanischen Ursprungs wie beispielsweise den Kratersee Telaga Bodas oder ein mit Giftgas erfülltes Todestal auf dem Diëng-Plateau. Einen Höhepunkt seiner „Reise durch die östlichen Provinzen“ war die Untersuchung des Tengger- („Tingger-“) Gebirges mit dem tätigen Bromo.

Im letzten Kapitel, Streifzüge durch die Waldgebirge G. Panggerango, Manellawangie und Gedé, nimmt – wie bereits aus der Bezeichnung „Waldgebirge“ hervorgeht – die Botanik einen breiten Raum ein, insbesondere die ausführlichen Beschreibungen der mit zunehmender Höhe sich ändernden Pflanzenwelt auf diesem 3000 Meter hohen Vulkanmassiv. Als Anhänge sind ein Meteorologisches Reisejournal mit Wetterbeobachtungen und Kompassrichtungen zu 142 angepeilten Örtlichkeiten beigefügt.

1836 schrieb Junghuhn an seinen Koblenzer Freund Philipp Wirtgen: „Ich lasse es mir besonders angelegen seyn, Naturschilderungen zu entwerfen, bei denen mir Herrn A. von Humboldt's Ansichten der Natur, als – freilich unerreichbares – Muster dienten. Ich bemühe mich darin, das Eigenthümliche javanischer Landschaften nach allen Richtungen hin aufzufassen und besonders die Physiognomie der Vegetation, – von den Palmenwäldern der Dörfer, die Bambusgebüsch umzäunt, bis zu den Casuarinenwäldern des Merapi, oder der Schlingvegetation des Gunong Gambing, die gleich einem Teppich die höchsten Felsen umrankt, etc. – darzustellen.“[8] Dieses anspruchsvolle Ziel hat Junghuhn erreicht: Nach Henze ist dieses Werk „die lehrreichste und anschaulichste geographische Reisebeschreibung von Java, die erste überhaupt, die die begriffliche und bildliche Vorstellung der Insel scharf hat prägen können“.[7]

Auszüge aus diesem Werk in: Die Insel der Vulkane. Reisen und Wanderungen durch Java. Leipzig, VEB Brockhaus, 1950. 193 Seiten. Mit 1 Kartenskizze und 52 Textzeichnungen von Erich Gruner. 8°.

Die Battaländer auf Sumatra

Titelblatt von Franz Wilhelm Junghuhn:
Die Battaländer auf Sumatra.
Ansicht des Dorfes Gudarim baru
(Die Battaländer …, 1. Band) [9]
Faksimile-Tafel einer Batta-Handschrift, entnommen aus einem auf Baumrinde geschriebenen Buch
(Die Battaländer …, 2. Band)

Die Battaländer auf Sumatra. Im Auftrage Sr. Excellenz des General-Gouverneurs von Niederländisch-Indien Hrn. P. Merkus in den Jahren 1840 und 1841 untersucht und beschrieben von Franz Junghuhn. Aus dem holländischen Original übersetzt vom Verfasser. Berlin, Druck und Verlag von G. Reimer. 1847. 2 Bände, 8°.

Band 1: Erster Theil. Chorographie. VIII, 300 S. Mit 10 lithographierten Tafeln: 6 mehrfach gefalteten tlw. zusammensetzbaren Karten, 3 Tafeln mit Ansichtsskizzen und einem „Situationsplan“ sowie 1 doppelblattgroße lithographische Tafel „Ansicht des Dorfes Gudarim baru und der umgebenden Gebirge in den Battaländern (Landschaft Hurung.)“.

Band 2: Zweiter Theil. Völkerkunde. X, 388 S., 1 nicht nummeriertes Blatt. Mit 9 lithographischen Tafeln: 8 (1 doppelblattgr.) Tafeln (Faksimiles der Battaschrift) und eine mehrfach gefaltete Tafel „Das Batta-Alphabet“.

Zur Veröffentlichung:

Das Manuskript ist datiert „Java, September 1844“. Mit der Bitte, „diese deutsche Ausgabe zu besorgen und zu leiten“, wurde es von Junghuhn mit allen Skizzen und Karten nach Halle an seinen früheren Studienfreund Hermann Burmeister gesandt.[10] Nachdem Burmeister mit dem Berliner Verleger Georg Ernst Reimer die Veröffentlichung der „Battaländer“ vereinbart hatte, übergab er das Manuskript im März 1845 dem deutschen Geographen und Meteorologen Wilhelm Mahlmann. Dieser reichte es weiter an seinen Bruder Heinrich, einem angesehenen Kartographen, der es unter Mitwirkung der Professoren Eduard Buschmann (Sprache) und Leonhard von Schlechtendal (Botanik) redigierte. Darüber hinaus lieferte Heinrich Mahlmann eine wertvolle Ergänzung: Auf der Grundlage von Junghuhns Kartenskizzen zeichnete er im Maßstab 1:1.000.000 die „Generalkarte vom mittleren Sumatra“. Nach Abschluss dieser redaktionellen Arbeiten wurde bereits 1846, ein Jahr vor dem Erscheinen der „Battaländer“, von Wilhelm Mahlmann ein Auszug dieses Werkes in den Monatsberichten der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin veröffentlicht.[11]

Junghuhn hat dieses Werk nur in deutscher Sprache geschrieben; der Hinweis auf dem Titel „Aus dem holländischen Original übersetzt vom Verfasser“ ist unzutreffend. Gleiches gilt auch für sein Vorwort in diesem Werk, wonach er „[…] aus dem holländischen Manuskripte eine Übersetzung in seine Muttersprache veranstaltet“ haben soll.[12] In niederländischer Sprache existiert nur ein aus dem Deutschen von Engelbertus de Waal übersetztes unveröffentlichtes Manuskript. Die Prüfung dieses Manuskripts durch den niederländisch-indischen Generalsekretär Cornelis Visscher führte zum Verbot der Veröffentlichung und zur Rücknahme der hierfür zur Verfügung gestellten Mittel. Unter anderem nahm Visscher Anstoß an Junghuhns Augenzeugenbericht über unbarmherzige niederländische Beamte, die von Krankheit gepeinigte und von Hunger geschwächte Sklaven auf unmenschliche Weise zu Fronarbeiten gezwungen haben. Nach schonungsloser Schilderung aller Qualen und Leiden endet dieser Bericht mit dem ironischen Zusatz: „So kämpft die Natur mit den vortrefflichen Absichten des Kolonel Michielsen, unseres humanen Gouverneurs von Padang, der doch Alles so zweckmäßig einzurichten wünscht [...]“.[13] Daraufhin wurde diese Übersetzung auf Veranlassung der Kolonialregierung dem Landesarchiv zu Batavia zur Einlagerung übergeben.

Zum Inhalt:

Auch wenn dieses Werk nicht vollendet wurde – es fehlen die im Band 1 erwähnten geologischen, klimatischen und botanischen Ergebnisse – blieb es bis zum Ende des 19. Jahrhunderts die wichtigste Quelle über die südlichen Batak-Länder. Noch im Jahre 1909 wertete Wichmann die „Battaländer“ zwar als veraltet, doch fehle es an einem Werk, das sich demjenigen Junghuhns an die Seite stellen lasse.[14]

Der erste Teil (Chorographie) beginnt mit einer topographischen Übersicht Sumatras, unterstützt von Ansichts- und Profilskizzen. Als Erster beschrieb Junghuhn in seiner einleitenden Gesamtdarstellung die über weite Strecken parallel hintereinander gestaffelten Bergzüge Westsumatras, die große teilweise trogartige Längstäler einfassen. Junghuhn hat damit „dasjenige geographische Bild dieser merkwürdigen Insel gezeichnet, welches für allezeit gewissermaßen den Grundplan für ihre wissenschaftliche Betrachtung abgeben wird.“[15] In den Batakländern wurden am gründlichsten die Provinzen Tapanuli, Silindong, Sipirok und Angkola erforscht; ihre Beschreibung umfasst etwa vier Fünftel des Bandes. Den Tobasee konnte Junghuhn zwar nicht erreichen, jedoch lieferte er aus einer sorgfältigen Auswahl von einheimischen Informationen die ersten sich später als zutreffend erwiesenen Nachrichten über diesen See. Seine Feldmessungen erhoben ihn zum Begründer der Triangulation Sumatras. Von den beigegebenen Karten sind diejenigen über die nördlichen Gebiete am wertvollsten, da sie ausschließlich auf seine eigenen Feststellungen beruhen und bis dahin noch von keinem Europäer betretene Gebiete darstellen; für die Karten über die südlicheren Gebiete wurden auch die Ergebnisse von anderen Forschern herangezogen.

Die Beschreibung der „Battaer“ (Batak) im zweiten Band ist ein verdienstvoller, aber nicht in allen Teilen gelungener Versuch, ein umfassendes und vollständiges Bild zu liefern: Über Rasse, Ursprung und Abstammung, Dörfer, Häuser und Hausgeräte, Alltagsleben, Kleidung und Schmuck, Regierungsform, Verfassung und politische Verhältnisse, Sitten und Gebräuche, Einrichtungen und Gesetze, Sklaverei und Kannibalismus, Kriegführung und dessen Ursachen und Folgen, Ergötzungen, Spiele und Musik, Kulturpflanzen und Haustiere, Handel und Industrie und über das psychische Leben dieses Volkes. Als die hervorstechendsten Eigenschaften der Battaer werden Spielsucht, Rachsucht und Grausamkeit, aber auch Gastfreiheit, Gutmütigkeit und Offenherzigkeit genannt. Ein Rückblick auf die Battaer und eine „vergleichende Uebersicht der Nationen des Sunda-Archipels“ bilden den Schluss.

Stets war Junghuhn darauf bedacht, sich auf gleichem Niveau mit den Battaern zu stellen und nicht als überheblicher Kolonialbeamter aufzutreten. Nur auf diese Weise, so glaubte er, sei er am besten im Stande gewesen, „… dieses Volk in einer größeren Nähe zu betrachten und dessen wahres Kolorit ungeschminckt und ungetrübt zu erkennen.“[16]

Junghuhn gebührt das hoch anzurechnende Verdienst, die bis dahin ausführlichste Darstellung der Battaer geliefert zu haben. Von seinen Nachfolgern aber wurde er zum Teil heftig kritisiert: Infolge mangelhafter Sprachkenntnisse wurde vieles von Junghuhn falsch interpretiert, was er aus Gesehenem und Gehörtem zusammengetragen hatte. Das „Gedenkboek Franz Junghuhn. 1809–1909.“ enthält eine ausführliche Buchbesprechung von Wilhelm Volz. Darin heißt es im letzten Satz: „Wenn wir auch dem Buch nicht immer unsere einwandfreie Anerkennung schenken können und manchmal an seinem wissenschaftlichen Wert Kritik üben müssen, es bleibt eine Leistung, die für sich allein genügen würde, Junghuhn einen Platz unter den besten Erforschern des malaiischen Archipels dauernd zu sichern.“[17]

Java, seine Gestalt, Pflanzendecke und innere Bauart

Java, seine Gestalt, Pflanzendecke und innere Bauart. Von Franz Junghuhn. Nach der zweiten, verbesserten Auflage des holländischen Originals in's Deutsche übertragen von J. K. Hasskarl. - 3 Bände, 8°.
1. Auflage: Leipzig, Arnoldische Buchhandlung. 1852 (1. Band) und 1854 (2. und 3. Band).
2. Auflage: Leipzig, Arnoldische Buchhandlung. 1857 (unveränderte Titelauflage).

Band 1: Erste Abtheilung. Die Gestalt und Bekleidung des Landes. 8 nicht nummerierte Seiten, VI Seiten Inhaltsübersicht, S. (9)–483. Mit einem doppelblattgroßen Titelbild in Farblithographie („Gunung-Lamongan am 5ten Juli 1838“), einer xylographischen Titelvignette, 13 Höhenprofilen (nummeriert I, II, IIb und III bis XII) auf 6 mehrfach gefalteten lithographischen Tafeln und 52 xylographischen Textabbildungen.

Band 2: Zweite Abtheilung. Die Vulkane und vulkanischen Erscheinungen. XII, 964 S. Mit 41 (darunter 37 überwiegend mehrfach gefalteten) lithographischen Tafeln und 61 xylographischen Textabbildungen (überwiegend Profile und Kartenskizzen).

Band 3: Dritte Abtheilung. Die neptunischen Gebirge. X, 316 S. Mit 5 mehrfach gefalteten lithographischen Tafeln.

Java-Album. Titelblatt

Zu diesem Werk gehört ein Tafelband in Quer-Folio:

1. Auflage: Landschaften-Atlas zu Java seine Gestalt, Pflanzendecke und innere Bauart. – Nach anderer Quelle auch mit dem Titel: „Fr. Junghuhn: Elf (lithochrom.) Landschafts-Ansichten von Java nach der Natur gezeichnet. Mit 1 (Bl.) erklärendem Texte.“ Leipzig, 1853. Arnoldische Buchhandlung.[18]

2. Auflage: Java-Album. Landschafts-Ansichten von Java. Nach der Natur aufgenommen von Franz Junghuhn. In Farbendruck ausgeführt von den Herren Winckelmann & Söhne und Gebrüder Delius in Berlin. Leipzig, Arnoldische Buchhandlung, 1856.

Zur Veröffentlichung:

Aus dem Vorwort der deutschen Ausgabe geht hervor, dass die separate Herausgabe dieses Werkes verhindert werden sollte. Junghuhn wurde zugemutet, dasselbe in den „Verhandelingen over de Natuurlijke Geschiedenis der Nederlandsche overzeesche Bezittingen“ („Verhandlungen über die Naturgeschichte der niederländischen überseeischen Besitzungen“), die auf dem Titel die Verfasser verschwiegen, zu veröffentlichen. Nur mit Unterstützung des damaligen Generalsekretärs und späteren Kolonialministers Charles Ferdinand Pahud und mit finanzieller Hilfe des Ministeriums der Kolonien gelang es, den Widerstand zu überwinden „von Personen, die seit ein paar Dutzend Jahren gewöhnt sind, alle Früchte naturwissenschaftlicher Reisen in Niederländisch-Ostindien, welche auf Kosten der Regierung unternommen wurden, als ihr Eigentum zu betrachten“.[19]

Mehrfach unzutreffend ist der Hinweis im Titel „Nach der zweiten, verbesserten Auflage des holländischen Originals in's Deutsche übertragen von J. K. Hasskarl“:
– Hasskarl hat die deutsche Ausgabe nicht übersetzt, sondern mit wenigen Zusätzen redigiert.
– Die zweite verbesserte Auflage des holländischen Originals ist erst ab dem Jahre 1853 erschienen, ein Jahr nach der Veröffentlichung des ersten Bandes der deutschen Ausgabe.

