Body-Mass-Index


Der Body-Mass-Index (BMI [ˈbɒdi mæs ˈɪndɛks]) – auch Körpermasseindex (KMI), Körpermassenzahl (KMZ) oder Quetelet-Kaup-Index – ist eine Maßzahl für die Bewertung des Körpergewichts eines Menschen in Relation zu seiner Körpergröße. Sie wurde 1832 von Adolphe Quetelet entwickelt.[1]

Der BMI bezieht die Körper-Masse (engl. mass, umgangssprachlich Gewicht) auf das Quadrat der Körpergröße. Der Wert „Quadrat der Körpergröße“ steht in keinem Zusammenhang mit der Körperoberfläche. Der BMI ist lediglich ein grober Richtwert, da er weder Statur und Geschlecht noch die individuelle Zusammensetzung der Körpermasse aus Fett- und Muskelgewebe eines Menschen berücksichtigt.

Berechnung

Allgemeine Berechnungsformel

Der Body-Mass-Index wird folgendermaßen berechnet:

$ \mathit{BMI}= \frac {m}{l^2} $

wobei $ m $ die Körpermasse (in Kilogramm) und $ l $ die Körpergröße (in Metern) angibt.

Berechnung bei fehlenden Gliedmaßen (Amputation)

Liegt eine Amputation vor, so muss man vor der Berechnung des BMI die theoretische Körpermasse mt berechnen:

$ m_\mathrm{t} = m \cdot \frac {1}{1 - \sum k}. $

Hierfür werden folgende Werte herangezogen:[2]

Körperteil Korrekturwert k
Hand 0,008
Unterarm 0,023
Oberarm 0,035
Fuß 0,018
Unterschenkel 0,053
Oberschenkel 0,116
Beispiel

Eine Frau sei 56 kg schwer, 20 Jahre alt und 1,70 m groß. Der linke Unterschenkel der Frau wurde amputiert, weswegen die Korrekturwerte für einen Unterschenkel und einen (durch Amputation des Unterschenkels logischerweise ebenfalls entfernten) Fuß anzuwenden sind. Ihr theoretisches Körpergewicht errechnet sich somit wie folgt:

$ m_\mathrm{t} = 56\,\mathrm{kg} \cdot \frac{1} {1-(0{,}053+0{,}018)} \approx 60{,}28\,\mathrm{kg} $
Diese Masse kann dann in die normale BMI-Formel eingesetzt werden:
$ \frac {60{,}28\,\mathrm{kg}}{(1{,}7\,\mathrm{m})^2} \approx 20{,}86\,\frac{\mathrm{kg}}{\mathrm{m}^2} $

Interpretation

bei Erwachsenen

Werte von normalgewichtigen Personen liegen gemäß der Adipositas-Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation zwischen 18,5 kg/m² und 24,99 kg/m², ab einer Körpermassenzahl von 30 kg/m² gelten übergewichtige Personen als behandlungsbedürftig.

Gewichtsklassifikation bei Erwachsenen anhand des BMI (nach WHO, Stand 2008):[3]

Gewichtsklassen in Abhängigkeit von Körpermasse und Körpergröße (nach nebenstehenden BMI-Angaben)
Kategorie BMI (kg/m²) Körpergewicht
starkes Untergewicht ≤ 16,0 Untergewicht
mäßiges Untergewicht 16,0–17,0
leichtes Untergewicht 17,0–18,5
Normalgewicht 18,5–25,0 Normalgewicht
Präadipositas 25,0–30,0 Übergewicht
Adipositas Grad I 30,0–35,0 Adipositas
Adipositas Grad II 35,0–40,0
Adipositas Grad III ≥ 40,0

Alter und Geschlecht spielen bei der Interpretation des BMI eine wichtige Rolle. Männer haben in der Regel einen höheren Anteil von Muskelmasse an der Gesamtkörpermasse als Frauen. Deshalb sind die Unter- und Obergrenzen der BMI-Werteklassen bei Männern etwas höher als bei Frauen. So liegt das Normalgewicht bei Männern laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung im Intervall von 20 bis 25 kg/m², während es sich bei Frauen im Intervall von 19 bis 24 kg/m² befindet.

