Venus Urania (Christian Griepenkerl, 1878)

Aphrodite Urania ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:ISO15924:97: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), die himmlische Aphrodite, ist eine Erscheinungsform der griechischen Göttin Aphrodite, die wahrscheinlich auf levantinische Vorbilder zurückgeht.

Pausanias beschreibt ihre Verehrung in Athen. Sie ist die Tochter des Uranos und des Pontos.[1]

Herodot erwähnt einen Tempel der Aphrodite Urania (Derketo) in Askalon, den er als den ältesten Tempel dieser Gottheit überhaupt ansieht. Phönizier aus Askalon hätten dann die berühmten Aphrodite-Tempel auf Zypern und auf Kythera gegründet.[2]

Nach Pausanias waren die Assyrer die ersten Verehrer von Aphrodite Urania (Ištar?), nach ihnen die Bewohner von Paphos und die Bewohner von Askalon in Palästina und die Bewohner der Insel Kythera, die den Kult von den Phöniziern übernahmen.

Strabon setzt die Aphrodite Urania von Askalon mit Atargatis gleich.[3]

Literatur

  • Christine Walde: Urania 4. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 12/1, Metzler, Stuttgart 2002, ISBN 3-476-01482-7, Sp. 1024.
  • Mayer: Urania 1. In: Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Band 6, Leipzig 1937, Sp. 98–102 (Digitalisat).

Einzelnachweise

  1. Pausanias 1,14,7
  2. Herodot, Historien 1,10
  3. Strabon, Geographie 16,4,27

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