Auch aus der ersten holländischen Ausgabe, dessen erste Lieferungen bereits Ende des Jahres 1849 erschienen sind, wurde nichts in die deutsche Sprache übersetzt. Vielmehr war es umgekehrt: Im Jahre 1910 hat W. C. Muller aufgrund einer in den Archiven des holländischen Kolonialministeriums gesichteten Korrespondenz zwischen Junghuhn und der holländischen Regierung den Nachweis erbracht, dass – ebenso wie die "Battaländer" – auch dieses Werk von Junghuhn in deutscher Sprache geschrieben wurde. Muller bezieht sich auf einen Brief von Junghuhn, datiert zu Leiden, 28 Augustus 1849, und zitiert daraus wie folgt (frei übersetzt): "Bis jetzt haben die Herren Prof. W. H. de Vriese und Dr. J. H. Molkenboer allhier mir bei der Übersetzung meiner Schriften ihre helfende Hand angeboten; auf Dauer kann dies von ihnen nicht umsonst geschehen und deshalb soll ein Teil der Unterstützung darauf verwendet werden, meine Konzepte in ein sauberes und fließendes Holländisch zu übertragen und dafür an einen fähigen Sprachkundigen ein mäßiges Honorar zu bezahlen." [20]

Hinzu kommt eine weitere Merkwürdigkeit in der Chronik der Veröffentlichung: Im ersten Band der ersten deutschen Ausgabe, erschienen im Jahre 1852, wird für weiterführende oder ergänzende Informationen auf 25 teils mehrseitige Textstellen im Band II und auf vier Textstellen im Band III verwiesen. Darüber hinaus enthält dieser erste Band Verweise auf drei Abbildungen, zwei auf Tafeln im Band II, eine auf einer Tafel im Band III. Obwohl die Bände II und III erst zwei Jahre später herausgegeben wurden, sind in allen Verweisen die Seitenangaben richtig. Folglich müssen bereits im Jahre 1852 alle drei Bände in einem vollständigen, fertig gedruckten Exemplar mit allen Abbildungen und Tafeln vorgelegen haben. Weshalb die Bände II und III erst 1854 herausgegeben wurden, ist heute nicht mehr nachvollziehbar. Infolge dieser korrekten Verweise mit richtig angegebenen Seiten und Abbildungen war jedoch der Verlag in der Lage, im Jahre 1857 eine vollkommen identische zweite deutsche Auflage in den Handel zu bringen. Selbst die Druckfehler in der ersten Auflage, einschließlich der Korrekturliste „Druckfehler und Verbesserungen“, wurden 1857 unverändert übernommen.

In diesem Zusammenhang hat auch der ebenfalls unverändert übernommene letzte Satz des Java-Werkes nur in der ersten Auflage seine Richtigkeit: „... Topographische Karte der Insel Java, vom Verfasser dieses Werkes; im Maassstabe von 1 zu 350000, vertheilt in 4 Blätter, wovon der Stich binnen Jahresfrist vollendet sein wird.“[21] In der 1857 erschienenen zweiten Auflage ist dieser Satz zeitlich überholt: Junghuhn hat – wie angekündigt – die Java-Karte im Jahre 1855, zwei Jahre vor dem Erscheinen der zweiten Auflage veröffentlicht.

Zum Inhalt:

Der erste Band beginnt mit einer tabellarischen Übersicht der politisch-administrativen Einteilung der Insel Java, über den Zweck, den Aufbau und die Gliederung dieses Werkes und einem Verzeichnis der barometrisch gemessenen Höhen. Danach folgen Junghuhns akribische Versuche, so anschaulich wie möglich „[…] die äußere Gestalt der verschiedenen Berge, Ebnen und Thalgehänge, welche sich zu dem gemeinschaftlichen Ganzen, das wir Insel Java nennen, vereinigen, nicht blos ihren platten Umrissen, ihrer horizontalen Ausdehnung, sondern auch ihrer Höhe, ihrer Massenentwicklung nach […]“ den Lesern zu vermitteln.[22] Mit 13 lithographischen Längs- und Querprofilen, die ausführlich erläutert sind, vergleicht er die „körperliche Gestalt“ Java's mit derjenigen der Nachbarinsel Sumatra. Im Kapitel „Hauptzüge der allgemeinen Configuration von Java, betrachtet in den Zonen von 0, 100, 500, 1.000, 2.000, 2.500–5.000, 6.000 und 9.000–10.000 Fuss Höhe“ erläutert Junghuhn die jeweiligen Umrisse und Landflächen Javas, wenn man diese Insel in diesen acht Höhenstufen bis 10.000 Fuß tief in das Meer versinken lässt.[23]

Längsprofil der Insel Java von West nach Ost.
Das leporelloartig gefaltete Original ist 153 cm lang. Das Verhältnis der Länge zur Höhe beträgt 1:18,25.
Darunter ist als dünner Streifen das gleiche Profil ohne Überhöhung dargestellt (Verhältnis Länge zu Höhe = 1:1)
Längsprofil der Insel Java. Aus Franz Junghuhn: Java, seine Gestalt, Pflanzendecke und innere Bauart. Erster Band. Arnoldische Buchhdlg., Leipzig 1852

Am wertvollsten im ersten Band ist der 350 Seiten umfassende Abschnitt über das Pflanzenreich Javas, seinerzeit die umfangreichste pflanzenphysiognomische Monographie eines Tropenlandes überhaupt. Ein Vorbild für zahlreiche Nachfolger Junghuhns war die vertikale Gliederung in vier Gewächszonen, wobei die erste, heiße Region bis zu einer Höhe von 2000 Fuß, die zweite, gemäßigte Region von 2000 bis 4500 Fuß, die dritte, kühle Region von 4500 bis 7500 Fuß und die vierte, kalte Region von 7500 bis 10.000 Fuß über dem Meeresspiegel reicht. Jede dieser vier Regionen ist mit ihren klimatischen Gegebenheiten und Bedingungen und - daraus folgend - mit ihren charakteristischen Natur- und Kulturgewächsen dargestellt, wobei Junghuhn jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen hat, dass in Abhängigkeit vom Relief und von der Bodenbeschaffenheit Übergänge vorhanden sind und die angegebenen Höhengrenzen nur als die Mitte der Übergänge von einer Gewächszone in die andere zu betrachten sind. Wahre Köstlichkeiten für den Naturliebhaber sind die Beschreibungen der Tafeln im „Landschaften-Atlas“[24] und die in allen Gewächszonen eingestreuten „örtlichen Betrachtungen“: In meisterlichen Worten verfasste naturphysiognomische Landschaftsbilder von kaum mehr zu überbietender Anschaulichkeit.

Der zweite Band behandelt den Vulkanismus der Insel Java, wobei die Reiseschilderungen über den Osten der Insel aus den 1845 erschienenen „Topographischen Reisen“ teilweise unverändert übernommen worden sind. 45 Vulkane wurden von Junghuhn erstiegen, einige zum ersten Mal, andere zum wiederholten Mal. Dem Leser werden die klimatischen Veränderungen mit zunehmender Höhe, die allmählichen Übergänge in Flora und Fauna, die Beschaffenheit des Bodens und die Neigung der Hänge mit ihren divergierenden Rippen in kleinsten Nuancen dargelegt. Die Beschreibungen der Vulkane sind so exakt, dass sie bis in das 20. Jahrhundert hinein den Wissenschaftlern des Vulkanologischen Dienstes von Niederländisch-Indien für die Feststellung von Veränderungen nach erneuten Eruptionen als wichtige und oft einzige Quellen gedient haben. Frühere Ausbrüche aktiver Vulkane sind unter Auswertung aller älteren Berichte mit größtmöglicher Vollständigkeit und Ausführlichkeit beschrieben. Vorangegangene Untersuchungen anderer Forscher sind korrekt mit Namen und Datum genannt. Eingehend widmete sich Junghuhn auch den Solfataren, Schlammquellen, Stickgrotten und anderen „Erscheinungen, die mit den Vulkanen in ursächlichem Zusammenhang stehen.“ Mit dem Ziel, den Vulkanismus des Malaiischen Archipels vollständig darzustellen, hat Junghuhn auch alle ihm aus mündlichen und schriftlichen Quellen bekannt gewordenen Vulkane außerhalb Javas in sein Werk aufgenommen. Die nach Berichten von Sir Stamford Raffles verfasste Schilderung des 1815 erfolgten Ausbruchs des Tambora auf Sumbawa verdient hier besonders erwähnt zu werden.

Der dritte Band befasst sich mit geologischen Themen. Hervorzuheben ist die Klassifizierung der Landformen in „Zwölf Typen von Land- und Bergbildung“, die Studien über die Bildung der Täler und alten Seebecken sowie der posttertiären und jetzigen Formationen und deren ständigen Veränderungen durch die unablässig wirkenden Kräfte der Natur. Als Erster hat Junghuhn nachweisen können, dass Java nicht ausschließlich aus vulkanischem Material besteht, wie seinerzeit allgemein angenommen worden war. Seine Feststellung, dass mehr als 3/5 dieser Insel dem Tertiär angehört, wurde erst 34 Jahre später von den niederländischen Geologen Reinder Fennema und Rogier Diederik Marius Verbeek im Wesentlichen bestätigt.[25]

Unzweifelhaft steht dieses Werk an der Spitze der deutschsprachigen geographischen Literatur Indonesiens, „es ist … dem Plan und Gehalt nach eines der vollendetsten Werke dieser Art, sei es über europäische oder außereuropäische Gegenden, in der deutschen oder außerdeutschen Litteratur“ (Friedrich Ratzel).[26]

Alexander von Humboldt äußerte sich zu diesem Werk wie folgt:

„Ein neues, langerwartetes Licht über die geognostische Beschaffenheit von Java ist (nach früheren, sehr unvollständigen, aber verdienstlichen Arbeiten von Horsfield, Sir Thomas Stamford Raffles und Reinwardt) durch einen kenntnißvollen, kühnen und unermüdet thätigen Naturforscher, Franz Junghuhn, neuerdings verbreitet worden. Nach einem mehr als zwölfjährigen Aufenthalte hat er in einem lehrreichen Werke: Java, seine Gestalt und Pflanzendecke und innere Bauart, die ganze Naturgeschichte des Landes umfaßt. Ueber 400 Höhen wurden barometrisch mit Sorgfalt gemessen; die vulkanischen Kegel- und Glockenberge, 45 an der Zahl, in Profilen dargestellt und bis auf drei alle von Junghuhn erstiegen. Ueber die Hälfte, wenigstens 28, wurden als noch entzündet und thätig erkannt; ihre merkwürdigen und so verschiedenen Reliefformen mit ausgezeichneter Klarheit beschrieben, ja in die erreichbare Geschichte ihrer Ausbrüche eingedrungen. Nicht minder wichtig als die vulkanischen Erscheinungen von Java sind die dortigen Sediment-Formationen tertiärer Bildung, die vor der eben genannten ausführlichen Arbeit uns vollkommen unbekannt waren und doch 3/5 des ganzen Areals der Insel, besonders in dem südlichen Theile, bedecken. In vielen Gegenden von Java finden sich als Reste ehemaliger weitverbreiteter Wälder drei bis sieben Fuß lange Bruchstücke von verkieselten Baumstämmen, die allein den Dicotyledonen angehören. (…). Durch das fleißige Sammeln von Blatt-Abdrücken und versteinerten Hölzern hat Junghuhn Gelegenheit dargeboten, daß die nach seiner Sammlung von Göppert scharfsinnig bearbeitete vorweltliche Flora von Java als das erste Beispiel der fossilen Flora einer rein tropischen Gegend hat erscheinen können.“

Alexander von Humboldt, 1858 [27]

Das Werk wird ergänzt durch seine 1855 veröffentlichte „Kaart van het eiland Java“. Darüber hinaus bezieht sich Junghuhn an zahlreichen Stellen auf seinen 1854 veröffentlichten „Catalog der geologischen Sammlung von Java“, der einen Teil seiner Gesteins- und Fossiliensammlungen beschreibt.

Karte der Insel Java

Kaart van het eiland Java. Uitgegeven op last van en opgedragen aan Zijne Excellentie den Minister van Kolonien Chrs. F. Pahud, [...] door Dr. F. Junghuhn, [...]. Te zamengesteld uit de waarnemingen en opmetingen door hem gedaan gedurende zijne onderzoekings reizen op dat eiland in de jaren 1835 tot 1848. Op steen gebragt te Breda bij A. J. Bogaerts. 1855. Schaal 1:350.000. Uitgegeven voor rekening van het Ministerie van Kolonien, by den Heer C. W. Mieling te 'S Gravenhage.

Hinweis: Bei den Einzelkarten wurde mit starker Vergrößerung versucht, sie in allen Bereichen lesbar zu zeigen. Bei Nutzung der vollen Auflösung kann mit der Maus eine beliebige Stelle angeklickt werden.

Diese Karte, mit plastischer Reliefdarstellung vom Stein gedruckt, gehört auf dem Gebiet der Kartographie zu den größten Leistungen, die jemals von einem Einzelnen erbracht worden sind. Sie hat wesentlich zu Junghuhns Ruhm als Erforscher und Erschliesser der Insel Java beigetragen. Generationen von Wissenschaftlern, Landvermessern, Kolonialbeamten und Wirtschaftsinvestoren haben von ihr profitiert.