Für die Beurteilung eines Untergewichts wird auch der Broca-Index verwendet, etwa bei Magersucht. Die diagnostischen Kriterien der Magersucht sehen bei Erwachsenen einen BMI von ≤ 17,5 kg/m² vor, bei Kindern und Jugendlichen einen BMI unterhalb der 10. Alters-Perzentile.

Beispiele
  • Eine Frau ist 58 kg schwer und 1,70 m groß. Ihr BMI errechnet sich wie folgt: 58 kg / (1,7 m · 1,7 m) ≈ 20 kg/m² ⇒ Normalgewicht.
  • Ein Mann ist 87 kg schwer und 1,76 m groß. Sein BMI errechnet sich wie folgt: 87 kg / (1,76 m · 1,76 m) ≈ 28 kg/m² ⇒ Übergewicht.

bei Kindern

Der BMI kann auch bei Kindern und Kleinkindern als Maß für die gesunde Entwicklung des Kindes verwendet werden. Der BMI wird nach derselben Formel wie der BMI von Erwachsenen errechnet, jedoch wird bei Kindern unter 25 Monaten die Länge im Liegen anstelle der Höhe im Stehen herangezogen. Diese kann um bis 0,7 cm länger sein als die Höhe im Stehen, daher weisen die BMI-Normalwerte hier in den Tabellen einen charakteristischen Knick auf.[4] Der BMI des Kindes wird in Tabellen mit den Daten anderer Kinder desselben Alters verglichen. Die WHO gibt BMI–Tabellen für Jungen[5] und Mädchen[6] heraus. Als übergewichtig gilt ein Kind mit mehr als +1 Standardabweichung SD (entsprechend einem BMI von über 25 bei einem Erwachsenen), als adipös mit mehr als +2 SD (entsprechend einem BMI von über 30 bei einem Erwachsenen). Für Kinder unter fünf Jahren gibt es entsprechende Tabellen der WHO.[7][8]

Eine weitere Berechnungsmöglichkeit ist, nach so genannten Percentilekurven zu gehen, wobei der ideale BMI auf dem Durchschnitt der vorhandenen Werte liegt. Als adipös gilt das Kind, wenn es einen höheren BMI als 97 % (97. Altersperzentil) seiner Altersgenossen hat, untergewichtig, wenn nur 3 % (3. Altersperzentil) oder weniger einen niedrigeren BMI haben.

Das Problem dieser Berechnungsgrundlage ist, dass sich damit auch die Definition für Unterernährung verschieben würde, wenn sich der Ernährungszustand der Kinder in einer Gesellschaft insgesamt verändert, zum Beispiel durch eine Hungersnot viele Kinder unterernährt sind, oder wenn es viele übergewichtige Kinder gibt. Wenn laut Definition immer genau 15 % aller Kinder übergewichtig sind, kann man zum Beispiel nicht zu der Aussage kommen, 25 % aller Kinder seien übergewichtig.[9]

Die Grenzwerte eines angemessenen BMI beziehen sich stark auf den Entwicklungsstand des Kindes. So wird zum Beispiel das rasche Längenwachstum in der Anfangsphase der Pubertät und Ähnliches abgebildet. Macht ein Kind diese Entwicklungsphasen früher oder später durch als der Durchschnitt, so kann trotz Normalgewicht auch ein entsprechend der Altersgruppe zu hoher oder zu niedriger BMI vorliegen.

Aussagekraft

Die Verwendung des BMI für die Diagnose von Untergewicht oder von körperfettbedingtem Übergewicht anhand fest definierter Grenzwerte ist sehr umstritten. Denn ein relativ hohes Körpergewicht und damit ein hoher BMI kann auch durch viel Muskelmasse verursacht sein. Austrainierte Kraftsportler ohne viel Körperfett haben allein aufgrund ihrer Muskelmasse einen hohen BMI. Ausdauersportler (5km-Lauf, 10km-Lauf, Marathonlauf), die an den olympischen Spielen 1960 in Rom teilnahmen, haben einen BMI von 20–21, Kraftsportler (Gewichtheber, Speer-, Hammer- und Diskuswerfer, Kugelstoßer) einen BMI von 26–29.[10] Daher wird für die medizinische Diagnose von Unter- und Übergewicht der Maßstab dessen, was als normalgewichtig gilt, gegebenenfalls angepasst. So wurde beispielsweise für Querschnittgelähmte eine Senkung der Grenze zwischen Normal- und Übergewicht von 30 kg/m2 auf 22 kg/m2 gefunden.[11]

