Vadeve (talk) 18:05, 27 November 2012 (UTC) / Public domain

Inughuit


Die Inughuit (andere Schreibweisen: Innughuit, Innugguit) sind eine Volksgruppe von knapp 800 Menschen im Nordwesten Grönlands in der Gegend von Qaanaaq (dt. „Thule“). Die Heimat der Inughuit heißt in der grönländischen Sprache „Avanersuaq“ (dt. „Land im entlegensten Norden“), sie liegt zwischen 76° und 79° nördlicher Breite, also über 1.000 Kilometer nördlich des Polarkreises. Die traditionelle Bezeichnung der Inughuit im Deutschen ist „Polar-Eskimo“ bzw. „Polar-Inuit“. Es ist die mit Abstand am weitesten nördlich lebende autochthone Bevölkerung der Welt.

Bevölkerungsentwicklung

Vor 1880 wurde die Zahl der Polar-Inuit auf 100 bis 200 geschätzt, um 1900 auf etwa 250. 1980 zählte die Volksgruppe der Inughuit etwa 700 Personen, 2010 waren es knapp 800.

Sprache

Inuktun, ein nördlicher Dialekt des Grönländischen ohne eigene Schrift; es ist eine der Eskimo-aleutischen Sprachen. In der Schule lernen die Inughuit in der Regel in Wort und Schrift West-Grönländisch bzw. Dänisch.

Kultur

Das Indigene Volk lebt überwiegend von der Jagd auf Robben, Walrosse, Eisbären und Wale, außerdem teilweise vom Fischfang bzw. Angeln und vom Vogelfang; es erfährt dabei die globale Erwärmung als rasch fortschreitend.

Siehe auch

Veröffentlichungen

Film

  • Stephen Leonard, 25. November 2011: Living with the Inugguit. In: cam.ac.uk, (5. Januar 2012)

Quelle


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