Die Gesamtgröße der Karte beträgt 79 × 308 cm. Um die Höhe dieser Karte so gering wie möglich zu halten, hat Junghuhn die in ost-süd-östlicher Richtung verlaufende Insel annähernd waagerecht dargestellt. Das war nur möglich durch eine Drehung der Projektion in einem Winkel von etwa 9 Grad in nordöstlicher Richtung. Auch die Nebenkarten sind in diesem Winkel nach Nordosten verdreht; trotz ihrer teilweise schief gezeichneten Ränder sind sie jedoch nicht verzerrt. Nur der Titel und die Erläuterungen sind waagerecht gedruckt.

Auf 16 Nebenkarten sind die bedeutendsten Berggipfel und – in Erfüllung des von Rochussen erteilten Regierungsauftrags – die an der Südküste Javas entdeckten Kohlenlager dargestellt. Mit teilweiser Kolorierung war sie als topographische Karte, mit Flächenkolorit als geologische Karte im Handel; erstere war die bis dahin bei weitem genaueste, letztere die erste geologische Karte Javas. Welche Wirkung in Fachkreisen das große Java-Werk nunmehr erzielte, nachdem es nicht nur mit einem prächtigen „Landschaften-Atlas“, sondern von nun an auch mit einer hervorragenden Karte ergänzt werden konnte, lässt sich heute kaum nachvollziehen: Ein zuvor nur unzureichend und lückenhaft bekanntes Land, überdies noch das wichtigste Kolonialgebiet der Niederlande, lag erstmals in einer vollständigen detaillierten Naturbeschreibung mit kartographisch weitgehend richtiger Darstellung vor.

Für die niederländisch-indische Kolonialregierung war der strategische Nutzen der Karte von größtem Interesse. 1825 bis 1830 führten die Niederländer einen erbitterten Guerillakrieg gegen den javanischen Fürsten Diponegoro, dessen hohe Verluste auf Seiten der Niederländer nicht zuletzt auf die Unkenntnis des Landesinneren der Insel entstanden sind. In den darauffolgenden Jahrzehnten befürchteten die Niederländer erneute Aufstände der unterdrückten Javanen, nachdem das 1830 vom Generalgouverneur van den Bosch angeordnete Zwangsanbausystem „Cultuurstelsel“ zu Hungersnöten in der Landbevölkerung geführt hat.[29] Diese angespannte Situation trug wesentlich dazu bei, dass Junghuhns „Kaart van het eiland Java“ nicht nur von der Kolonialregierung, sondern auch in höchsten militärischen Kreisen die denkbar größte Anerkennung und Wertschätzung erhielt, hatte man doch endlich mit dieser detaillierten Karte ein wirksames Hilfsmittel für die militärische Besetzung und wirtschaftliche Ausbeutung der wichtigsten Insel Niederländisch-Indiens zur Hand. In einem Brief an Junghuhn schrieb Alexander von Humboldt: „Wie soll ich Ihnen lebendig genug für Ihre schöne, ächt geologische, Gestaltungsreiche Karte danken. Sie ist nach einem militärischen Diner vom König, dem Pz. Friedrich der Niederlande, dem Kriegsminister, und vielen Generalen zugleich, als ein sehr ausgezeichnetes Werk lange bewundert worden.“[30]

1860 erschien auf der Grundlage von Junghuhns großer Java-Karte eine vereinfachte Karte im Maßstab 1:2.600.000, mit der erstmals die orographisch-physikalischen Verhältnisse Javas weitgehend richtig einer breiteren Öffentlichkeit vermittelt werden konnte. Obwohl in dieser vereinfachten Karte das Gelände nur mit farbigen Höhenschichten dargestellt ist, zeigt ein Vergleich dieser Karte mit einer Reliefkarte nach Satellitenaufnahmen die Genauigkeit der Junghuhnschen Messungen.

Oben: Reliefkarte nach Satellitenaufnahmen. Unten: „Orographisch-physikalische Karte der Insel Java. Die Grundlage nach der grossen Karte von F. Junghuhn ...“ [31]

Rückreise von Java nach Europa

Titelblatt aus Franz Wilhelm Junghuhn: Rückreise von Java nach Europa, Leipzig, Arnoldische Buchhandlung, 1852

Rückreise von Java nach Europa mit der sogenannten englischen Überlandpost im September und October 1848 von Franz Junghuhn. Aus dem Holländischen übertragen von J. K. Haßkarl. Mit 4 Ansichten und 2 Karten. Leipzig, Arnoldische Buchhandlung. 1852. 3 nicht nummerierte Blätter (Titel, Vorwort, Inhalt), 186 S. Mit 4 farbig lithographierten Tafeln, zwei kleinen Textabbildungen auf Seite 55 und zwei mehrfach gefalteten lithographischen Tafeln. 8°.[32]

Inhalt:
I. Von Java bis in die Nähe der Insel Socotora. S. 1–70.
II. Von Arabien bis Alexandrien. S. 71–166.
III. Von Egypten bis nach Holland. S. 167–186.

Nach dreizehn unermüdlichen Forscherjahren in den Tropen war Junghuhns Gesundheit so angegriffen, dass er unverzüglich einen Genesungsurlaub im kühlen Europa antreten musste. Am 17. Juni 1848 genoss er noch einmal die erfrischende Bergluft auf dem Gipfel des Vulkans Tangkuban Perahu. Erst am 27. August, nach mehr als zweimonatigem Warten im feuchtheißen Batavia, konnte er sich an Bord des Kriegsdampfers „Etna“ begeben, der am darauffolgenden Morgen nach Singapur abging. Es war der Beginn seiner Heimfahrt mit der „Overland Mail“, der „englischen Überlandpost“, der kürzesten und teuersten Verbindung nach Europa.

Entlang den „Tausend-Inseln“ und der Südostküste Sumatras wurde zunächst Muntok auf Bangka angelaufen. Eine Woche lang, vom 1. bis 8. September 1848, hielt sich Junghuhn in Singapur auf, und seine ausführlichen Beschreibungen der Häuser, Tempel und Straßen dieser Stadt haben einen nicht unbeträchtlichen historischen Wert. Am 9. September ging es weiter an Bord des Dampfers „Braganza“, zunächst nach Norden durch die Straße von Malakka nach Georgetown auf der Insel Penang, danach auf Westkurs durch den Indischen Ozean. Am 22. September wurde Point de Galle an der Südküste der Insel Ceylon erreicht. Auf dem für damalige Verhältnisse luxuriösen Dampfer „Bentinck“, der noch am gleichen Tag von Galle nach Suez abging, genoss Junghuhn erstmals „ein Regenbad, das nach geöffnetem Krahne aus einer siebartigen Öffnung der Decke herabträufelte“.[33] Im Hafen von Aden wurde Kohlen gebunkert. Junghuhn nutzte die Liegezeit zu einem gesellschaftlichen Landausflug mit Damenbeteiligung auf den Rücken von störrischen Eseln; er verfasste über diesen Ausflug einen humorvollen Bericht. Am 11. Oktober 1848 erreichte die „Bentinck“ die Reede von Suez. Der Suez-Kanal existierte noch nicht, und so ging es am Morgen des darauffolgenden Tages „over land“ auf zweirädrigen Wagen, die von vier Pferden gezogen wurden, fünfzehneinhalb Stunden lang durch die Wüste nach Kairo. Neun Tage hielt sich Junghuhn in Ägyptens Hauptstadt auf. In dieser Zeit besuchte er die Cheops-Pyramide, besichtigte ihr Inneres und kletterte mit Unterstützung von arabischen Helfern auf ihre 140 Meter hohe Spitze. Zunächst auf einem kleinen Flussdampfschiff auf dem westlichen Hauptarm des Nildeltas, danach auf einer noch kleineren Barke auf einem künstlichen Kanal wurden die Reisenden nach Alexandria gebracht. Zur Weiterfahrt über das Mittelmeer begab sich Junghuhn am 23. Oktober an Bord des österreichischen Dampfschiffes „Germania“, das am Morgen des 29. Oktober auf der Reede von Triest vor Anker ging. "Es war Sonntag – und das Erste, was unser Ohr vernahm, – seit 13 Jahren zum ersten Male wieder – war Glockengeläute! – ein so feierliches Getön aus allen Kirchen und Kapellen der Stadt, – ein so harmonischer Klang, der an sich schon mächtig, ahnungsvoll und zur Andacht stimmend, mich an die Jahre meiner Kindheit erinnerte, und mich mit einer Wonne, einer Wehmuth erfüllte, die ich nicht abzuwehren vermochte." (Junghuhn) [34] Nach einer gefahrvollen mehrtägigen Postkutschenfahrt über tief verschneite Alpenpässe wurde am 6. November 1848 Salzburg erreicht. In München, wo Junghuhn am 9. November erstmals in seinem Leben eine Eisenbahn sah, endet seine Reisebeschreibung; seine Heimkehr nach Mansfeld hat er nicht erwähnt. – Am Abend des 21. November 1848 klopfte er an die Tür seines Elternhauses.

Aus Junghuhns tabellarischer Reisenotiz, die zusammen mit einer maschinenschriftlichen Abschrift im Koninklijk Instituut voor Taal-, Land- en Volkenkunde zu Leiden aufbewahrt wird, geht hervor, dass einschließlich aller Aufenthalte die Gesamtdauer der Reise von Batavia bis Triest 43 Tage und 7 1/2 Stunden betragen hat. Hinzu kamen noch 20 Tage für den Landweg von Triest nach Mansfeld. Gegenüber der Route um die Südspitze von Afrika ergab sich eine Zeitersparnis von etwa einem Monat.

Der besondere Wert dieses Buches liegt in den mit akribischer Genauigkeit beschriebenen naturkundlichen Beobachtungen und touristischen Sehenswürdigkeiten und in nützlichen Hinweisen für künftige Reisende. Zahlreiche Literaturangaben weisen auf weiterführende Werke hin.

„Auch in dieser anspruchslosen Erzählung verleugnet sich der scharf beobachtende Naturforscher und der formgewandte Darsteller auf keiner Seite. Das Werkchen gewinnt gerade dadurch ein besonderes Interesse, daß man erkennt, wie Beobachten und Schildern dem natur- und schriftkundigen Mann gleichsam zur Nothwendigkeit geworden war.“

Friedrich Ratzel, 1881[35]

Licht- und Schattenbilder aus dem Innern von Java

Titelblatt aus Franz Wilhelm Junghuhn: Licht- und Schattenbilder aus dem Innern von Java. Amsterdam, Günst, 4. Auflage 1866
De Dageraad. Umschlagtitel der ersten Ausgabe 1855

Licht- und Schattenbilder aus dem Innern von Java. Ueber den Charakter, den Bildungsgrad, die Sitten und Gebräuche der Javanen; über die Einführung des Christenthums auf Java, die Freigebung der Arbeit und andere Fragen der Zeit. Erzaehlungen und Gespraeche, gesammelt auf Reisen durch Berge und Wälder, durch die Wohnungen der Armen und Reichen, zwischen den Gebrüdern TAG und NACHT, mitgetheilt von Dr. F. Junghuhn. Nach der Vierten Holländischen Auflage übersetzt von *** [anonym].[37] Amsterdam, Verlag von F. Günst. 1866. VIII, 384 S. Mit einem lithographischen Frontispiz (Porträt des Verfassers mit Faksimile-Signatur). 8°. – Diese vierte Ausgabe ist die erste mit der Nennung des Verfassers; sie gilt als die maßgebliche und wird am häufigsten genannt.

Die erste deutsche Ausgabe erschien bereits im Jahr der holländischen Erstausgabe: Licht– und Schattenbilder aus dem Innern von Java. … (wie vor). Von den Gebrüdern Tag und Nacht, mitgetheilt vom Ersterem. Aus dem Holländischen übersetzt von *** [anonym]. Amsterdam, Verlag von F. Günst. 1854.[38]

Die zweite (und dritte) deutsche Ausgabe erschien mit dem Titel „Die Einführung des Christenthums auf Java. Von einem indischen Missionnair. Nach der zweiten verbesserten Auflage aus dem Holländischen übersetzt.“ Amsterdam, Verlag von F. Günst. 1855 (1858). VIII, 384 S. – Der Text beginnt auf Seite 1 mit dem Titel „Licht- und Schattenbilder, oder Erzählungen und Gespräche über die Einführung des Christenthums auf Java, sowie Ueber den Charakter, den Bildungsgrad, die Sitten und Gebräuche der Javanen.

Dieses seinerzeit sehr umstrittene Buch entstand unter dem Einfluss niederländischer antiklerikaler Gruppen. Am radikalsten waren die Brüder der irregulären Amsterdamer Freimaurerloge „Post Nubila Lux“ (frei übersetzt: „Hinter den Wolken scheint das Licht“), deren Mitglied und späteres Ehrenmitglied er war.[39] Die pantheistischen Leitgedanken dieser Loge waren ganz im Sinne des Naturforschers Junghuhn, der schon in seiner Jugendzeit sich gegen die christlichen Lehren stellte. Zur Verbreitung seiner pantheistischen Glaubenseinstellung gründete Junghuhn mit seinem gleichgesinnten Verleger die Freidenkerzeitschrift „De Dageraad“,[40] die erstmals am 1. Oktober 1855 erschien.[41] Ihr Motto lautete: „Magna est veritas et praevalebit“ („Groß ist die Wahrheit, und sie wird sich durchsetzen.“).

Einen wesentlichen Teil der „Licht- und Schattenbilder“ nehmen die fiktiven Diskussionen zwischen den Gebrüdern „Tag“, „Morgenrot“, „Abendrot“ und „Nacht“ ein. Bruder „Tag“, stellvertretend für den in den ersten Auflagen anonym gebliebenen Junghuhn, ist überzeugt, dass die Natur allein der Brunnen aller Wahrheiten und die einzige göttliche Offenbarung ist. Entschieden wandte er sich gegen die Einführung des Christentums auf Java; diese würde sich nur störend auswirken auf das friedvolle Zusammenleben der Bevölkerung mit der Natur. „Nacht“ hält die strenge katechistische Lehre dagegen, sieht eine zivilisatorische Überlegenheit der christlichen Völker und bedauert die Javanen wegen ihres finsteren Aberglaubens.