In der anthropometrischen Geschichte und Historischen Anthropologie wird der mittlere Body-Mass-Index von Bevölkerungsgruppen, ähnlich wie die Körpergröße, als Indikator für den Lebensstandard verwendet. Anhand von historischen Daten, die zum Beispiel bei Rekrutenmusterungen erhoben wurden, sind Rückblicke in die Vergangenheit möglich.[12] In weiter zurückliegende Zeiten führen Schätzungen des BMI zurück, die an Knochen aus archäologischen Zusammenhängen durchgeführt wurden. An ihnen kann eingeschätzt werden, dass die durchschnittliche Ernährung im frühen Mittelalter Europas recht gut war.[13]

BMI von Leistungssportlern. Sportart; n: Anzahl von Beobachtungen; mittlere Körpergröße, -gewicht und BMI.

Sportart n cm kg BMI
5-/10-km-Läufer 21 174,4 61,0 20,1
Hindernisläufer 5 178,5 64,8 20,3
Marathonläufer 10 171,1 60,0 20,5
Dreispringer 5 180,1 67,4 20,8
Weitspringer 5 178,9 66,7 20,8
800-/1500-m-Läufer 16 180,5 68,9 21,1
50-km-Geher 6 177,0 66,6 21,3
400-m-Hürdenläufer 6 179,3 69,5 21,6
Hochspringer 10 189,2 78,4 21,9
400-m-Läufer 17 182,8 73,3 21,9
Stabhochspringer 2 186,0 78,3 22,6
100-/200-m-Läufer 14 176,8 72,4 23,2
100-m-Hürdenläufer 4 184,9 81,5 23,8
Zehnkämpfer 1 188,5 86,4 24,3
Ringer 33 172,9 73,0 24,4
Gewichtheber 29 167,0 72,7 26,1
Speerwerfer 2 186,5 92,9 26,7
Hammerwerfer 4 182,3 91,1 27,4
Diskuswerfer 2 192,4 105,7 28,6
Kugelstoßer 7 190,0 104,4 28,9

Geschichte

Der BMI wurde 1832 von dem belgischen Mathematiker Adolphe Quetelet entwickelt[14]. Die Bezeichnung Body-Mass-Index (BMI) entstammt einem 1972 veröffentlichten Artikel[15] von Ancel Keys. Keys empfahl den BMI allerdings nur für den statistischen Vergleich von Populationen, nicht für die Beurteilung der Übergewichtigkeit von Einzelpersonen. Bedeutung gewann der BMI durch den Einsatz bei US-amerikanischen Lebensversicherern, die diese einfache Einstufung benutzen, um Prämien für Lebensversicherungen so zu berechnen, dass zusätzliche Risiken durch Übergewicht berücksichtigt werden. Seit Anfang der 1980er Jahre wird der BMI auch von der Weltgesundheitsorganisation WHO verwendet. Die jetzige BMI-Klassifikation[3] der WHO besteht im Wesentlichen seit 1995.

In einigen deutschen Bundesländern (z. B. Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen) wird der Body-Mass-Index als Kriterium für die Verbeamtung im öffentlichen Dienst herangezogen. Personen mit zu hohem oder zu niedrigem BMI werden nicht verbeamtet. Diese Regelung wurde verschiedentlich stark kritisiert.[16]

Andere Indizes

Neben dem BMI existieren eine Reihe weiterer Indizes.[17] Am bekanntesten sind der Broca-Index und der Ponderal-Index. Der Körperbau-Entwicklungsindex von Wutscherk soll sich sogar zu einer biologischen Altersbestimmung eignen.[18]

Einer über acht Jahre laufenden Studie der Münchener Ludwig-Maximilians-Universität mit über 11.000 Probanden zufolge ist für die Bewertung von gesundheitlichen Risiken das Verhältnis von Bauchumfang zur Körpergröße („Waist-to-height ratio”, WHtR) besser geeignet, da hier genauere Rückschlüsse auf den gesundheitlich bedenklichen Bauchfettanteil gezogen werden können.

