Günther Haseloff


Günther Haseloff (* 19. Juni 1912 in Rom; † 1990) war ein deutscher Kunsthistoriker, Prähistoriker und Mittelalterarchäologe.

Der Sohn von Arthur Haseloff und Bruder von Elisabeth Haseloff studierte nach dem Abitur in Kiel zunächst an der dortigen Universität, dann in New York, Berlin und Bonn. 1936 promovierte er in Göttingen über Buchmalerei in England, Frankreich und den Niederlanden. Im selben Jahr wurde er Assistent am Museum vorgeschichtlicher Altertümer in Kiel, wo er sich am 5. Januar 1943 habilitierte und im Mai 1944 zum Dozenten ernannt wurde. Aus seiner dortigen Tätigkeit entstanden Veröffentlichungen zu Ausgrabungen am Danewerk, über den Galgenberg von Itzehoe und das Nordtor der Stellerburg. Er wurde in Würzburg 1948 planmäßiger außerordentlicher Professor und 1971 Ordinarius für Vor- und Frühgeschichte. Von 1954 bis zur Emeritierung 1980 war er Vorstand des Instituts für Archäologie sowie Vor- und Frühgeschichte, das 1946 gegründet worden war. Sein Nachfolger wurde Walter Janssen.[1] Grundlegend sind seine Studien zum Tassilo-Kelch, als erste Veröffentlichung hatte er Studien zur Geschichte der Buchmalerei anhand von Psalterillustrationen des 13. Jahrhunderts vorgelegt.

Einzelnachweise

  1. Geschichte auf der Seite des Lehrstuhls

Weblinks


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