Für den Naturwissenschaftler sind die geographisch-ethnologischen Beiträge von Interesse. Das „Erste Stück“ beginnt mit einer eindrucksvollen Beschreibung einer Abendstimmung in einem abgelegenen javanischen Dorf. Diese Idylle wird von einem eingedrungenen Tiger aufgeschreckt, der von Junghuhn erlegt werden konnte, was eine dramatische Entladung des Hasses der wehrlosen Dorfbewohner auf das Tier zur Folge hatte. Die Instrumente eines Gamelan-Orchesters werden erläutert, und die Schilderungen seiner Erlebnisse mit seinen javanischen Begleitern geben Einblicke in die Mentalität der Bevölkerung. Ein Gegenstück zur Abendstimmung ist die ebenso eindrucksvolle Schilderung der Morgenstimmung. Im „Dritten Stück“ beschreibt Junghuhn ein brennendes Alang-Alang-Feld in mittäglicher Sonnenglut, ein Hochwasser („Bandjer“), dem man mit knapper Not entrinnen konnte, die Pflanzen- und Tierwelt unweit der Südküste, ein Küstendorf am Meeressaum mit tosender Brandung, das „Schlachtfeld“ am Strand mit Kadavern von Riesenschildkröten, ein javanisches Hochzeitsfest und eine Wanderung zum einsamen Bergsee Telaga Patengan. Alle geographischen Ortsbezeichnungen sind rückwärts geschrieben, wohl aus Gründen der Anonymität. Dennoch lässt die Brillanz dieser Schilderungen an der Identität des Verfassers keinen Zweifel aufkommen.

Mit diesem Buch entfachte Junghuhn in den Niederlanden einen so heftigen Sturm von Entrüstungen, dass er nach der Herausgabe der ersten Lieferung sich einen neuen Verleger suchen musste.[42] Seine Ernennung zum „Ritter des Ordens des Niederländischen Löwen“ soll von der Regierung tief bedauert worden sein. Dennoch fand dieses Buch in den Niederlanden so viele Anhänger, dass bis zum Jahre 1883 sieben Auflagen ediert werden konnten. Von den deutschen Anhängern sei nur der Naturforscher Ernst Haeckel genannt: Obwohl dieses Buch „wegen der darin enthaltenen Schmähungen und Herabsetzungen des Christenthums“ in Österreich, Sachsen und anderen deutschen Staaten verboten war,[43] schrieb er in einer Fußnote auf Seite 255 seines Buches „Aus Insulinde. Malayische Reisebriefe“ (1. Auflage 1901): „Der Verfasser (…) zeigt einleuchtend, wie wenig die abstracten Lehren des Christenthums und die Dogmen seines Wunderglaubens geeignet sind, auf dem fremdartigen Boden des Malayischen Geisteslebens erfreuliche Früchte reifen zu lassen.“

Neuauflage: Die Einführung des Christenthums auf Java. Von Franz W. Junghuhn. Herausgegeben von Esther von Krosigk. Edition Classic, VDM Verlag Dr. Müller, Saarbrücken 2008. ISBN 978-3-8364-3797-4.

Versuch einer chronologischen Junghuhn-Bibliographie

Es wurden nur gedruckte Veröffentlichungen aufgenommen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.[44]

Die Titel der Hauptwerke sind in Fettdruck hervorgehoben.

Das Zeichen () weist darauf hin, dass diese Veröffentlichung im Kapitel „Hauptwerke“ ausführlich beschrieben ist.

1830

  • Observationes mycologicae in species Fungorum tam novas tam male cognitas. Auctore Francisco Junghuhnio. Med. Stud. (Cum tabulis VI. et VII.). In: Linnaea. Ein Journal für die Botanik in ihrem ganzen Umfange. Hrsgg. von D. F. L. von Schlechtendal. 5. Band. Berlin 1830. Gedruckt auf Kosten des Herausgebers. In Commission bei L. Oehmigke. S. 388–410.

1834

  • Flucht nach Afrika. Beschrieben von Franz Junghuhn. 1834. In: Max C. P. Schmidt: Franz Junghuhn. Biographische Beiträge zur 100. Wiederkehr seines Geburtstages. Dürr, Leipzig 1909. S. 157–314 [„Übersicht des Inhalts“ S. (159)–160].
    Flucht nach Afrika ist Junghuhns erstes Reisewerk. In einem Brief aus Weltevreden, datiert 4. Dezember 1835, schrieb Junghuhn an seinen Freund Philipp Wirtgen: „Mein Manuscript: Reise nach Afrika, habe ich in Harderwyk völlig umgearbeitet und kurz vor meiner Abreise dem Herrn Prof. Blume in Leyden, mit dem ich in Correspondenz bleibe, übergeben. Vielleicht wird es noch gedruckt.“ [45]

1836

  • Mittheilungen aus Java von Herrn Dr. Franz Junghuhn, aus seinen Briefen zusammengestellt von Hrn. Oberlehrer Ph. Wirtgen in Coblenz. In: Flora oder allgemeine botanische Zeitung. Unter besonderer Mitwirkung der Herren … [u. a. Junghuhn und Wirtgen], im Auftrage der königl. bayer. botanischen Gesellschaft zu Regensburg herausgegeben von Dr. David Heinrich Hoppe und Dr. August Emanuel Fürnrohr. XIX. Jahrgang, II. Band. Nro. 47. Regensburg, am 21. December 1836. S. 743–752.
Schreiben an Ph. Wirtgen, datiert Weltevreden, 4. December 1835. S. 743–746 [Reisebericht der Überfahrt von Hellevoetsluis nach Batavia, Eindrücke während der ersten 1 ½ Monate in Batavia].
Schreiben an Prof. Nees von Esenbeck in Bonn, datiert Djocjokarta am 13. Juli 1836. S. 747–750 [Beschreibung der Umgebung von Djocjokarta, Reise in das s. g. Südgebirge, über das Wachstum der Pilze im tropischen Klima].
Schreiben an Ph. Wirtgen, datiert Djocjokarta, 11. Juli 1836. S. 750–752 [u. a. über die Fertigstellung eines Albums mit 12 kolorierten pittoresken Ansichten Java’s].

1838

  • Goenoeng Salak (met illustratie). In: Tijdschrift voor Neêrland's Indië, 1e jaarg. 1838, deel II, S. 486–507. Landsdrukkerij te Batavia (Abbildung S. 506: Instorting van de berg Djoerang Tijapoes.).

1839

  • Praemissa in floram cryptogamicam Javae Insulae. Fasc. I. Continent enumerationem fungorum, quos in excursionibus per diversas Javae regiones hucusque observavit Franciscus Junghuhnius (Accedunt tabulae lithographicae). In: Verhandelingen van het Bataviaasch Genootschap van Kunsten en Wetenschappen. Deel XVII, Batavia 1839, S. 1–86. Mit 15 (darunter 14 farbigen) lithographischen Tafeln [Über neue Pilzarten. Eine Fortsetzung ist nicht erschienen].[46]

1840

  • Gunong Salak, von Dr. Friedrich [falsch; richtig: Franz] Junghuhn. Aus dem Holländischen übersetzt. Mit einem Vorworte von Dr. C. G. Nees v. Esenbeck. In: Flora oder Allgemeine botanische Zeitung. … im Auftrage der Königl. bayer. botanischen Gesellschaft zu Regensburg hrsgg. von Dr. David Heinrich Hoppe und Dr. August Emanuel Fürnrohr, XXIII. Jahrgang, II. Band, Nr. 29, Regensburg, 7. Aug. 1840, S. 449–460 und Nr. 30, Regensburg, 14. Aug. 1840, S. 465–477.
  • Nova genera et species plantarum Florae Javanicae. Auctore Francisco Junghuhnio (met Plaat). In: Tijdschrift voor Natuurlijke Geschiedenis en Physiologie. Uitgegeven door J. van der Hoeven en W. H. de Vriese. Zevende deel, Leiden 1840, S. 285–317. - Mit 7 Figuren auf 1 Tafel [über javanische Pilze].

1841

  • Über Javan‘sche Balanophoreen. Von Dr. Fr. Junghuhn, Gesundheits-Offizier auf Java, M. d. A. d. N. Mit zwei Blättern Zeichnungen. (Abgesandt von Batavia im November 1837. Bei der Akademie eingegangen am 4. December 1839.). Mit Zusatz zu obiger Abhandlung von C. G. Nees von Esenbeck. In: Nova Acta physico-medica Academiae Caesareae Leopoldino-Carolinae naturae curiosum (Verhandlungen der Kaiserlichen Leopoldinisch–Carolinischen Akademie der Naturforscher), Vol. XVIII, Suppl. prim. (1. Supplement). Breslau 1841. S. 201–228.
  • Geognostische Bemerkungen über das Gebirge Di-eng auf Java (mitgetheilt von Herrn Prof. v. Schlechtendal). In: Monatsberichte über die Verhandlungen der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin, 2. Jahrgang: Mai 1840–41. Redigirt von Wilhelm Mahlmann. Berlin, Sim. Schropp et Comp., 1841. S. 167–174.
  • Barometrische Höhenmessungen auf der Insel Java. In: Monatsberichte über die Verhandlungen der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin, 2. Jahrgang: Mai 1840–41. Redigirt von Wilhelm Mahlmann. Berlin, Sim. Schropp et Comp., 1841. S. 174–180.
  • Barometrische Höhenmessungen auf Java. In: Annalen der Physik und Chemie. Herausgegeben zu Berlin von J. C. Poggendorff. 25. Band. Der ganzen Folge 128. Band. Vlg. v. Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1841. S. 345–348.
  • Uitstapje naar de bosschen van de gebergten Malabar, Wayang en Tilu, op Java; door Fr. Junghuhn. Uit des Schrijvers aanteekeningen zamengesteld, door W. H. de Vriese. (Met 4 afbeeldingen). In: Tijdschrift voor Natuurlijke Geschiedenis en Physiologie. Uitgegeven door J. van der Hoeven en W. H. de Vriese. Achtste deel, Leiden 1841, S. 349–412 [Über eine Reise im Oktober 1839 in die Berge südlich von Bandung].
  • De gematigde en koude streken van Java, met de aldaar voorkomende warme bronnen: uit een natuur-, aardrijks- en geneeskundig oogpunt beschouwd, als stellende een middel daar ter voorkoming en genezing van die ziekten, waaraan Europeanen, ten gevolge van hun lang verblijf in heete luchtstreken, gewoonlijk lijden, door F. Junghuhn. In: Tijdschrift voor Neêrland's Indië, 4e jaarg., 1841, dl. II, S. 81–121. Landsdrukkerij te Batavia.

1842

  • Die menschenfressenden Battaker. Etwas aus Junghuhn's Reise durch Java und Sumatra. Mitgetheilt von Nees von Esenbeck. An Th. M. In: Der Freihafen. Galerie von Unterhaltungsbildern aus den Kreisen der Literatur, Gesellschaft und Wissenschaft. 5. Jahrgang 1842. Erstes Vierteljahresheft. Altona, Joh. Friedr. Hammerich. 1842.
S. 109–110: Brief von Nees von Esenbeck an den Redakteur Theodor Mundt.
S. 110–119: Aus Junghuhn's Reise, von Nees v. Esenbeck. (Eine von Junghuhn an Nees von Esenbeck gesandte briefliche Mitteilung, datiert: Pitja koling auf der Insel Sumatra, den 18. Febr. 1841.)
PDF-Datei: [2] (30,1 MB, abgerufen am 11. April 2013).
Spätere Veröffentlichung:
Die menschenfressenden Battaken. Etwas aus Junghuhns Reise durch Java und Sumatra mitgeteilt von Nees v. Esenbeck. 1841. Herausgegeben von Max Schmidt. In: Max C. P. Schmidt: Franz Junghuhn. Biographische Beiträge zur 100. Wiederkehr seines Geburtstages. Dürr, Leipzig 1909. S. 315–325.[47]
  • Abhandlungen in: Monatsberichte über die Verhandlungen der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin, 3. Jahrgang: Mai 1841–42. Redigirt von Wilh. Mahlmann. Berlin, Schropp et Comp., 1842.
XX.: A. Klöden jun. las Herrn Dr. Fr. Junghuhn's Abhandlungen:
A. Über die gegenwärtigen Bewohner des Gebirges Di-eng und die einheimischen Thiere. S. 83–87.
B. Pflanzenphysiognomie des Gebirges Di-eng. S. 88–100.
C. Mineralogische Notizen über das Gebirge Di-eng. S. 100–102.
XXII.: W. Mahlmann las Herrn Dr. F. Junghuhn's Bericht über seine
1) Reise nach Di-eng 1840. S. 141–151.
2) Topographische (physikalisch-geogr.) Beschreibung des Gebirges Di-eng. S. 151–180. Mit Karte.
3) Abreise von Di-eng. S. 180–186.
XXVIII.: Wilh. Mahlmann: Bericht über Hrn. Dr. Junghuhn's (vorgelegtes) meteorologisches Beobachtungs-Journal auf einer Reise in's Innere von Java und dessen klimatologische Bemerkungen über das Gebirge Di-eng. S. 187–190.
  • Hoogten boven de oppervlakte der zee van onderscheidene plaatsen in den Indischen Archipel, medegedeeld door F. Junghuhn. Eerste Afdeeling. Java. Waarnemingen, gedaan en berekend door F. Junghuhn. In: De Kopiïst. Een tijdschrijft, onder medewerking van Ned.-Indië's ingezetenen, uitgegeven door E. de Waal. le Jaarg. (Eerste twaalftal), deel 11. Ukena & Co., Batavia 1842. S. 68–76.
  • Reise durch die Insel Java. Ein Versuch, die Physiognomie der Natur Java's zu schildern. (Die Nordküste bei Batavia und Semarang etc.) Von Dr. Franz Junghuhn, mit Vorbemerkung von Dr. C. G. Nees von Esenbeck, Professor und Präsident der K. L. C. Akademie der Naturforscher zu Breslau. In: Zeitschrift für vergleichende Erdkunde. Hrsgg. von Johann Gottfried Lüdde. Zweiter Band. (Jahrgang 1842. 7tes bis 12tes Heft.) Magdeburg, 1842. Verlag von Emil Baensch. S. 77–93, 137–174, 324–360, 435–464 (Hierzu Tafel I.: Die Süd-Ost-Seite des Auswurfskegels des Merapi vom äußern Rande der Kratermauer aus (um 10 Uhr) gesehen.; Tafel II.: Profile des Vulkans Merapi).
    [Schluss siehe 1844]

1843

  • Bijdragen tot de geschiedenis der vulkanen in den Indischen Archipel, door Dr. F. W. Junghuhn. Eerste afdeeling Java (met platen). In: Tijdschrift voor Neêrland's Indië, jaarg. 1843, deel I. Landsdrukkerij te Batavia. S. 7–133, 185–227, 257–280, 614–626, 745–763.
    [Fortsetzung siehe 1844]
  • Hindoe-oudheden in de Preanger-Regentschappen, door. F. Junghuhn. In: De Kopiïst. Een tijdschrijft, onder medewerking van Ned.-Indië's ingezetenen, uitgegeven door E. de Waal. Tweede Twalftal, 2e afl., 1843, S. 228–231. Batavia, Ukena & Co. – Auch in: Indisch Magazijn, Jaargang 1, Batavia 1844, deel I, S. 228–231 [Über Hindu-Altertümer, entdeckt am 18. August 1843 an den Südhängen der Berge nördlich von Bandung.].