Das WHR (Taille-Hüft-Verhältnis, Waist-to-hip ratio), welches ursprünglich als in erster Linie körperästhetisches Maß eingeführt wurde, erlaubt ebenfalls eine Abschätzung zur Verteilung des Körperfetts. Ein anderes Maß ist die Körperoberfläche, oft nach der Mosteller-Formel berechnet. Als Folge dieser vielen Maße kann – je nach absoluter Körperlänge und Morphologie – die Einstufung als übergewichtig für dieselbe Person nach der einen oder anderen Formel unterschiedlich ausfallen. Als eher kommerziell orientiert sind sogenannte Vitalanalysen anzusehen.

Eine Weiterentwicklung des BMI ist der Area Mass Index (AMI), der die Statur und das Geschlecht eines Individuums berücksichtigt. Besonders leicht zu messen ist der Bauchumfang. Er korreliert gut mit dem BMI und wird deshalb in der Medizin und in der Bevölkerung häufig zur Bestimmung von Übergewicht verwendet.

Body-Adiposity-Index

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Der Body-Adiposity-Index (BAI) ist eine vom Body-Mass-Index verschiedene Methode, mit der der prozentuale Körperfettanteil berechnet bzw. abgeschätzt werden soll. Der BAI berücksichtigt neben der Körperlänge auch den Hüftumfang. Nach einer Studie von 2012 des Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke und der Medizinischen Klinik IV der Universität Tübingen (bei der Daten des Tübinger Lebensstil Interventionsprogramms – TULIP – herangezogen wurden) ist der erst 2011 populär gewordenen BAI dem BMI in seiner Aussagekraft unterlegen, da der BMI in einer engeren Beziehung zur Körperfettverteilung steht als der BAI – insbesondere bei Männern. Der gemessene Taillenumfang hat allerdings eine noch höhere Aussagekraft über den prozentualen Körperfettanteil als der BMI oder der BAI. Auch bei der Abschätzung des Diabetesrisikos war der BMI dem BAI überlegen, allerdings hatte auch hier der Taillenumfang wieder eine noch höhere Aussagekraft. Der BAI kommt somit nicht als Alternative zum BMI in Betracht. Deshalb ist das Messen des Taillenumfangs als Ergänzung zur Bestimmung des BMI sinnvoll.

Der BAI berechnet sich nach der Formel:

BAI = (Hüftumfang in cm) / (Größe in m)1.5 − 18

Statistiken

Deutschland

Mikrozensus 2009[19]
BMI gesamt Männer Frauen
< 18,5 02,1 % 00,7 % 03,4 %
18,5–25,0 46,5 % 39,2 % 53,7 %
25,0–30,0 36,7 % 44,4 % 29,1 %
> 30,0 14,7 % 15,7 % 13,8 %
Durchschnitts-BMI 25,7 26,3 24,9
Mikrozensus
Anteil Einwohner Deutschlands mit Übergewicht[19]
Jahr gesamt männlich weiblich
1999 47,7 % 56,2 % 39,7 %
2003 49,2 % 57,7 % 41,2 %
2005 49,6 % 57,9 % 41,5 %
2009 51,4 % 60,1 % 42,9 %

Österreich

Mikrozensus in der Bevölkerung ab 20 Jahren, 1999[20]
BMI Männer Frauen
< 18,5 00,9 % 02,2 %
18,5–25,0 35,7 % 51,7 %
25,0–30,0 54,3 % 37,0 %
> 30,0 9,1 % 9,1 %


Mikrozensus in der Bevölkerung ab 15 Jahren, 2007[21]
BMI Männer Frauen
< 18,5 01,3 % 03,7 %
18,5 – 25,0 44,2 % 55,0 %
25,0 – 30,0 42,5 % 28,6 %
> 30,0 12,0 % 12,7 %

Schweiz

Anteil Bevölkerung ab 15 Jahren mit Übergewicht[22]
BMI Jahr gesamt
> 25 1992 30,3 %
1997 34,9 %
2002 37,0 %
2007 37,3 %