1844

  • Reise durch die Insel Java. (Schluß des S. 464 im II. Bande abgebrochenen Aufsatzes.) In: Zeitschrift für vergleichende Erdkunde. Hrsgg. von Johann Gottfried Lüdde. Dritter Band. (Jahrgang 1842 [sic; recte 1843], 1tes bis 6tes Heft.) Magdeburg, 1844. Verlag von Emil Baensch. S. 55–75.
  • Bijdragen tot de geschiedenis der vulkanen in den Indischen Archipel, tot en met het jaar 1842, door F. Junghuhn. Eerste afdeeling Java (met platen). In: Indisch Magazijn, een Tijdschrift ter verzameling van opstellen en berichten over, en van belang voor de natuur-, volken- en staatkunde van Nederlandsch-Oost-Indië, uitgegeven onder medewerking van Indië’s ingezetenen door E. de Waal. Eerste twalftal 1844. Landsdrukkerij te Batavia. Dl. 2, S. 41–83, 163–176, 287–315, Dl. 3, S. 64–94.
  • Ein Wort zur Beurtheilung von Prof. Dr. Walter's Aufsatz über die Wasserergüsse der Vulkane in dieser Zeitschrift für vergl. Erdkunde Bd. 1 S. 503. Von Dr. F. Junghuhn auf Java, abgesandt von Java im Monat April 1843. In: Zeitschrift für vergleichende Erdkunde. Hrsgg. von Johann Gottfried Lüdde. Magdeburg. Verlag von Emil Baensch. Dritter Band (Jahrgang 1843, 1. bis 6. Heft, erschienen 1844), S. 481–491.
  • Beiträge zur Geschichte der Vulkane in dem Indischen Archipelagus, bis zum Jahre 1842. Von Dr. F. W. Junghuhn. In: Zeitschrift für vergleichende Erdkunde. Hrsgg. von Johann Gottfried Lüdde. Vierter Band (Jahrgang 1843, 7tes – 12tes Heft.) Magdeburg, 1844. Verlag von Emil Baensch. S. 52–133, 417–512.
    [Fortsetzungen siehe 1846 und 1847]
  • Nieuwe gebeurtenissen in de natuur van Ned.-Indië. Jaar 1843. A. Voortgezette kronijk der vulkanen, door F. Junghuhn. Goenoeng Goentoer (met plaat). Anhang: Oproeping en beleefd verzoek aan Nederlandsch-Indië’s ingezetenen door F. Junghuhn. In: De Kopiïst. Een tijdschrijft, onder medewerking van Ned.-Indië's ingezetenen, uitgegeven door E. de Waal. Tweede Twalftal, 3e afl. 1844, S. 332–362. Batavia, Ukena & Co. – Auch in: Indisch Magazijn, een tijdschrift ter verzameling van opstellen en berichten over, en van belang voor de natuur-, volken- en staatkunde van Nederlandsch-Oost-Indië, uitgegeven onder medewerking van Indië’s ingezetenen door E. de Waal. Eerste Twalftal 1844, Nrs. 4–6, S. 84–100. Landsdrukkerij te Batavia.
Tjandi Selo-Grio, auf dem südöstlichen Vorgebirge des Gunung Sumbing (Mitteljava). Aus: Ruïnen van Java … (1844)
  • Ruïnen van Java. Korte ontleeding der steenen gedenkteekenen, welke de Hindoes op Java hebben achtergelaten. In: Tijdschrift voor Neêrland's Indië, 6de Jaarg. 1844, deel II, S. 341–381 (mit 4 lithogr. Tafeln: „Altaar te Jetto“, „Selo-Grio“, „Gezigt van Rodjo-Winangon“, „Wachter bij Prambanan“. - Der Aufsatz ist wie folgt unterzeichnet: „Op den berg Salak Jun. 1844. Fr. Junghühn.“ [falsch; richtig: Junghuhn]. - Landsdrukkerij te Batavia.
  • Prospectus van eene beschrijving der Batta-landen op Sumatra. Buitenzorg, Februari 1844. [4 Seiten Inhaltsangabe, Preis ʃ 10 Silber, Subscribentenliste]

1845

  • Chronologisch overzigt der aardbevingen en uitbarstingen van vulkanen in Neêrland's-Indië. (In vergelijkende zamenstelling met elkander). In: Tijdschrift voor Neêrland's Indië. Jaarg. 1845, deel I, S. 30–68. Landsdrukkerij te Batavia.
  • Schetsen; ontworpen op eene reis over Java, voor topographische en natuurkundige navorschingen, aan het einde van het jaar 1844; door Franz Junghuhn. (Met profielen en kaarten). In: Tijdschrift voor Neêrland's Indië. Jaarg. 1845, deel I, S. 69–92, 121–240, 315–350, deel II, S. 1–38, 203–250, 369–380. Landsdrukkerij te Batavia.
  • Topographische und naturwissenschaftliche Reisen durch Java, … Baensch, Magdeburg 1845. () - Zu diesem Werk gehört:
    Topographischer und naturwissenschaftlicher Atlas zur Reise durch Java. … Enthaltend: 38 lithographirte Tafeln und 2 Höhen-Karten. Baensch, Magdeburg 1845. () [Nicht in holländisch erschienen]
  • Topograph. u. naturwissenschaftl. Reisen durch Java von Dr. Fr. Junghuhn, ... [weitere Titelei wie im vor]. In: Botanische Zeitung. Herausgegeben von Hugo von Mohl, Prof. der Botanik in Tübingen und D. F. L. von Schlechtendal, Prof. der Botanik in Halle. Dritter Jahrgang 1845. Berlin, bei A. Förstner. Spalten 588–592, 604–607, 620–623, 636–640, 653–654, 667–668, 684–686, 701–704, 716–719, 732–736, 749–753, 772–775, 789–791, 806–808, 829–832, 846–848, 862–863 [Auszüge aus dem vorgenannten Buch].
  • Physiognomie van de flora der toppen van Javasche bergen benevens plantenbeschrijvingen. Met Aanhangsel: Diagnoses et adumbrationes stirpium nonvullarum vel non satis cognitarum Florae Javanicae Alpinae Indigenarum. In: Natuur- en Geneeskundig Archief voor Neêrland's-Indië. 2e jaarg., Batavia 1845, S. 20–54.

1845-1846

  • Journey through Java, description of its Topography and Natural History. By Dr. Fr. Junghuhn. In: The Annals and magazine of natural history; zoology, botany, and geology; being a continuation of the Annals combined with Loudon and Charlesworth's Magazine of Natural History. London: Taylor and Francis, Ltd.. Vol. XVI, 1845, S. 329–332, 462–466 u. Vol. XVII, 1846, S. 46–48, 469–476 [übersetzte Auszüge aus dem Werk „Topographische und naturwissenschaftliche Reisen durch Java“].

1846

  • Wilh. Mahlmann: Über Dr. Junghuhn's Reisen in den Batta-Ländern. In: Monatsberichte über die Verhandlungen der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin. Redigirt von Dr. Wilhelm Mahlmann. Neue Folge: Dritter Band. Der ganzen Reihe 7. Jahrgang: Mai 1845–1846. Berlin, Simon Schropp und Comp., 1846. S. 259–269.
  • Beiträge zur Geschichte der Vulkane in dem Indischen Archipel. Von Dr. F. W. Junghuhn. In: Zeitschrift für vergleichende Erdkunde. Hrsgg. von Johann Gottfried Lüdde. Magdeburg. Verlag von Emil Baensch. Fünfter Band, 1846. (Fortsetzung der im Bande IV. Heft 11 abgebrochenen Abhandlung.) S. 239–254, 319–330.

1847

  • Beiträge zur Geschichte der Vulkane im Indischen Archipel. Von Dr. F. W. Junghuhn. In: Zeitschrift für vergleichende Erdkunde. Hrsgg. von Johann Gottfried Lüdde. Magdeburg. Verlag von Emil Baensch. Band VII, 1847. (Fortsetzung der im V. Bande Seite 330 abgebrochenen Abhandlung.) S. 20–47.
  • Die Battaländer auf Sumatra. … Berlin, G. Reimer. 1847. () [Nicht in holländisch erschienen]

1850–1854

Junghuhns Hauptwerk „Java.“ Titelblatt der ersten niederländischen Ausgabe
  • Java, deszelfs gedaante, bekleeding en inwendige structuur. Door Dr. Frans [falsch; richtig: Franz] Junghuhn. Te Amsterdam, bij P. N. van Kampen. Deel I: 1850.[48] Deel II u. III: 1853. Deel IV: 1854. – Zweite verbesserte Ausgabe:
    Java, zijne gedaante, zijn plantentooi en inwendige bouw. Door Frans [falsch; richtig: Franz] Junghuhn. s'Gravenhage, bij C. W. Mieling. Deel I: 1853. Deel II bis IV: 1854.
    Zu diesem Werk gehört:
    Atlas van platen, bevattende elf pittoreske gezigten. Behoorende tot het werk Java, zijne gedaante, zijn plantentooi en inwendige bouw. Door Fr. Junghuhn. Ohne Orts- und Jahresangabe [s'Gravenhage, C. W. Mieling, 1854]. Gr.-Folio.

1851

  • Terugreis van Java naar Europa, met de zoogenaamde Engelsche Overlandpost, in de maanden September en October, 1848, door Fr. Junghuhn. Met kaarten en platen. In: Tijdschrift voor Nederlandsch Indië. 13de Jaarg. 1851, deel I, S. 193–238, 345–387, 425–463.
  • Terugreis van Java naar Europa, met de zoogenaamde Engelsche Overlandpost, in de maanden September en October, 1848, door Fr. Junghuhn. Met platen. Zalt-Bommel, Joh. Noman & Zoon, 1851. 2 Bl., 127 S., 1 Bl. Mit 2 gefalteten Profiltafeln und 4 farbig lithographierten Tafeln [mit einer Vorrede des Verfassers und 2 Seiten Errata].

1852

  • Reizen door Java, voornamelijk door het oostelijk gedeelte van dit eiland. Opgenomen en beschreven in het jaar 1844 door Dr. Fr. Junghuhn. Te Amsterdam, bij P. N. van Kampen. 1852. Met platen, kaarten en profielen. Eerste Deel: Titel u. Vorrede S. I-IV, Text S. 1–366. Tweede Deel: Titelblatt S. I−II, Text S. 367−721.
  • Rückreise von Java nach Europa mit der sogenannten englischen Überlandpost im September und October 1848 Arnoldische Buchhandlung, Leipzig 1852. ()

1852-1854

  • Java, seine Gestalt, Pflanzendecke und innere Bauart. … Leipzig, Arnoldische Buchhandlung. 1852 (1. Band) u. 1854 (2. und 3. Band). ()
    Zu diesem Werk gehört:
    Landschaften-Atlas zu Java, seine Gestalt, Pflanzendecke und innere Bauart. Arnoldische Buchhandlung, Leipzig 1852. ()

1854

Titelblatt des Buches Catalog zur geologischen Sammlung von Java ….
  • Catalog der geologischen Sammlung von Java. Oder Verzeichniss der Felsarten gesammelt zur Erläuterung des geologischen Baues dieser Insel, niedergelegt und geordnet im Reichs-muséum für Naturgeschichte zu Leiden. Von Fr. Junghuhn. 's Gravenhage, bei C. W. Mieling. 1854. III, 136 S., 1 S. Errata. [Ergänzung des Werkes Java, seine Gestalt, Pflanzendecke und innere Bauart. … Nicht in holländisch erschienen]
  • Het schaap onder de wolven. Eerste en tweede stuk. Weerklank op de schets, voorkomende onder den Titel „De wolf onder de schapen“, in de mengelingen van het jaarboekje van het Koninklijk Zoologisch Genootschap te Amsterdam. Jacs. Hazenberg Corns. Zoon, Leiden, 1854. [Satirische Flugschrift]
  • Der Wolf unter den Schafen. Widerklang auf eine gleichlautende Skizze in den Miszellen des Jahrbuchs der Kön. Zoolog. Genossenschaft zu Amsterdam.[49]
  • Licht- en Schaduwbeelden uit de Binnenlanden van Java. Over het karakter, de mate van beschaving, de zeden en gebruiken der Javanen; over de invoering van het Christendom op Java, het bezigen van vrijen arbeid en andere vragen van den dag. Verhalen en gesprekken verzameld op reizen door gebergten en bosschen, in de woningen van armen en rijken. Door de gebroeders Dag en Nacht. Medegedeeld door den eerstgenoemende. Te Leiden, bij Jacs. Hazenberg Corns. zoon. 1854. 8°. (Erste Lieferung S. 1–60; zweite und dritte Lieferung bei F. Günst, Amsterdam). [anonym].
2. unveränderte Auflage: Amsterdam, F. Günst, 1855. 8° [anonym];
3. durchgesehene Auflage: Amsterdam, F. Günst, 1862. 8° [anonym];
4. durchgesehene Auflage: Amsterdam, F. Günst, 1866. 8° [mit Nennung des Verfassers, Junghuhn-Porträt und Prospekt der Zeitschrift „De Dageraad“];
5. durchgesehene und vermehrte Auflage: Amsterdam, F. Günst, 1867. 8° [Mit Junghuhn-Porträt, Prospekt der Zeitschrift „De Dageraad“ und einer Lebensbeschreibung von Junghuhn vom Herausgeber F. Günst];
6. durchgesehene und vermehrte Auflage: Amsterdam, F. Günst, 1867. Kl.-8° [„Vermehrt“ ist unzutreffend: Gekürzte Volksausgabe mit „De Dageraad“-Prospekt. Ohne das „Geloofsbelijdenis van broeder Avondrood en Morgenrood“];
7. durchgesehene und vermehrte Auflage: Amsterdam, C. L. Brinkman (1883). 8° [„Vermehrt“ ist unzutreffend: Volksausgabe ohne Lebensbeschreibung, Vorrede und Porträt, jedoch mit dem „Geloofsbelijdenis van broeder Avondrood en Morgenrood“].
  • Licht- und Schattenbilder aus dem Innern von Java Amsterdam, F. Günst.
1. Auflage: 1854 [anonym],
4. und letzte Auflage: 1866 [mit Nennung und Porträt des Verfassers]. ()

1855

  • Kaart van het eiland Java. C. W. Mieling te 's Gravenhage, 1855. ()

1856

  • Java-Album. Landschafts-Ansichten von Java. … Arnoldische Buchhandlung, Leipzig 1856. ()

1857

  • Java, seine Gestalt, Pflanzendecke und innere Bauart. (2. unveränderte Ausgabe). Arnoldische Buchhandlung, Leipzig 1857. ()
  • Over de fossiele zoogdierbeenderen te Patihajam, in de residentie Djapara, eiland Java. In: Natuurkundig Tijdschrift voor Nederlandsch-Indië. Deel XIV. Derde serie. Deel IV. Lange & Co., Batavia 1857. S. 215–219.
  • Fr. Junghuhn's neueste Untersuchungen in Java. Aus einem Schreiben Fr. Junghuhn's an Herrn A. v. Humboldt, d.d. Tjiandjur 8 December 1856. In: Zeitschrift für Allgemeine Erdkunde. Hrsgg. von Dr. K. Neumann. Neue Folge. Zweiter Band. Berlin, Verlag von Dietrich Reimer, 1857. S. 506–517.

1858

  • Toestand der aangekweekte kinaboomen op het eiland Java tijdens het bezoek van Zijne Excellentie den Gouverneur Generaal Chs. F. Pahud, Ridder Grootkruis van den Nederlandschen Leeuw, ... [etc.] in het laatst der maand Julij en het begin 1857, kort beschreven door Fr. Junghuhn, Inspekteur belast met natuurkundige onderzoekingen in Nederlandsch Indië en tijdelijk met de kinakultuur op Java. In: Natuurkundig Tijdschrift voor Nederlandsch Indië. Deel XV: Vierde serie. Deel I. Batavia, Lange & Co., 1858. S. 23–133. - In Anschluss daran auf S. 134–138: Uittreksel uit een brief van den heer Junghuhn aan de Redaktie.
  • Der Zustand der angepflanzten Chinabäume auf Java zur Zeit des Besuches Sr. Excellenz des General-Gouverneurs von Niederländisch Indien Chr. F. Pahud [...], zu Ende Juni und Anfangs Juli 1857, kurz beschrieben von Franz Junghuhn (Inspecteur, beauftragt mit naturwissenschaftlichen Untersuchungen in Niederländisch Indien und zeitweilig mit der Leitung der Chinacultur auf Java). In: Bonplandia. Zeitschrift für die gesammte Botanik. Officielles Organ der Kaiserl. Leopoldinisch-Carolinischen Akademie der Naturforscher. Hrsgg. von Wilhelm E. G. Seemann [und] Berthold Seemann, Dr. Ph., F. L. S. Hannover. Verlag von Carl Rümpler. VI. Jahrgang, No. 4 u. 5. 15. März 1858. S. 70–107. - Mit 1 Abbildung (S. 82).
    Über diesen Aufsatz in der gleichen Zeitschrift eine scharfe Kritik von J. K. Hasskarl (Bonplandia No. 6 u. 7, 15. März 1858, S. 126-127).

1859

  • Voorloopige handleiding voor de Proef-Kina-Kultuur. Zamengesteld naar een oorspronkelijk geschrift van Dr. F. W. Junghuhn. In: Natuurkundig Tijdschrift voor Nederlandsch-Indië, Deel XVIII. Vierde serie. Deel IV. Batavia, W. Ogilvie, 1859, S. 97–110. [Anleitungen zur Aufzucht und Pflege der Chinchona-Kulturen]. - Im Anschluss daran auf S. 111–141:
  • Aanteekeningen in verband staande met de voorloopige handleiding voor de Proef-Kina-Kultuur, zamengesteld naar een oorsprongelijk geschrift van Dr. F. W. Junghuhn. [Vergleiche mit Temperatur- und Höhenmessungen der javanischen Kulturen mit den Beobachtungen von Humboldt, Boussingault und Weddell in Südamerika, Aufzucht von Chininpflanzen in Gewächshäusern, schädliche Insekten u. a.]

1860

  • De Kinakultuur op Java. Op het einde van het jaar 1859. Kort beschreven door Fr. Junghuhn en J. E. de Vrij. In: Natuurkundig Tijdschrift voor Nederlandsch-Indië. Deel XXI. Vijfde serie. Deel I. Batavia, H. M. Dorp, 1860.
Eerste gedeelte. Berigt over den toestand der aangequeekte Kinaboomen uit een kruidkundig en kultuur-geschiedkundig oogpunt beschouwd. Door Frans Junghuhn. S. 179–249.
Tweede gedeelte. Scheikundige onderzoekingen en toelichtingen of bjidragen tot de kennis van de organische bestanddeelen der op Java aangeplante Kina-Boomen. Door Dr. J. E. de Vrij. S. 250–275.
Versetzung eines Chinabaumes. Aus: Bonplandia, Jg. 1860, S. 231
  • Die Chinakultur auf Java zu Ende des Jahres 1859. Kurz beschrieben von Fr. Junghuhn und J. E. de Vrij. In: Bonplandia. Zeitschrift für die gesammte Botanik. Officielles Organ der Kaiserl. Leopoldinisch-Carolinischen Akademie der Naturforscher. Hrsgg. von Wilhelm E. G. Seemann [und] Berthold Seemann, Dr. Ph., F. L. S. Hannover. Verlag von Carl Rümpler. VIII. Jahrgang. Hannover 1860.
Erster Abschnitt. Bericht über den Zustand der angepflanzten Chinabäume in botanischer und kulturgeschichtlicher Hinsicht. Von Franz Junghuhn. No. 13, S. 206–210, No. 14 und 15, S. 227–242 (mit Abb. auf S. 231), No. 16, S. 254–258.
Zweiter Abschnitt. Chemische Untersuchungen und Erläuterungen, oder: Beiträge zur Kenntnis besonders der organischen Bestandteile der auf Java angepflanzten Chinabäume. Von Dr. J. E. de Vrij. No. 17 und 18, S. 270–279.
[Deutsche Übersetzungen der zuvor genannten Artikel]

1862

  • Open brief van Dr. F. Junghuhn, aan de Heeren Directeuren der Natuurkundige Vereeniging in Nederlandsch-Indië, te Batavia. Gedong Banteng, den 27 Augustus 1862. In: Java-Bode van den 6en en 10en September 1862, No. 71 en 72. Batavia, H. M. van Dorp.

1863

  • Staat aantoonende de vermeerdering der kinaplanten op Java en de onkosten daardoor veroorzaakt sedert primo Julij 1856 tot ultimo December 1862. Benevens toelichting van eenige tegenwerpingen, welke in gedrukte geschriften tegen de kinakultuur op Java zijn gemaakt. Door Fr. Junghuhn. In: Java-Bode, 1863, Nos. 19, 20 u. 21. Batavia, H. M. van Dorp. – Die Toelichting (=Erläuterung) van eenige tegenwerpingen … auch in: Gedenkboek Franz Junghuhn. 1809-1864. s'Gravenhage, Martinus Nijhoff, 1910. S. 203-222.
  • Ueber die Vermehrung der Chinapflanzen auf Java und die dadurch verursachten Unkosten vom 1 Juli 1856 bis zum letzten December 1862. In: Das Ausland. Eine Wochenschrift für die Kunde des geistigen und sittlichen Lebens der Völker mit besonderer Rücksicht auf verwandte Erscheinungen in Deutschland. Augsburg, 36. Jg. 1863, S. 952–954 und S. 964–969 (deutsche Übersetzung des zuvor genannten Artikels).

Danach wurden nur noch in niederländischer Sprache jährliche Berichte über den Zustand der Chinakulturen auf Java, den Alkaloidgehalt der Rinden und Blätter der Chinchona-Pflanzen und über sogenannte „grüne Indigopflanzen“ (Rhamnus utilis und Chlorophorus) an den Generalgouverneur von Niederländisch-Indien gesandt und in der Natuurkundig Tijdschrift voor Nederlandsch-Indië veröffentlicht (1863, 1864 und – posthum – 1865).

Veröffentlichungen anderer Wissenschaftler nach Junghuhns Forschungen und Sammlungen (Auswahl)