Weblinks

Einzelnachweise

  1. A. Quételet: Recherches sur le poids de l’homme aux diff erent âges. Nouveaux Memoires de l’Academie Royale des Sciences et Belle-Lettres de Bruxelles 7, 1832. – A. Quételet: L’anthropométrie ou le mesure des differentes facultés de l’homme. Bruxelles: C. Muquardt 1871.
  2. Marcia Silkroski: „Nutrition screening and assessment“. In: Peggi Guenter, Marcia Silkroski: Tube feeding – practical guidlines and nursing protocols. Aspen Publishers, Gaithersburg Md 2001, S. 19–20. ISBN 0-8342-1939-5.
  3. 3,0 3,1 WHO BMI classification.
  4. BMI bei Kleinkindern.
  5. BMI-for-age BOYS, WHO (PDF; 219 kB).
  6. BMI-for-age GIRLS, WHO (PDF; 219 kB).
  7. BMI-for-age tables 0–5 yrs, WHO.
  8. BMI-for-age GIRLS 0–5 yrs, WHO.
  9. Bewertung von Alters-Perzentilkurven zur Feststellung von Unter- oder Übergewicht bei Kindern.
  10. Christopher B. Ruff: Body Mass Prediction From Skeletal Frame Size in Elite Athletes. American Journal of Physical Anthropology 118, 2000, S. 507–517.
  11. G. E. Laughton, A. C. Buchholz u.a.: Lowering body mass index cutoffs better identifies obese persons with spinal cord injury. In: Spinal cord. Band 47, Nummer 10, Oktober 2009, S. 757–762, ISSN 1476–5624. doi:10.1038/sc.2009.33. PMID 19350042.
  12. z. B. K. Staub, F. J. Rühli, U. Woitek, Chr. Pfister: BMI distribution / social stratification in Swiss conscripts from 1875 to present. European Journal of Clinical Nutrition 64, 2010, S. 335–340.
  13. F. Siegmund: Körpergewicht und BMI bezeugen einen hohen Lebensstandard im europäischen Mittelalter. EAZ – Ethnographisch-Archäologische Zeitschrift 51 (1/2), 2010 (2012), S. 258–282.
  14. A. Quételet: Recherches sur le poids de l’homme aux diff erent âges. Nouveaux Memoires de l’Academie Royale des Sciences et Belle-Lettres de Bruxelles 7, 1832. – A. Quételet: L’anthropométrie ou le mesure des differentes facultés de l’homme. Bruxelles: C. Muquardt 1871.
  15. Ancel Keys: „Indices of relative weight and obesity“. In: Journal on Chronic Diseases. Oxford 25. 1972, 6, S. 329–343. ISSN 0021-9681.
  16. Zu dick fürs Lehramt.
  17. Werner Ries: Fettsucht. Barth, Leipzig 1970, S. 27–32.
  18. H. Wutscherk: „Die Bestimmung des biologischen Alters“. In: Theorie und Praxis der Körperkultur. Berlin 23. 1974, 159–170. ISSN 0563-4458.
  19. 19,0 19,1 Informationssystem der Gesundheitsberichterstattung des Bundes.
  20. Statistik Austria Mikrozensus 1999, Sondererhebung „Fragen zur Gesundheit“.
  21. Statistik Austria Österreichische Gesundheitsbefragung 2006/07.
  22. Übergewicht, Bundesamt für Statistik.

Diese Artikel könnten dir auch gefallen



Die letzten News


Knochen des Tages

Elemente:

,

18.10.2020
Madagaskar: Mensch und Klima verursachten Massenaussterben
Die gesamte endemische Megafauna Madagaskars und der östlich davon gelegenen Inselkette der Maskarenen, zu der Mauritius und Rodrigues zählen, wurde...
17.10.2020
Chemische Evolution - Am Anfang war der Zucker
Der Ursprung allen Lebens liegt in organischen Molekülen. Doch wie sind diese aus anorganischen Stoffen entstanden? Der LMU-Chemiker Oliver Trapp ber...
14.10.2020
Der moderne Mensch kam auf Umwegen nach Europa
Klimatische Bedingungen leiteten die geographische Ausbreitung von Homo sapiens in der Levante vor 43.000 Jahren.
12.10.2020
Reiter wetteiferten vor 3000 Jahren um die ältesten Lederbälle Eurasiens
Wissenschaftler haben in Gräbern von Reitern in Nordwest-China die ältesten Bälle Eurasiens untersucht. Gemäss dem internationalen Forscherteam so...
08.10.2020
Forscher rekonstruieren Käfer aus der Kreidezeit
Ein internationales Forscherteam hat vier neu gefundene Exemplare der fossilen Käfer Mysteriomorphidae mithilfe der Computertomographie untersucht un...
01.10.2020
Jagdverhalten säbelzahntragender Raubtiere erforscht
Ein internationales Team von Forschenden aus dem Vereinigten Königreich und Spanien sowie unter Beteiligung vom Museum für Naturkunde in Berlin, unt...
25.09.2020
Vor 120.000 Jahren: Älteste sicher datierte Nachweise von Menschen auf der arabischen Halbinsel
Unter Verwendung hochauflösender paläoökologischer Informationen, die aus versteinerten Fußabdrücken gewonnen wurden, präsentiert eine neue, in ...
25.09.2020
Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Martin Petr und Janet Kelso vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipz...
21.09.2020
Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
Paläontologen des Museums für Naturkunde Chemnitz und der TU Bergakademie Freiberg führen aktuell in Manebach bei Ilmenau wissenschaftliche Grabung...
21.09.2020
Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
Der Tod eines Elternteils ist für ein Kind traumatisch und Waisenkinder leiden häufig für den Rest ihres Lebens unter diesem Verlust – ein verzö...
21.09.2020
Älteste Spermien der Welt
In einem Bernstein entdeckte ein internationales Team von Paläontologen im Inneren eines weiblichen Muschelkrebses 100 Millionen Jahre alte Riesenspe...
17.09.2020
Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und dem Deutschen Zentrum für integrat...
15.09.2020
Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
Forschungsteam der Universität Tübingen entdeckt seltenen Nachweis der frühen Weinherstellung an der Ausgrabungsstätte Tell el-Burak im Libanon.
09.09.2020
Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
Ein internationales Team berichtet in einer neuen Studie über das älteste mitochondriale Genom eines Neandertalers aus Mittelosteuropa. Das aus eine...
09.09.2020
Das letzte Zucken der Eiszeit
Ein internationales Team von Forschenden blickt präzise wie nie in das Ende der letzten Eiszeit. Wann und wo genau die Jüngere Dryaszeit begann und ...
03.09.2020
Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
Paläogenetiker der Johannes Gutenberg-Universität Mainz finden nur in wenigen Knochen vom bronzezeitlichen Schlachfeld an der Tollense Hinweise auf ...
03.09.2020
Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
Bisher galt die Himmelsscheibe von Nebra als frühbronzezeitlich und damit als älteste Himmelsdarstellung der Welt. Archäologen der Goethe-Universit...
03.09.2020
Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
Künstliche Intelligenz ist besser als bisherige Softwareanwendungen in der Lage, den Ursprung archäologischer Funde aus naturwissenschaftlichen Unte...
26.08.2020
Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
Nicht nur Metalle, hierarchische Gesellschaften und befestigte Siedlungen: In der Bronzezeit beeinflusste auch ein neues Lebensmittel die ökonomische...
26.08.2020
Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
Klimaveränderungen kurz vor ihrem Verschwinden lösten bei den späten Neandertalern in Europa eine komplexe Verhaltensänderung aus: Sie entwickelte...
17.08.2020
Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
Die Radiokarbondatierung wird genauer als je zuvor: Als Teil eines internationales Forschungsteam trug die Universität Hohenheim dazu bei die Technik...
06.08.2020
Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
Sein Hals bestand aus dreizehn extrem verlängerten Wirbeln und war dreimal so lang wie sein Rumpf: Der Giraffenhalssaurier Tanystropheus lebte vor 24...
06.08.2020
Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
Forschungsteam beschreibt rund elf Millionen Jahre alten Vogelschädel von der Fundstelle Hammerschmiede als frühesten Nachweis eines großen Kranich...
04.08.2020
Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus sechs Ländern hat in Madagaskar eine neue Mausmaki-Art entdeckt. Das Forscherte...
31.07.2020
Bisher älteste Bissspuren von Säugetieren auf Dinosaurierknochen entdeckt
Forschungsteam der Universität Tübingen belegt, dass kleine Säuger aus dem Nordwesten Chinas vor 160 Millionen Jahren Aas nicht verschmähten.