  • Anonym (Ernst Behm): Die orographisch-physikalischen Grundzüge Java's, nach den Forschungen des Dr. Fr. Junghuhn. (Als erläuternde Bemerkungen zu Tafel 9.) In: Mittheilungen aus Justus Perthes' geographischer Anstalt über wichtige neue Erforschungen auf dem Gesammtgebiete der Geographie von Dr. A. Petermann. 1860. Gotha: Justus Perthes. S. 188–191. Mit einer mehrfach gefalteten farbig lithographierten Karte.
  • Anonym (Ernst Behm): Bemerkungen zu den Karten von Java, Tafel 18. In: Mittheilungen aus Justus Perthes' geographischer Anstalt über wichtige neue Erforschungen auf dem Gesammtgebiete der Geographie von Dr. A. Petermann. 1866. S. 447–450.
    Die hierzu gehörende mehrfach gefaltete farbig lithographierte Tafel enthält in der oberen Hälfte die administrative Einteilung, den damaligen Stand der Verkehrsmittel, das Telegrafennetz, die Eisenbahn und die Dampferlinien, in der unteren Hälfte eine „Kultur-Karte von Java, hauptsächlich nach Dr. F. Junghuhn“, mit Darstellung der heißen, gemäßigten, kühlen und kalten Region sowie der durchschnittlichen oberen Grenze der Dörfer und bebauten Felder.
„Junghuhn’s Ueberraschung durch den Königstiger“. Aus: Friedmann, S.: Die Ostasiatische Inselwelt, 1. Band.[50]
  • S(igwart). Friedmann: Die Ostasiatische Inselwelt. Land und Leute von Niederländisch-Indien: den Sunda-Inseln, den Molukken sowie Neu-Guinea. Reise-Erinnerungen und Schilderungen, aufgezeichnet während seines Aufenthaltes in Holländisch-Ostindien und herausgegeben von ... Erster Band. Das Tropen-Eiland Java. [der zweite Band behandelt Sumatra, Borneo, Celebes, die Molukken und Neu-Guinea]. Verlag von Otto Spamer, Leipzig 1868. (Malerische Feierstunden. Das Buch der Reisen und Entdeckungen. Neue illustrirte Bibliothek der Länder- und Völkerkunde zur Erweiterung der Kenntniß der Fremde. Asien. IV.).
    Die Naturbeschreibungen im 9. und 10. Kapitel, „Allgemeines Naturgemälde Java's“ und „Java's Boden und die vulkanische Thätigkeit der ostasiatischen Inseln“, wurden nach Junghuhns Hauptwerk „Java, seine Gestalt, Pflanzendecke und innere Bauart“ verfasst.
  • Heinrich Robert Göppert: Über den Bau der Balanophoren so wie über das Vorkommen von Wachs in ihnen und in anderen Pflanzen. In: Verhandlungen der Kaiserlich-Leopoldinisch-Carolinischen Akademie deutscher Naturforscher, 18. Bd., 1. Supplement. Breslau und Bonn, Weber, 1841. 48 S. 3 Zeichnungen.
  • Heinrich Robert Göppert: Zur Kenntniss der Balanophoren insbesondere der Gattung Rhopalocnemis Jungh. von Dr. H. R. Göppert, M. d. A. d. N. Mit fünf Steindrucktafeln. Der Akademie übergeben den 22. December 1846. In: Kaiserlich-Leopoldinisch-Carolinische Deutsche Akademie der Naturforscher: Nova acta Academiae Caesareae Leopoldino-Carolinae Germanicae Naturae Curiosum. Halle, Vol. XXII, P. 1. Breslau und Bonn, Weber, 1847. 1 nicht nummeriertes Bl., S. (119)–158. - Hierzu die tlw. gefalteten Tafeln XI bis XV.
  • Heinrich Robert Göppert: Die Tertiärflora der Insel Java, nach den Entdeckungen des Herrn Fr. Junghuhn beschrieben und erörtert in ihrem Verhältnisse zur Gesammtflora der Tertiärperiode. Von Heinrich Robert Göppert, [...]. Mit 14 farbig gedruckten Tafeln. Herausgegeben auf Veranlassung und mit Unterstützung des Ministerium's der Koloniẽn. C. W. Mieling, ’S Gravenhage 1854. 1 Bl., 169 S., 1 Bl. – Erste Beschreibung der ausgestorbenen Flora eines tropischen Landes.
  • J(an). A(drian). Herklots: Fossiles de Java. Description de restes fossiles d’animaux des terrains tertiaires de l’île Java, recueillis sur les lieux par M. Fr. Junghuhn, Docteur ès-sciences, publiés par ordre de S. M. le Roi des Pays-Bas. Leide [= Leiden], E. J. Brill, 1854. IV, 24 S. Mit 5 Tafeln. Folio [Unvollendet; es erschien nur die vierte Lieferung über die Echinodermen].
  • Ferdinand von Hochstetter: Schreiben an Alexander von Humboldt. In: Sitzungsberichte der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften. Mathematisch-naturwissenschaftliche Classe. Sechsunddreissigster Band. Wien. Aus der k. k. Hof- und Staatsdruckerei. In Commission bei Karl Gerold’s Sohn, 1859. S. 121–142.[51]
  • S(ijfert). H(endrik). Koorders: Plantae Junghuhnianae ineditae. – 4 Teile:
I. Opmerkingen over eenige javaansche soorten van eene in ’s Rijks Herbarium te Leiden aangetroffen collectie onbewerkt gebleven Junghuhn’sche planten.
II. Popyporandra Junghuhnii, een tot dusver nog niet beschreven in ’s Rijks Herbarium te Leiden aangetroffen soort van de familie der Icacinaceae.
III. Einige pflanzengeographische Bemerkungen über eine im Java’schen Hochgebirge wildwachsende Art von der Hamamelidaceen-Gattung Distylium Sieb. und Zucc.
IV. Beknopte Soorten-Opsomming der Phanerogamen van Java, welke aangetroffen zijn in een door Junghuhn onbewerkt nagelaten, voornamelijk in het tijdvak 1855–1863 door hem bijeengebrachte Herbarium-collectie.
Die ersten drei Teile in: Verslag van de gewone Vergaderingen der Wis- en Natuurkundige Afdeeling der Kon. Akademie van Wetenschappen te Amsterdam. Deel XVII, van 30 Mei 1908 tot 23 April 1909. S. 156–160, 780–782, 948–955. Der vierte Teil in: Gedenkboek Franz Junghuhn 1809–1909, 's Gravenhage, Martinus Nijhoff 1910, S. 153–198.
  • Wilh. Mahlmann: Über Dr. Junghuhn's Reisen in den Batta-Ländern. (Erläutert durch die Original-Aufnahmen, Profile und pittoreske Ansichten, in Handzeichnungen.) In: Monatsberichte über die Verhandlungen der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin. Redigirt von Dr. Wilhelm Mahlmann. Neue Folge: Dritter Band. Der ganzen Reihe 7. Jahrgang: Mai 1845–1846. Berlin, Schropp u. Comp., 1846. S. 259–270.
  • Karl Martin: Die Tertiärschichten auf Java. Nach den Entdeckungen von Fr. Junghuhn. Mit sechsundzwanzig lithographischen und zwei fotographischen Tafeln, nebst geologischer Karte [farbige Faltkarte von Westjava]. Leiden, E. J. Brill, 1879–1880. IX, 164, VI, 51, 6 Seiten. 4°.
  • Carl Eduard Meinicke: Uebersicht der neuesten Entdeckungen in der Insel Sumatra. In: Zeitschrift für Allgemeine Erdkunde. Herausgegeben von T. E. Gumprecht. Berlin, Verlag von Dietrich Reimer, 3. Band 1854, S. 98–134 und 4. Band 1855, S. 1–35. Mit 1 mehrfach gefalteten Karte.[52]
  • F. A. W. Miquel, W. H. de Vriese, J. H. Molkenboer, L. A. J. Burgersdyk, J. K. Hasskarl (u. a.): Plantae Junghuhnianae. Enumeratio plantarum, quas in insulis Java et Sumatra, detexit Fr. Junghuhn. (Fasc. I–IV). Lugduni-Batavorum [= Leiden, Niederlande], H. R. de Breuk; Parisiis [= Paris]: J. B. Bailliére, 1851 (2. Ausgabe 1853)–1857. 570 S.[53]
  • Karl Müller: Ein Blick auf Java nach Junghuhn’s Forschungen. Vortrag, gehalten im Gewerbevereine zu Halle am 3. April 1865. In: Die Natur. Zeitung zur Verbreitung naturwissenschaftlicher Kenntniß und Naturanschauung für Leser aller Stände. Herausgegeben von Dr. Otto Ule und Dr. Karl Müller von Halle. Vierzehnter Band. (Jahrgang 1865.) Halle, G. Schwetschke´scher Verlag. S. 201–204, 211–214, 251–253, 267–270, 275–278, 283–288. Mit 7 xylographischen Textabbildungen.
  • [Carl] Ritter: Göpperts Bericht über die Sammlungen des Herrn Junghuhn aus Java. – In: Monatsberichte über die Verhandlungen der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin. Redigirt von Dr. T. E. Gumprecht. Neue Folge: Achter Band. Der ganzen Reihe 12. Jahrgang: Mai 1850–1851. Berlin, Schropp u. Comp., 1851. S. 145–152.
  • Willem Hendrik de Vriese: Ueber eine auf Sumatra von Dr. F. Junghuhn entdeckte Casuarina, beschrieben von Dr. W. H. de Vriese, Professor der Botanik in Amsterdam. In: Botanische Zeitung. Herausgegeben von Hugo von Mohl, Prof. der Botanik in Tübingen und D. F. L. von Schlechtendal, Prof. der Botanik in Halle. Berlin, bei A. Förstner. Zweiter Jahrgang 1844. Den 2. August 1844. 31. Stück. Spalten 537–539 [Einleitung und Schlussbemerkung in deutscher Sprache, die Beschreibung der Pflanze in lateinischer Sprache].
  • Willem Hendrik de Vriese: Geschiedenis van de kamferboom van Sumatra; volgens op dat eiland gedane onderzoekingen van Dr. F. Junghuhn, Lid der Natuurkundige Commissie in Nederlandsch Oost-Indië. Medegedeeld door W. H. de Vriese. In: Nederlandsch Kruidkundig Archief. Uitgegeven door W. H. de Vriese, F. Dozy en J. H. Molkenboer. Derde deel, eerste stuck. Leyden, Jacs. Hazenberg Corns. Zoon, 1851. S. 1-89. Mit 1 lithographischen Tafel.
  • J(ohan). E(liza). de Vry: Ueber die Einführung der Chinakultur in Ost-Indien. In: Verhandlungen der Kaiserlichen Leopoldino-Carolinischen deutschen Akademie der Naturforscher. 24. Band, Dresden, 1865. Druck von E. Blochmann und Sohn. In Commission bei Fr. Frommann in Jena. Heft V (Leopoldina), No. 1. 2., April 1865. S. 5–11.

Weblinks

PDF-Dateien:

1. Band (1852)
Bilderläuterungen in diesem Band:
Bild Die Links führen zu jenen Seiten im ersten Band,
auf denen die Erläuterungen der Bilder beginnen
Junghuhn Java Laengsprofil.JPG
Längsprofil der Insel Java
Beginn der Erläuterung in der dritten Zeile von oben.
Junghuhn Gunung Lamongan.jpg
Gunung-Lamongan
Titelbild im ersten Band und Deckelbild des Java-Albums (2. Auflage 1856).
Sewu.png
Gunung Sèwu
N-Kueste.png
Nordküste bei Samarang
S-Kueste.png
Südküste ostwärts von Rongkop
Siehe hierzu auch die "Örtliche Betrachtung"
Gamping.png
Gunung-Gamping [54]
Sumbing.png
Gunung-Sumbing
Patua.png
Kahwah-Patua
Auf der Tafel „Kahwah-Patua“, im Text die richtige Schreibweise „Kawah-Patua“.
Guntur.png
Gunung-Guntur
Patengan.png
Telaga Patengan
Dieng.png
Plateau Diëng
Gede.png
Gunung-Gedé
Merapi.png
Gunung-Merapi
2. Band (1854). Der Text ist nur bis Seite 502 vorhanden; die Seiten 503 bis 964 und die gefalteten Tafeln fehlen.
2. Band (1854). Der Text ist vollständig, jedoch teilweise schlecht lesbar.
2. Band in der unveränderten 2. Auflage 1857 (vollständig)
3. Band in der unveränderten 2. Auflage 1857 (vollständig)
Landschaften-Atlas und alle Bände in der unveränderten 2. Auflage 1857

Anmerkungen

  1. Mit den Vornamen „Friedrich Franz Wilhelm“ wurde Junghuhn am 3. August 1839 als Mitglied in die Kaiserlich Leopoldinisch-Carolinische Deutsche Akademie der Naturwissenschaftler aufgenommen, die damals unter der Leitung des Professors für Naturgeschichte und Botanik Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck stand. Ursache dieses Irrtums war wohl Junghuhns Abwesenheit; er durchwanderte zu diesem Zeitpunkt die Bergwelt in Westjava. Das hat fast zwangsläufig dazu geführt, dass Junghuhns früheste Arbeiten über Java, sein Aufsatz „Gunong Salak“ und sein erstes großes Werk „Topographische und naturwissenschaftliche Reisen durch Java“, beide versehen mit einem Vorwort von Nees von Esenbeck, mit dem Vornamen „Friedrich“ erschienen sind. Noch in einem 19 Jahre später veröffentlichten Mitgliederverzeichnis dieser Akademie, abgedruckt in der Zeitschrift „Bonplandia“ (VI. Jahrgang 1858, No. 2, S. 37 ff.; hier S. 46), ist als Name „Junghuhn, Friedrich Franz Wilhelm“ angegeben. Seltsamerweise wurden jedoch bereits 1842 und 1844 vorab eingegangene Teile der Topographischen und naturwissenschaftlichen Reisen, ebenfalls eingeleitet von Nees von Esenbeck, in der „Zeitschrift für vergleichende Erdkunde“ mit dem richtigen Vornamen "Franz" veröffentlicht.
  2. Die Tafeln sind wie folgt nummeriert: I bis XI, XIb, XII bis XXXVII; am Ende die beiden nicht nummerierten „Höhen-Karten“
  3. F. Junghuhn: Topographische und naturwissenschaftliche Reisen ... , S. 494 f.
  4. Hierzu Nees von Esenbeck in seinem Vorwort zu Junghuhns Aufsatz Gunong Salak, der am 7. August 1840 erschien: „Der historische Theil seiner verschiedenen, mit dem sel. Fritze gemeinschaftlich unternommenen Reisen durch Java, mit einem pittoresken Atlas geschmückt, liegt vor mir und würde ohne Zweifel schon seinen Verleger gefunden haben, wenn die Verleger nicht der Meinung wären, dass nur noch Flug- und Schulschriften ihre Käufer finden.“
  5. F. Junghuhn: Topographische und naturwissenschaftliche Reisen ..., S. 28
  6. Siehe Junghuhns Ansicht Gunung Séwu im Kapitel „Java, seine Gestalt, Pflanzendecke und innere Bauart“ oder in der Tabelle im Kapitel „Weblinks“ mit einem Link zu Junghuhns Erläuterung im Java-Werk.
  7. 7,0 7,1 Dietmar Henze: Enzyklopädie der Entdecker und Erforscher der Erde. Akadem. Druck– u. Verlagsanstalt, Graz 1975, Band II, S. 722 Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag. Der Name „henze723“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert.
  8. Flora oder allgemeine botanische Zeitung, XIX. Jahrgang, Regensburg 1836, S. 751
  9. In diesem Dorf geriet Junghuhn in Gefangenschaft. Als Spion wurde er verurteilt, bei lebendigem Leib verzehrt zu werden. Nur mit einer hastigen Flucht konnte er sich und seinen Begleitern das Leben retten. Nach zwei Tagen erreichte die erschöpfte Gruppe ein Dorf mit freundlich gesinnten Bewohnern. Dort bot man dem hungrigen Junghuhn Menschenfleisch an, von zwei Gefangenen, die tags zuvor getötet wurden. - Vgl. Franz Junghuhn: Die Battaländer auf Sumatra, 1. Band, Fussnote S. 249-250
  10. F. Junghuhn: Die Battaländer auf Sumatra, Berlin 1847, Vorwort S. IV.
  11. Monatsberichte über die Verhandlungen der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin, neue Folge 3. Band, Berlin 1846, S. 259–270.
  12. F. Junghuhn: Die Battaländer auf Sumatra, Berlin 1847, Vorwort S. (3).
  13. F. Junghuhn: Die Battaländer auf Sumatra, 2. Band, Berlin 1847, Fussnote S. 225–226.
  14. Petermanns Mitteilungen, Jg. 1909, p. 300
  15. Friedrich Ratzel: Junghuhn, Franz Wilhelm. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB), Band 14, Duncker & Humblot, Leipzig 1881, S. 714.
  16. Vgl. F. Junghuhn: Die Battaländer auf Sumatra, 2. Band, S. 236
  17. Gedenkboek Franz Junghuhn. 1809-1909. Martinus Nijhoff, 'S-Gravenhage 1910. S. 82.
  18. Allgemeines Deutsches Bücher-Lexikon, Leipzig, F. A. Brockhaus, 5. Band 1858
  19. Petermanns Mitteilungen. Jg. 1909, S. 299 (A. Wichmann); vgl. F. Junghuhn: Java, seine Gestalt, Pflanzendecke und innere Bauart. Leipzig 1852, 1. Band, Vorrede S. 9-10.
  20. Gedenkboek Franz Junghuhn 1809-1864. 'S-Gravenhage 1910. S. 327
  21. Fr. Junghuhn: Java, seine Gestalt, Pflanzendecke und innere Bauart, Band III (1854), S. 311
  22. Fr. Junghuhn: Java, seine Gestalt, Pflanzendecke und innere Bauart, Band I (1852), S. 41-42
  23. Fr. Junghuhn: Java, seine Gestalt, Pflanzendecke und innere Bauart, Band I (1852), S. 111-132
  24. Siehe Weblinks
  25. Petermanns Mitteilungen, Band 44, 1898, S. 27
  26. Friedrich Ratzel: Junghuhn, Franz Wilhelm. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB), Band 14, Duncker & Humblot, Leipzig 1881, S. 715.
  27. Alexander von Humboldt: Kosmos. Entwurf einer physischen Weltbeschreibung. Band IV, S. 323–324. Stuttgart u. Tübingen 1858.
  28. Die auf dem Blattrand links unten angekündigte „Memorie van toelichtende aanteekeningen“ ist nicht erschienen, da diese von Junghuhn in deutscher Sprache geschriebenen Erläuterungen nicht in die niederländische Sprache übersetzt worden sind.
  29. Das „Cultuurstelsel“ („Kultursystem“) verpflichtete die javanischen Bauern, nach Enteignung ihres Grund und Bodens zwei Fünftel ihrer Ernte an die Kolonialregierung abzugeben oder ein Fünftel des Landes mit von der Regierung bestimmten Produkten für die europäischen Märkte zu bebauen: Kaffee, Tee, Zucker, Indigo, Tabak. Alle abzuliefernden Produkte kaufte die Regierung zu festgelegten, viel zu niedrigen Preisen auf. Die einheimischen Fürsten bekamen ihre früheren Privilegien zurück, und um ihre kommerziellen Interessen mit denen der holländischen Kolonialherren in Einklang zu bringen, erhielten sie eine hohe Gewinnbeteiligung. Die Einhaltung dieses für die javanischen Oberen überaus lukrativen Abgabesystems wurde mit gnadenloser Härte von bewaffneten Aufsehern durchgesetzt.
    Diese Missstände wurden leidenschaftlich angeklagt in dem erstmals 1860 anonym erschienenen Roman „Max Havelaar“ von Eduard Douwes Dekker (Pseudonym: „Multatuli“).
  30. Max C. P. Schmidt: Franz Junghuhn. S. 341.
  31. In: Mittheilungen aus Justus Perthes' geographischer Anstalt über wichtige neue Erforschungen auf dem Gesammtgebiete der Geographie von Dr. A. Petermann. Justus Perthes, Gotha 1860, S. 188-191. - Die erste Triangulation der Insel Java, die von 1853 bis 1889 durchgeführt wurde, führte zu keiner wesentlichen Korrektur dieser Karte.
  32. Holländische Erstausgabe: Terugreis van Java naar Europa, met de zoogenaamde Engelsche Overlandpost …. Joh. Noman & Zoon, Zalt-Bommel 1851
  33. Franz Junghuhn: Rückreise, S. 62
  34. Franz Junghuhn: Rückreise, S. 174
  35. Friedrich Ratzel: Junghuhn, Franz Wilhelm. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB), Band 14, Duncker & Humblot, Leipzig 1881, S. 717.
  36. Die Rückreise verlief nicht entlang der Westküste Sumatras. In einer Fußnote auf Seite 153 hat Junghuhn hierzu vermerkt: „Ich habe diese Ansicht noch hinzugefügt, um den ungeheuren Contrast zwischen der unfruchtbaren Dürre der egyptischen Landschaft und dem üppigsten Pflanzenwuchse der Sunda-Inseln recht augenfällig zu machen; denn hier findet man kein einziges Fleckchen des Bodens, welches nicht mit Bäumen und Sträuchern bedeckt ist.“
  37. Die vielfach geäußerte Vermutung, dass sein Verleger Frans Christiaan Günst dieser Anonymus war, ist umstritten. Vermutlich war es umgekehrt: Günst hat ein in deutscher Sprache geschriebenes Manuskript in das Holländische übersetzt.
  38. Gedenkboek Franz Junghuhn, S. 338
  39. F. W. Junghuhn: Licht- en Schaduwbeelden ... (s. o.), 5. Aufl., S. 258, Anmerkung
  40. Wörtlich übersetzt: „Der Tagesanbruch“; in pantheistischem Sinne „Das Morgenrot“.
  41. Heute existiert diese Zeitschrift unter dem Namen „De Vrije Gedachte“ („Der freie Gedanke“).
  42. Die erste Lieferung, S. 1-60, erschien in Leiden bei Jacs. Hazenberg Corns. Zoon
  43. Gedenkboek Franz Junghuhn, S. 339
  44. An dieser Stelle wird auf die weiterführende Bibliographie von Hans van der Kamp verwiesen, in welcher auch einen Teil von Junghuhns umfangreicher Korrespondenz aufgelistet ist [1] (132 Seiten, in niederländischer Sprache, PDF-Datei abrufbar; 516 kB).
  45. M. Koernicke: Zur Erinnerung an Franz Junghuhn. In: Verhandlungen des Naturhistorischen Vereins der preußischen Rheinlande und Westfalens. 66. Band 1909, Bonn 1910. S. 297. – Carl Ludwig Blume hat dieses Manuskript nicht zum Druck weitergegeben. Vielleicht entsprach der Inhalt, der u. a. von einem Gefangenen, einem Flüchtling und einem Fremdenlegionär berichtet, nicht den Vorstellungen eines wissenschaftlich gebildeten Botanikers. Für Junghuhns Angehörige war es sehr zu bedauern, dass Blume dieses informative Manuskript nicht nach Mansfeld geschickt hat. Erst im Jahre 1850, zu einer Zeit, in welcher von seinen Eltern nur noch die Mutter am Leben war, hat Junghuhn eine korrigierte Fassung seiner Schwester Albertine in Fischbach übergeben (vgl. Max C. P. Schmidt: Franz Junghuhn, S. 120).
  46. In vielen Exemplaren fehlen diese Tafeln. – Vgl. Encyclopaedie van Nederlandsch-Indië, 1. Aufl., 4. Teil [1905], S. 461.
  47. Max Carl Paul Schmidt, der sich im Titel seiner Neuausgabe als „Herausgeber“ bezeichnet hat, war die erste Veröffentlichung in der Zeitschrift „Der Freihafen“ nicht bekannt. Das wird von ihm wie folgt bestätigt: „Ich drucke die Arbeit ab, da ich einen Druck durch Esenbeck nicht auffinden konnte.“ (vgl. Max C. P. Schmidt: Franz Junghuhn, S. 125).
  48. Auf dem Titel des ersten Bandes der ersten niederländischen Ausgabe steht irrtümlich die Jahreszahl 1850: Dieser Band wurde erst 1852 vollendet. Das hatte zur Folge, dass im Jahre 1852 Teile der ersten und zweiten Ausgabe gleichzeitig erschienen sind, was – nach Junghuhn – eine „grenzenlose Verwirrung“ verursacht hat: Zahlreiche Exemplare sind mit durcheinander gebundenen Lieferungen und fehlerhaften Paginierungen in den Handel gelangt. - Vgl. Gedenkboek Franz Junghuhn 1809-1864. 'S-Gravenhage 1910. S. 327 ff.
  49. M. C. P. Schmidt: Franz Junghuhn. Leipzig 1909. S. 143
  50. Dieses Ereignis fand am 2. Juli 1838 in Ostjava statt. Junghuhn war im Begriff, mit nur zwei javanischen Begleitern den Gipfel des erloschenen Vulkans Ringgit zu ersteigen, als er unvermittelt drei aus dem Gebüsch aufspringenden Tigern gegenüber stand. Zwei dieser Tiger ergriffen die Flucht, der dritte aber blieb knurrend und zähnefletschend dicht vor ihm stehen. Nur mit einem dünnen Bambusstab bewaffnet, gelang es Junghuhn, auch diesen Tiger durch lautes Anschreien zu verscheuchen (vgl. Topographische und naturwissenschaftliche Reisen durch Java, S. 357 f.)
  51. datiert „In See den 25. October 1858.“ (an Bord der österreichischen Fregatte „Novara“).
  52. Junghuhn wurde für den zweiten Teil dieser Arbeit im 4. Band 1855 als Quelle benutzt (Fußnote auf Seite 4: „Mit Ankola beginnt die Schilderung von Junghuhn in seinem Werke: Die Battaländer auf Sumatra, dem ich von hier an ganz folge, da dieses Buch, obschon auch in einer deutschen Ausgabe erschienen, bisher keinerlei Berücksichtigung gefunden hat.“). Die hierzu gehörende Tafel 1 dieses Bandes ist ein unveränderter Nachdruck der „General-Karte vom mittleren Sumatra“ in Junghuhns Werk „Die Battaländer …“.
  53. Unvollendet: Ohne Titelblatt, Inhaltsverzeichnis, Einleitung etc.. Das Werk ist durchgehend paginiert von 1 bis 570. Der letzte Satz auf Seite 570 bricht ab mit einer Silbentrennung inmitten eines Wortes. Der Titel ist nur auf dem Vorderdeckel der Originalbroschur vorhanden. Siehe PDF-Datei
  54. Dieser Kalksteinfelsen, der sich unweit des westlichen Stadtrandes von Yogyakarta um die Mitte des 19. Jahrhunderts etwa 50 Meter über die Umgebung erhob, wurde fast vollständig durch Erosion abgetragen. Ein kleiner etwa 10 Meter hoher Rest dieses Felsens wird als Naturdenkmal geschützt. - Schon damals hat Junghuhn diese Abtragung vorausgesehen: Siehe auf der gleichen Seite die beiden vorhergehenden Absätze, in denen er die erodierenden Einflüsse der Witterung anschaulich erläutert hat.

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DOI: 10.1101/2020.03.09.983445
21.09.2020 Philomena Konstantinidis Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
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06.08.2020 Spiekman Stephan N.F. et al. Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
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29.03.2018 Taylor R. Hermes, Michael D. Frachetti, Elissa A. Bullion, Farhod Maksudov, Samariddin Mustafokulov & Cheryl A. Makarewicz Nomaden setzten Nahrungsmitteltrends entlang der Seidenstraße
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29.03.2018 Tobias Lauer & Marcel Weiss Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt
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21.03.2018 Sandra Jacob Neue Einblicke in die späte Geschichte des Neandertalers
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24.02.2018 D. L. Hoffmann, C. D. Standish, M. García-Diez, P. B. Pettitt, J. A. Milton, J. Zilhão, J. Alcolea, P. Cantalejo-Duarte, H. Collado, R. de Balbín, M. Lorblanchet, J. Ramos-Muñoz, G.-Ch. Weniger, A. W. G. Pike Neandertaler dachten wie wir
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24.02.2018 Mathieson et al. Alte Genome beleuchten Vorgeschichte Südosteuropas
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24.02.2018 Olalde et al. Bislang größte Studie alter DNA beleuchtet das Glockenbecherphänomen im vorgeschichtlichen Europa
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24.02.2018 Iain Mathieson, Ron Pinhasi, David Reich et al. Als Jäger und Sammler auf Migranten trafen
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27.07.2017 Claudia Gerling, Thomas Doppler, Volker Heyd, Corina Knipper, Thomas Kuhn, Moritz F. Lehmann, Alistair W.G. Pike, Jörg Schibler Bauern der Jungsteinzeit betrieben spezialisierte Rinderhaltung
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27.07.2017 Andre Carlo Colonese, Jessica Hendy, Alexandre Lucquin, Camilla F. Speller, Matthew J. Collins, Francesco Carrer, Regula Gubler, Marlu Kühn, Roman Fischer, Oliver E. Craig Seltener Weizenfund in bronzezeitlicher Lunch-Box aus dem Schweizer Hochgebirge
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23.05.2017 Jochen Fuss, Nikolai Spassov, David Begun, Madelaine Böhme Ältester Vormensch lebte möglicherweise in Europa
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27.04.2017 Viviane Slon et al. Urmenschen-Erbgut in Höhlensedimenten entdeckt
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23.03.2017 Johannes Seiler Ägyptische Ritualbilder aus der Jungsteinzeit
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17.01.2017 Kaplan JO, Pfeiffer M, Kolen JCA, Davis BAS Spiel mit dem Feuer – wie Eiszeitjäger das Landschaftsbild Europas prägten
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08.12.2016 Marta Florio, Takashi Namba, Svante Pääbo, Michael Hiller, Wieland B. Huttner Mini-Mutation mit riesigen Folgen
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28.11.2016 Hervé Bocherens, Marta Díaz-Zorita Bonilla, Camille Daujeard, Paul Fernandes, Jean-Paul Raynal, Marie-Hélène Moncel Moderner als gedacht - Neandertaler passten ihre Überlebensstrategien aktiv an
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06.10.2016 Christopher Krupenye, Fumihiro Kano, Satoshi Hirata, Josep Call, Michael Tomasello Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
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20.09.2016 Laura Defranceschi Ötzi - Ein heimtückischer Mord und Kontakte nach Mittelitalien
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26.07.2016 Nicholas J. Conard, Maria Malina Menschen nutzten schon vor 40.000 Jahren spezielles Werkzeug zur Seilherstellung
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17.06.2016 Julia Gresky, Elena Batieva, Alexandra Kitova, Alexey Kalmykov, Andrey Belinskiy, Sabine Reinhold and Nataliya Berezina Deutsch-russisches Team entdeckt 6.000 Jahre alte Schädel mit chirurgischen Schädeleröffnungen
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08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
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02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
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31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
DOI:
25.05.2016 Marlen Fröhlich, Paul Kuchenbuch, Gudrun Müller, Barbara Fruth, Takeshi Furuichi, Roman M. Wittig, Simone Pika Menschenaffen kommunizieren kooperativ
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02.05.2016 Qiaomei Fu et al. Forscherteam belegt eine bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit
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29.04.2016 Sireen El Zaatari, Frederick E. Grine, Peter S. Ungar, and Jean-Jacques Hublin Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien
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20.03.2016 Felix M. Key, Qiaomei Fu, Frédéric Romagné, Michael Lachmann and Aida M. Andrés Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
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14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
DOI: 10.1038/nature17405
11.03.2016 Naito, Y.I., Chikaraishi, Y., Drucker, D.G., Ohkouchi, N., Semal, P., Wißing, C., Bocherens, H. Neandertaler: Zu 20 Prozent Vegetarier
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17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
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29.01.2016 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Utz Böhner, Britt M. Starkovich, Christopher E. Miller, Brigitte Urban, Thijs Van Kolfschoten Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
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14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
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06.01.2016 Bocherens, H. et al. King Kong war unflexibel
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25.11.2015 Eleni Panagopoulou, Vangelis Tourloukis, Nicholas Thompson, Athanassios Athanassiou, Georgia Tsartsidou, George E. Konidaris, Domenico Giusti, Panagiotis Karkanas & Katerina Harvati Altsteinzeitlicher Schlachtplatz für Elefanten in Griechenland entdeckt
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23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
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08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
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